Wirtschaft

Silbermedaille des Agritechnica-Innovationskomitees Mehr Informationen für Landwirte: Sensorlösung für den Spargelanbau von Bosch erhält Auszeichnung Premiere des Systems zur Messe Agritechnica im November

  • Ziel von Bosch: optimale Wachstumsbedingungen für Spargel
  • Bosch-Ansatz: Vernetzte Funksensoren liefern Temperatur im Feld auf das Smartphone von Landwirten
  • Der Nutzen: Landwirte sparen Zeit und Geld
  • Bosch kombiniert Kompetenzen in der Sensorik und im Internet der Dinge
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  • 09. September 2015
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Pressetext

Stuttgart – Mit einem neuartigen Funksensor sorgt Bosch für bessere Erträge im Spargelanbau und erhält dafür vom Agritechnica-Innovationskomitee eine Silbermedaille. Die Agritechnica ist die weltgrößte Fachmesse für Landtechnik (10. bis 14. November 2015 in Hannover). Der Sensor misst die Temperatur in den Erdwällen mit dem begehrten Gemüse und überträgt sie auf das Smartphone der Landwirte. Diese können den Temperaturverlauf ihrer Kultur damit im Detail verfolgen und die Wachstumsbedingungen des Spargels optimieren. Zur Begründung für die Auszeichnung heißt es, dass der Funksensor den Anteil der marktfähigen Ware erhöht und so zu Mehreinnahmen führt. Zudem spart das System Zeit und Geld, weil der Landwirt seltener aufs Feld fahren muss. „Die praxisorientierte Lösung verbessert die Informationsbasis des Landwirts und bietet Erweiterungsmöglichkeiten, sowohl hinsichtlich des Spargelanbaus als auch der Übertragung in andere Kulturen“, schreibt das Komitee.

Folien regeln die Temperatur, Sensoren helfen dabei
Spargel wächst besonders gut bei 18 bis 22 Grad Celsius. Dies erreichen Landwirte unter anderem durch das Abdecken der Wälle mit Folien, die auf der einen Seite weiß und auf der anderen Seite schwarz gefärbt sind. Um den Damm durch das Sonnenlicht zu heizen, wird die schwarze Seite nach außen gekehrt, um ihn bei zu großer Wärme zu kühlen, die weiße.

Die Bosch-Lösung besteht aus mehreren Temperatursensoren. Sie werden in unterschiedlicher Tiefe in die Erde gebracht und erfassen die Temperatur. Kabel übertragen die Messwerte an eine kleine Box, die die Daten via Funk in eine auf der Bosch IoT Suite basierende Cloud überträgt. Von dort aus werden die Informationen zu einer App auf dem Smartphone der Landwirte geschickt. Die Bosch IoT Suite ist eine umfassende Softwarelösung, mit der sich Anwendungen im Internet der Dinge entwickeln, bereitstellen und betreiben lassen. Für die Sensorlösung haben Entwickler verschiedener Bosch-Bereiche kooperiert, federführend ist das Bosch-interne Start-up Deepfield Robotics. „Wir haben hierbei einmal mehr unsere Kompetenzen in der Sensorik und im Internet der Dinge kombiniert“, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner mit Blick auf die Sensorlösung.

Premiere im November
Der Öffentlichkeit wird der vernetzte Sensor auf der weltgrößten Fachmesse Agritechnica für Landtechnik vom 10. bis 14. November 2015 in Hannover präsentiert.

Internet
Startseite Agritechnica 2015:
http://bit.ly/1VKNXCH
Details zur Bosch IoT Suite:
http://bit.ly/1yjZn8i
Details zum Internet der Dinge:
http://bit.ly/1XJsCvc

Journalistenkontakt:
Thilo Resenhoeft
Telefon: +49 711 811-7088

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI9070 - 09. September 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Thilo Resenhoeft

+49 711 811-7088 E-Mail senden

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