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Bosch prämiert beste Lieferanten

Transformation mit erfolgreichen Partnerschaften aktiv gestalten

  • 44 Lieferanten aus elf Ländern geehrt
  • Bosch-Chef Denner: „Durch das Internet der Dinge wandeln sich hierarchische Wertschöpfungsketten zu Wertschöpfungsnetzwerken.“
  • Wandel umfasst gesamte Wertschöpfungskette
  • Softwareexpertise bei Lieferanten immer wichtiger

Stuttgart – Die Bosch-Gruppe hat 44 Lieferanten aus elf Ländern mit dem Bosch Global Supplier Award ausgezeichnet. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen würdigt damit bereits zum 15. Mal überdurchschnittliche Leistungen bei der Herstellung und Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen – insbesondere in den Bereichen Qualität, Kosten, Innovationen und Logistik. Vor rund 100 Vertretern aus der Zuliefererindustrie verlieh Bosch die begehrten Auszeichnungen. Das diesjährige Motto der Preisverleihung lautete „Partners in Success“. Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, betonte die besondere Bedeutung einer zunehmend vernetzten Zusammenarbeit von Bosch und seinen Lieferanten: „In der vernetzten Welt werden Partnerschaften immer wichtiger. Aus hierarchischen Wertschöpfungsketten werden Wertschöpfungsnetzwerke. Mit unseren offenen Plattformtechnologien können wir die Chancen der Digitalisierung in unseren Partnernetzwerken optimal nutzen, beispielsweise für den Datenaustausch bei Industrie 4.0 über das Production Performance Management Protocol.“

In der vernetzten Welt werden Partnerschaften immer wichtiger. Aus hierarchischen Wertschöpfungsketten werden Wertschöpfungsnetzwerke. Mit unseren offenen Plattformtechnologien können wir die Chancen der Digitalisierung in unseren Partnernetzwerken optimal nutzen, beispielsweise für den Datenaustausch bei Industrie 4.0 über das Production Performance Management Protocol.

Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung

Wandel umfasst gesamte Wertschöpfungskette

„Unser Ziel ist es, Supply Chain Excellence zu erreichen. Dafür halten wir die höchsten Qualitätsstandards ein. Wir müssen künftig noch flexibler und schneller auf Markt- und Kundenwünsche reagieren. Das funktioniert nur, wenn alle Partner intelligent vernetzt sind und mit Hilfe automatisierter Prozesse eng zusammenarbeiten“, sagte Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch und verantwortlich für Einkauf und Logistik. Für den anstehenden Wandel investiert Bosch weiter massiv in neue Technologien und Märkte, treibt innovative Einkaufs- und Logistikstrategien voran und bildet seine Mitarbeiter entsprechend weiter.

Softwareexpertise bei Lieferanten immer wichtiger

Als Innovationsführer gestaltet Bosch den Wandel im Internet der Dinge und treibt ihn aktiv voran. „Bis 2020 werden alle neuen elektronischen Bosch-Produkte vernetzbar sein. Das bedeutet, dass auch unser Softwarebedarf kontinuierlich steigt. Bis 2023 werden wir unser Einkaufsvolumen für Software auf über drei Milliarden Euro verdreifachen“, erklärte Denner. Nach Überzeugung des Bosch-Chefs wird es auch für die Zulieferer des Unternehmens immer wichtiger, ihre Organisationen mit dem Internet der Dinge weiterzuentwickeln. Dafür müssen vor allem im Softwarebereich Kompetenzen aufgebaut werden. Im Austausch von Ideen und Wissen zwischen Unternehmen sieht Denner einen wichtigen Erfolgsfaktor: „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, unser bestehendes Geschäft im Bereich der vernetzten Produkte und bei Industrie 4.0 weiter auszubauen. Nur so können wir langfristig wettbewerbsfähig bleiben.“

Internationale partnerschaftliche Zusammenarbeit hat Tradition

Mit vielen Partnern verbindet Bosch eine jahrzehntelange Zusammenarbeit. Drei der ausgezeichneten Unternehmen zählen bereits zum achten Mal zu den Gewinnern. Mehr als die Hälfte der prämierten Unternehmen hat seinen Sitz außerhalb Deutschlands, knapp ein Drittel davon in Asien. Dr. Karl Nowak, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsleitung des Zentralbereichs Einkauf und Logistik: „Der Erfolg von Bosch basiert maßgeblich auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Agilität, die wir nur mit erfolgreichen internationalen Partnerschaften realisieren können.“ Bosch hat die Preise in insgesamt sechs Kategorien verliehen. Diese sind: Innovation, Rohstoffe und Komponenten, Elektronik und Elektromechanik, Mechanik, Handelsware und Indirekter Einkauf.

Lieferanten wesentlich an Innovationen beteiligt

Die Zulieferunternehmen sind für Bosch schon lange keine reinen Teilelieferanten mehr. Sie sind zugleich Entwicklungs- und Innovationspartner, die zur Wettbewerbsfähigkeit von Bosch beitragen. Aktuell beträgt das Einkaufs- und Logistikvolumen der Bosch-Gruppe rund 60 Prozent des gesamten Umsatzes. Eingekauft werden vor allem elektronische und mechanische Komponenten. Zum Einkaufsspektrum gehören darüber hinaus Handelswaren, Software, Dienstleistungen, Investitionsgüter und Betriebsmittel.

Die Liste mit allen Preisträgern finden Sie hier.

Tags: Asenkerschbaumer, Internet of Things, Denner, Einkauf, Nowak, IoT, Auszeichnung

Über Bosch

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, iot.bosch.com, www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.