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Die 45. Tokyo Motor Show: Bosch strebt Wachstum durch Wandel der Mobilität an

Anstrengungen für die unfallfreie, stressfreie und emissionsfreie Mobilität der Zukunft werden beschleunigt

  • Starkes Wachstum für inländischen Umsatz mit Dritten in Japan für 2017 prognostiziert
  • Japan-Premiere: Demofahrzeuge für vernetzte Services zeigen, wie Konnektivität zu stressfreier Mobilität beiträgt
  • Lebensretter: Bosch beliefert Mercedes-Benz in Japan mit Notrufservice eCall
  • Automatisiertes Fahren: Partnerschaft mit INCREMENT P CORPORATION für die Entwicklung von hochauflösenden Karten
  • Elektroräder: Einführung der elektrischen Antriebssysteme für Fahrräder von Bosch in Japan

Tokyo — Bosch, ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen, wird bei der 45. Tokyo Motor Show eine Reihe von Produkten und Technologien für eine stressfreie, unfallfreie und emissionsfreie Mobilität vorstellen. Dr. Rolf Bulander, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions, sagte bei einem Pressegespräch im Rahmen der Messe: „Der weltweite Umsatz des Unternehmensbereichs Mobility Solutions im Jahr 2016 belief sich auf ungefähr 43,9 Milliarden Euro und für 2017 erwarten wir ein Umsatzplus von etwa sieben Prozent – das ist das Dreifache des Wachstums der weltweiten Automobilproduktion. Außerdem rechnen wir damit, 2017 starkes Umsatzwachstum im Inland zu erzielen, indem wir die steigende Nachfrage nach automatisierter, vernetzter und elektrifizierter Mobilität in Japan mit den passenden Produkten und Technologien bedienen.“ Die Prognose für das diesjährige Umsatzwachstum in Japan übertrifft sogar die Automobilproduktion.

Der weltweite Umsatz des Unternehmensbereichs Mobility Solutions im Jahr 2016 belief sich auf ungefähr 43,9 Milliarden Euro und für 2017 erwarten wir ein Umsatzplus von etwa sieben Prozent – das ist das Dreifache des Wachstums der weltweiten Automobilproduktion. Außerdem rechnen wir damit, 2017 starkes Umsatzwachstum im Inland zu erzielen, indem wir die steigende Nachfrage nach automatisierter, vernetzter und elektrifizierter Mobilität in Japan mit den passenden Produkten und Technologien bedienen.

Dr. Rolf Bulander, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions

Die erste Vision – unfallfrei: automatisiertes Fahren für sichere und unfallfreie Mobilität

Bosch entwickelt gemeinsam mit der INCREMENT P CORPORATION hochauflösende Karten.

Durch Innovationen zum automatisierten Fahren will Bosch die Anzahl von Verkehrsunfällen senken. Auf dem Weg zum automatisierten Fahren in der Stadt müssen jedoch noch viele Herausforderungen gemeistert werden. Einen wesentlichen Schritt stellen hochauflösende Karten zur Standortbestimmung von Fahrzeugen dar. In Europa arbeitet Bosch gemeinsam mit TomTom und in China mit Baidu und AutoNavi daran, hochauflösende Karten für automatisiertes Fahren zu erstellen. Diese können in Zukunft von der so genannten Bosch Road Signature verwendet werden, die zurzeit entwickelt wird. Die Bosch Road Signature verwendet Daten von fahrzeugeigenen Radarsensoren und Kameras, um zuverlässige Angaben zur Fahrzeugposition in Echtzeit in hochauflösende Karten zu integrieren – so zuverlässig, dass die Position eines Fahrzeugs bis auf wenige Zentimeter genau ermittelt werden kann. Darüber hinaus hat Bosch eine Vereinbarung mit dem Kartenanbieter INCREMENT P CORPORATION geschlossen, um ab Oktober 2017 gemeinsam auch in Japan hochauflösende Karten zu entwickeln.

Bosch beteiligt sich am Feldversuch für automatisiertes Fahren „SIP-adus“

Bosch hat entschieden, sich an Feldversuchen für dynamische Karten im Rahmen des „Strategischen Innovationsförderungsprogramms – automatisiertes Fahren für Universaldienste“ (Strategic Innovation Promotion Program-Automated Driving for Universal Services, SIP-adus) zu beteiligen, ein Entwicklungsprojekt zum automatisierten Fahren der japanischen Regierung. Bereits seit 2015 testet Bosch automatisiertes Fahren in Japan im öffentlichen Straßenverkehr und arbeitet an der Entwicklung von Systemen, die auf die besonderen Verkehrsbedingungen in Japan abgestimmt sind. Durch seine Teilnahme an den SIP-adus-Feldversuchen will das Unternehmen dazu beitragen, automatisiertes Fahren in Japan Wirklichkeit werden zu lassen. Gleichzeitig soll Bosch die Ergebnisse der Feldversuche auch für die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens weltweit nutzen können.

