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Mehr Bosch in Mexiko: Kräftiger Ausbau im Land

2016: Rund 90 Millionen Euro geplante Investitionen

  • San Luis Potosí: Neues Entwicklungszentrum für Antriebssysteme eröffnet
  • San Martín Obispo: Produktion für Hydrauliksysteme erweitert
  • Querétaro: Neues Fertigungswerk für Lenksysteme entsteht
  • Aguascalientes: Produktion von Fahrsicherheitssystemen gestartet
  • Insgesamt 3 000 zusätzliche Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren

Mexiko Stadt / Stuttgart – Die Bosch-Gruppe stärkt ihre lokale Aufstellung in Mexiko und legte kürzlich gleich zwei Meilensteine im Land: Am bestehenden Standort in San Luis Potosí eröffnete das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen ein neues Entwicklungszentrum für Antriebssysteme. Zugleich wird dort auch die Fertigungskapazität für Kraftfahrzeugtechnik erweitert. Zwischen 2015 und 2018 investiert Bosch in die Stärkung des Standorts rund 72 Millionen Euro. Auch das Werk in San Martín Obispo wurde für nahezu 9 Millionen Euro ausgebaut: Ein zusätzliches Gebäude soll mehr Platz für die Produktion von Hydrauliksystemen schaffen.

Mit den jüngsten Investitionen reagiert Bosch auf die gestiegene lokale Nach-frage und bereitet sich auf das weitere Wachstum in der Region vor. „Wir rechnen in Mexiko mit einer positiven Entwicklung in allen unseren Unternehmensbereichen“, sagt René Schlegel, Repräsentant der Bosch-Gruppe in Mexiko. „Um entsprechend gerüstet zu sein, planen wir alleine in diesem Jahr rund 90 Millionen Euro zu investieren.“ Zudem wolle das Unternehmen in den kommenden drei Jahren mehr als 3 000 neue Mitarbeiter vor Ort einstellen – einen Großteil davon in San Luis Potosí und San Martín Obispo. Heute hat Bosch mehr als 13 000 Beschäftigte in Mexiko (Stand 01. Januar 2017: 14 000) – das ist über ein Drittel mehr als noch 2012.

Langfristiges Engagement in Mexiko

Insgesamt erweiterte Bosch in diesem Jahr damit vier Standorte in Mexiko. In Aguascalientes startete das Unternehmen Mitte Juni die Produktion für Fahrsicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem (ABS) und das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) für den lokalen Markt. In Querétaro in der zentralmexikanischen Region Bajio entsteht für 70 Millionen Euro auf einer Fläche von 15 000 Quadratmetern bis 2019 ein neues Werk für Lenksysteme – und damit der elfte Standort des Unternehmens im Land. „Unsere Investitionen unterstreichen unser Vertrauen in die weitere positive Entwicklung des mexikanischen Marktes und unser langfristiges Engagement in diesem Land“, erklärte Schlegel.

Bosch setzt damit einen langjährigen Ausbau in Mexiko fort. In den vergangenen vier Jahren flossen rund 360 Millionen Euro in die Stärkung der lokalen Präsenz. Der größte Teil davon wurde in die Erweiterung der Mobility Solutions-Standorte Toluca und Juárez investiert sowie in das Werk für Sicherheitssysteme in Hermo-sillo. 2015 eröffnete Bosch einen neuen Standort in Tepotzotlán, der Gas-Durchlauferhitzer für den mexikanischen und lateinamerikanischen Markt produziert. Auch als Entwicklungsstandort gewinnt Mexiko immer mehr an Bedeutung. Bereits seit 2014 betreibt Bosch in Guadalajara ein Zentrum für Softwareentwicklung und Ingenieursdienstleistungen für den amerikanischen Markt.

Vielversprechender Markt für Bosch

Bosch ist in Mexiko seit 1955 präsent und heute mit allen Unternehmensbereichen vertreten. 2015 erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen einen Umsatz von 861 Millionen Euro in Mexiko. Auch langfristig bietet das Mitgliedsland der nordamerikanischen Freihandelszone Nafta für Bosch großes Potential – als siebtgrößter Fahrzeugproduzent und viertgrößte Exportnation im Automobilsektor. Nach einem Wachstum von 2,5 Prozent im vergangenen Jahr erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für die kommenden Jahre ein Plus in ähnlichem Umfang.

Deutschlandjahr in Mexiko: Bosch als einer der Hauptsponsoren

Mit einer Veranstaltungsreihe in mehreren mexikanischen Städten wird in diesem Jahr an die langjährige Verbindung zu Deutschland erinnert. Bosch ist einer der Hauptsponsoren des Deutschlandjahres in Mexiko und ist Teil zahlreicher Kultur-und Informationsaktivitäten. „Mit unserer Beteiligung wollen wir die langjährige, enge Verbundenheit unseres Unternehmens zu Mexiko unterstreichen“, sagte Schlegel. Neben Mobilität stehen die Themen Innovation, Urbanität, Industrie 4.0, Digitale Kultur und Nachhaltigkeit im Fokus der Events. Ziel ist es, den Austausch zu diesen Themen zu fördern sowie das Verständnis für die deutsche Kultur und Rolle der deutschen Wirtschaft in Mexiko zu vertiefen.

Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.