Verpackungstechnik

Achema 2015 Vollautomatische Montage von bis zu 70 Insulin-Pens pro Minute Modulare Plattform MRA von Bosch

  • Optimierung der MRA Plattform durch Zusammenarbeit mit Pen-Herstellern
  • Durch flexibles und modulares Design für künftige Erweiterungen geeignet
  • Vollständige Linieneinbindung mit nachgelagerter Etikettierung und Sekundärverpackung
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  • 15. Juni 2015
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Pressetext

Frankfurt/Main – Auf der Achema 2015 stellt Bosch Packaging Technology die neueste Version der rundlaufenden Pen-Montageplattform MRA vor. Die Maschine wurde von der Bosch-Tochter Moeller & Devicon für die Montage medizinischer Produkte wie vierteiliger Standard-Einweg-Pens oder Autoinjektoren konzipiert. Diese kommen beispielweise in der Diabetestherapie, bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen, in der Hormonersatztherapie oder in der Notfallmedizin zum Einsatz. „Wir haben die MRA im vergangenen Jahr auf der Interpack im Markt eingeführt. Seitdem haben wir die Technologie in Zusammenarbeit mit mehreren Herstellern von Pens und Autoinjektoren weiterentwickelt und die Montageprozesse für unterschiedliche Modelle angepasst“, erklärt Michael Andersen, Vertriebsleiter bei Moeller & Devicon. „Auf diese Weise können wir Kunden die Maschine, je nach verwendeten Pens oder Autoinjektoren, in der passenden Ausführung und mit den gewünschten Optionen anbieten.“ Die MRA lässt sich gemeinsam mit Primär- und Sekundärverpackungslösungen zu einer vollständigen Linie kombinieren.

Vier Pens gleichzeitig
Schrittweise montiert die MRA die vier Bestandteile eines Pens: Zuführungssysteme bestücken die Plattform von vier unterschiedlichen Zuführstationen mit Pen-Kappen, Karpulenhalterungen, Karpulen und Dosiermechanismen und setzen sie zu gebrauchsfertigen Pens zusammen. Die vollautomatische Maschine verarbeitet vier Pens gleichzeitig und erreicht eine Ausbringungsmenge von bis zu 70 Pens pro Minute. Fehlerhaft montierte Produkte werden automatisch erkannt und aussortiert.

Dank ihrer offenen Bauweise bietet die Plattform einen guten Überblick über alle Stationen und Prozesse und gewährleistet eine leichte Bedienung sowie einfache Formateinstellungen. Der automatische Transport sowie Prüfstationen zwischen den einzelnen Montageschritten reduzieren Bedienereingriffe und manuelle Handhabung auf ein Minimum. Bediener können über ein HMI (Human Machine Interface) alle Prozessfunktionen präzise überwachen. Das kompakte Design und die kleine Grundfläche erfüllen die Richtlinien von GMP (Good Manufacturing Practice) und GAMP5 (Good Automated Manufacturing Practice).

Standardisierte Upstream- und Downstream-Optionen
Optional lässt sich die MRA Montageplattform mit vor- und nachgelagerten Maschinen kombinieren. Flüssige Medikamente können beispielsweise auf weiteren Maschinen von Bosch in Karpulen abgefüllt sowie der partikel- und kosmetischen Inspektion unterzogen werden. „Die meisten Kunden sind an zusätzlichen Downstream-Lösungen interessiert“, erläutert Michael Andersen. Dazu zählen speziell für Pens und Autoinjektoren entwickelte Etikettiermaschinen von Moeller & Devicon sowie vollautomatische horizontale Kartoniermaschinen von Bosch oder anderen Anbietern, die sich zu vollständigen Linien kombinieren lassen. Auch die Integration von Sammelpackern und Palettiersystemen ist möglich.

„Das flexible und modulare Design der MRA Plattform ermöglicht die Erweiterung um zusätzliche Prozessschritte, wie beispielsweise Laser-Gravierungen der Pens oder Serialisierung“, unterstreicht Andersen. Außerdem kann die Plattform für andere medizintechnische Produkte angepasst werden – darunter Infusionssets, Kanülen oder Katheter. Das komplette Portfolio an rundlaufenden Pen-Montage-Maschinen von Moeller & Devicon wird durch manuelle, halbautomatische und vollautomatische lineare Lösungen für sämtliche Kundenanforderungen ergänzt.

Die Technologien von Bosch sind vom 15. bis 19. Juni 2015 auf der Achema in Frankfurt am Main in Halle 3.1 an Stand C71 zu sehen.

Journalistenkontakt:
Christin Poenisch
Telefon: +49 711 811-58502

Leserkontakt:
Michael Andersen
Telefon: +45 51 386-413

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 200 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8948 - 15. Juni 2015

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Christin Poenisch

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