Die zweite Vision – stressfrei: vernetzte Services für stressfreie Mobilität

Bosch beliefert Mercedes-Benz in Japan mit Notrufservice eCall

Vernetzte Mobilität entlastet die Verkehrsteilnehmer und sorgt für mehr Sicherheit. eCall, ein globaler Serviceanbieter von Bosch, ist ein vernetzter Service für die Sicherheit von Fahrern: eCall setzt automatisch einen Notruf an das Bosch Service Center ab, wenn ein Unfall registriert wird, und ermöglicht so schnelle Hilfe, die das Leben der Insassen retten kann. Bosch hat ein Service Center in Japan gegründet und beliefert Mercedes Benz in Japan bereits seit dem vergangenen Sommer mit dem eCall-Service. Bosch prüft außerdem Möglichkeiten, die Funktion in Zukunft um Concierge-, Pannenhilfe- und andere Services zu erweitern, um neue Mobilitätslösungen zu schaffen, die die Sicherheit der Fahrzeuginsassen erhöhen und gleichzeitig Stress abbauen.

Demo-Fahrzeug mit OTA (Over-the-air)-Update feiert Premiere in Japan

Die OTA (Over-the-air)-Updatefunktion – also die drahtlose Aktualisierung von Software und Apps an Bord der Fahrzeuge – wird Autos komfortabler machen. Bosch präsentiert auf der Tokyo Motor Show zum ersten Mal in Japan ein Demonstrationsfahrzeug, das verschiedene vernetzte Services wie das OTA-Update unterstützt. Mithilfe dieser Updates können Fahrer ihr Auto auch nach dem Kauf um neue Funktionen erweitern. Das Spektrum reicht von zentralen Funktionen wie Spurhaltesystemen bis hin zu Annehmlichkeiten wie Apps zur Parkplatzsuche. Fahrzeuginhaber können während der gesamten Lebensdauer ihres Autos von zu Hause aus Bordfunktionen hinzufügen oder verändern. Als einer der wenigen Zulieferer weltweit, die aus einer Hand OTA-Updates zur Verfügung stellen können, will Bosch japanischen Automobilherstellern ab 2019 OTA-Lösungen anbieten.

Die dritte Vision – emissionsfrei: Lösungen für umweltfreundliche Mobilität

„Start-up“-Antrieb für Elektromobilität – Bosch stellt zum ersten Mal in Japan die eAchse vor.

Elektromobilität erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die von Bosch entwickelte eAchse macht aus drei Antriebsteilen eins: Sie kombiniert Motor, Leistungselektronik und Getriebe und erhöht so die Reichweite, senkt Kosten und beschleunigt Entwicklungszeiten. Außerdem zeichnet sich die eAchse durch hohe Flexibilität aus und kann von kleinen Elektroautos bis hin zu Hybrid-SUVs in viele Fahrzeuge eingebaut werden. Auf der Tokyo Motor Show präsentiert Bosch Gesamtlösungen für Elektrofahrzeuge einschließlich der eAchse.

Bosch eBike Systems bietet neue Option für Radfahrer in japanischen Städten an.

Bosch beliefert Fahrradbauer in Europa, Kanada, Amerika, Australien und Neuseeland mit Systemen für Elektrofahrräder. Diese verbinden Antrieb, Batterie, Display und Ladegerät. Mit seinen eBike-Systemen hat Bosch viele Kunden überzeugt. Durch die Funktionsvielfalt der mit Bosch-Systemen ausgestatteten Fahrräder ist ein neues „Premium-Segment“ im Fahrradmarkt entstanden. Bosch hat sich in diesem Marktsegment als weltweiter Marktführer etabliert.

Elektrofahrräder mit Antriebssystemen von Bosch werden ab 2018 auch in Japan erhältlich sein. Vier Marken – Term, Corratec, Trek und Bianchi – werden Modelle auf den Markt bringen, die mit Active Line Plus, dem neuesten System von Bosch, ausgerüstet sind. Dr. Fouad Bennini, Asia Pacific General Manager für Bosch eBike Systems, sagte dazu: „Modelle mit Bosch-Antriebssystemen sind die perfekte Wahl für alle Kunden in Japan, die ein Fahrrad wollen, das den Komfort eines eBikes mit einem stilvollen Fahrradfahrerlebnis verbindet.“

Tags: Tokyo Motor Show

Journalistenkontakt:

Deutschland:
Jörn Ebberg,
Tel: +49 711 811-26223
Japan:
Naomi Funada
Yuka Matsumoto
Tel:+81-3-5485-3393

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2016 mit 43,9 Milliarden Euro 60 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.