Mobility Solutions

Boost Recuperation System Der Hybrid für alle: Das 48-Volt-System von Bosch lohnt sich auch in der Kompaktklasse Erste Generation ab 2017 in Serie, neuer Prototyp der zweiten Generation hilft zusätzlich beim Einparken

  • Spart 15 Prozent Kraftstoff und ermöglicht Boost-Funktion
  • Neue Funktion: Rein elektrisch fahren im Stop-and-go-Verkehr
  • Neue Funktion: Elektrisch, automatisiert einparken - per App und Schlüssel
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  • 04. September 2015
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Pressetext

Frankfurt/Stuttgart – Mal ehrlich: Haben Sie beim letzten Autokauf mit dem Gedanken gespielt, einen Hybrid zu wählen? Beim nächsten Autokauf werden Sie es. Denn Bosch hat einen Hybridantrieb entwickelt, der sich selbst in kleineren Fahrzeugen rechnet. Das System wird mit der nächsten Fahrzeuggeneration in Serie gehen und kostet nur einen Bruchteil heutiger Hybridsysteme. „Das Boost Recuperation System ist der Hybrid für jeden“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobilty Solutions.

Gleichzeitig haben Autofahrer die bekannten Vorteile eines Hybrids: Das Auto wird deutlich sparsamer. Selbst moderne Fahrzeuge können so nochmals 15 Prozent sparsamer werden – und das nicht nur bei Tests auf dem Prüfstand, sondern auch in alltäglichen Fahrsituationen. Zudem können Benziner und Diesel dank dem Elektro-Boost dynamischer beschleunigen. Denn der elektrische Antrieb unterstützt den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen mit zusätzlichen 150 Newtonmetern. Das entspricht der Kraft eines sportlichen Kleinwagenmotors.

Anders als gängige 400 Volt-Hybride setzt das System auf eine niedrigere Spannung von 48 Volt – und damit auf kostengünstige Komponenten. Statt eines großen Elektromotors wird die Lichtmaschine auf die vierfache Leistung aufgerüstet. Der Motor-Generator unterstützt den Verbrennungsmotor dann über einen Riemen mit bis zu 10 Kilowatt. Die Leistungselektronik ist das Bindeglied zwischen der zusätzlichen Niedervolt-Batterie und dem Motor-Generator. Ein DC/DC Wandler versorgt das 12-Volt-Bordnetz des Fahrzeugs aus dem 48-Volt-Bordnetz. Die neu entwickelte Lithium-Ionen Batterie fällt zudem deutlich kleiner aus.

„Der Einstiegshybrid mit 48 Volt wird für Autofahrer in Europa, Nordamerika und Asien zur attraktiven Option werden“, sagt Bulander. Bosch rechnet damit, dass allein im Jahr 2020 weltweit rund vier Millionen Neuwagen diese Hybrid-Variante an Bord haben.

Prototyp der zweiten Generation: Einparken auf Knopfdruck
Auf der IAA 2015 präsentiert Bosch darüber hinaus bereits eine neue zweite Generation des Einstiegshybrids, die sich aktuell noch in der Entwicklung befindet. Bei dem Prototypen ist der leistungsverstärkte Motor-Generator direkt mit dem Getriebe statt mit dem Verbrennungsmotor verbunden.

Damit kann der Einstiegshybrid nicht nur kurzzeitig elektrisch unterstützen, sondern auch bei niedrigen Geschwindigkeiten – beispielsweise im Stop-and-go-Verkehr rein elektrisch fahren.

Diese neue Variante ermöglicht auch in der unteren Mittelklasse eine Funktion, die auf der diesjährigen IAA in Oberklasse-Fahrzeugen debütiert – der ferngesteuerte Parkassistent, bei dem der Fahrer den Parkvorgang von außen per Knopfdruck anweist. Stressfrei, bequem und sicher steuert die vollautomatische Einparkhilfe das Fahrzeug selbst in enge Parklücken und Garagen.

Basis dafür sind Ultraschallsensoren und das vollautomatische Parksystem bei einem Automatik-Fahrzeug. Dank der integrierten E-Maschine beschleunigt das System selbst und kann eigenständig zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang wechseln. Und das selbst wenn der Fahrer nicht im Fahrzeug sitzt: Denn das Parken startet über eine Taste am Zündschlüssel. Ergänzend hat Bosch eine App für Smartphones entwickelt, mit der der Parkassistent von außen bedient werden kann.

Journalistenkontakt:
Florian Flaig,
Telefon: +49 711 811-6282

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Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI9051 - 04. September 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

+49 711 811-6282 E-Mail senden

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