Wirtschaft

Ausbau der internationalen Präsenz Bosch setzt auf wachsenden Markt in Afrika Eröffnung Niederlassung in Nigeria

  • Hohes Wachstumspotenzial in Nigeria, der größten und bevölkerungsreichsten Volkswirtschaft Afrikas
  • Bis Ende des Jahres wird Bosch in zehn afrikanischen Staaten präsent sein
  • Bereits rund 760 Mitarbeiter auf dem Kontinent beschäftigt
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  • 10. Juni 2015
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Pressetext

Lagos/Nigeria – Die Bosch-Gruppe setzt auf einen wachsenden Markt in Afrika und baut ihre Präsenz auf dem Kontinent weiter aus. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen hat eine neue Vertriebs- und Serviceniederlassung im nigerianischen Lagos eröffnet. „Afrika bietet großes Potenzial für unser Geschäft“, sagte Bosch-Geschäftsführer Uwe Raschke anlässlich der offiziellen Eröffnung. „Die Wirtschaftsprognosen vieler afrikanischer Staaten sind vielversprechend – die Bevölkerungszahl steigt rasant, der Altersdurchschnitt ist niedrig, die Kaufkraft der größer werdenden Mittelschicht nimmt zu.“ Dies gelte vor allem auch für Nigeria, das mit mehr als 170 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land auf dem Kontinent ist und zudem die größte afrikanische Volkswirtschaft. „Mit unserer neuen Vertretung in Lagos haben wir einen hervorragenden Zugang zum westafrikanischen Markt und können die steigende Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen besser bedienen. Die Metropole ist das Wirtschaftszentrum der Region und entwickelt sich äußerst dynamisch“, so Raschke.

Mehr Lebensqualität für eine wachsende Mittelschicht
Bosch erwirtschaftete im Jahr 2014 in Afrika insgesamt einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro und beschäftigt heute 760 Mitarbeiter auf dem Kontinent. Einschließlich der neuen Niederlassung in Nigeria wird das Unternehmen bis Ende 2015 in zehn afrikanischen Ländern vertreten sein. „Seit vergangenem Jahr sind wir auch in Kenia, Angola und Mosambik vor Ort. Jetzt wollen wir unsere Präsenz in West- und Nordafrika weiter ausbauen. Vor wenigen Tagen haben wir eine neue Bosch-Niederlassung in Algerien angekündigt und planen, bis Ende des Jahres auch eine Vertretung in Ghana und Tunesien offiziell zu eröffnen“, sagte Markus Thill, Repräsentant der Bosch-Gruppe in Afrika. „Damit können wir unser Geschäft in Afrika noch stärker vorantreiben. Unser Ziel ist es, näher an unseren Kunden zu sein und mit unseren innovativen Produkten und Lösungen die Lebensqualität der afrikanischen Bevölkerung nachhaltig zu steigern“, so Thill.

Kooperation für den Ausbau von Fachkenntnissen in Autowerkstätten
Im Oktober 2014 hat Bosch zusammen mit der nigerianischen Regierungsorganisation National Automotive Council (NAC) eine Kooperationserklärung unterzeichnet. Ziel des Bündnisses ist es, das Werkstattnetz in Nigeria auszuweiten und die Fachkenntnisse der Mechaniker auszubauen. Mit der steigenden Anzahl von Fahrzeugen auf den nigerianischen Straßen steigt auch der Bedarf an qualifizierten Reparatur- und Servicewerkstätten. Bosch und NAC planen, technische Trainings wie auch innovative Produkte und Lösungen aus den Bereichen Werkstattausrüstung und Diagnosetechnik anzubieten. „Mit dieser Kooperation wollen wir dazu beitragen, die technische Kompetenz der lokalen Arbeitskräfte im Automobilbereich zu erhöhen. Dies wird die nigerianische Wirtschaft ebenso voranbringen wie unser Geschäft im Land“, sagte Thill.

Bosch in Afrika
Bosch ist bereits seit 1906 in Afrika präsent. Heute ist das Unternehmen mit seinen vier Unternehmensbereichen Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods und Energy and Building Technology in Afrika vertreten. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt derzeit in Südafrika mit zwei Fertigungsstandorten in Brits und Midrand. Dort werden hauptsächlich Kraftfahrzeug-Ersatzteile produziert und Verpackungsmaschinen montiert. Ein weiteres wichtiges Standbein hat Bosch in Nordafrika mit Repräsentanzen in Ägypten und Marokko. Im vergangenen Jahr stieg Bosch mit einer Niederlassung in Kenia in den ostafrikanischen Markt ein und eröffnete zudem Vertretungen in Angola und Mosambik.

Bosch setzt sich für die Förderung junger Talente in Subsahara-Afrika ein und ist Initiator von „Afrika kommt!“, einem Programm der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika. Seit 2008 bietet Bosch als aktives Mitglied mit weiteren Unternehmen afrikanischen Führungsnachwuchskräften eine einjährige Weiterbildung in Form eines Stipendiums in Deutschland an. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen afrikanischen Führungskräften und deutschen Wirtschaftsunternehmen zu fördern und voneinander zu lernen.

Journalistenkontakte:
Melita Delic, Telefon: +49 711 811-48617
Trix Böhne, Telefon: +49 711 811-6831

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8951 - 10. Juni 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Melita Delic

+49 711 811-48617 E-Mail senden

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