Industrie 4.0

Von der Idee in die Praxis: Bosch zeigt einsatzfähige Industrie-4.0-Lösungen entlang der Wertschöpfungskette Bosch ist starker Leitanwender und Leitanbieter

  • Software- und Hardware-Experten von Bosch zeigen gemeinsame Konzepte
  • Live-Demonstrationen aus den Bereichen Entwicklung, Einkauf/Logistik, Produktion und Aftersales
  • Zwei neue Software-Lösungen werden vorgestellt: Echtzeit-Überwachung und Fernwartung
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  • 09. April 2015
  • Industrie 4.0
  • Presseinformation

Pressetext

Hannover/Berlin. Das Thema Industrie 4.0 ist aus dem Umfeld der Maschinenhersteller und -betreiber nicht mehr wegzudenken. Viele Unternehmen evaluieren, was neue Konzepte und Anwendungen in diesem Umfeld für ihren Bereich leisten und wie sie diese Lösungen sinnvoll in ihre Produktion integrieren können. In Halle 7 Stand E 04 zeigen Bosch Rexroth und Bosch Software Innovations mit verschiedenen Live-Demonstrationen Lösungen und Produkte, bei welchen Maschinen und Software sinnvoll zusammenarbeiten. Das Besondere: Bosch unterstützt Maschinenhersteller und Fertigungsbetriebe bei Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die vernetzte Produktion bietet der Industrie die große Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer zu erhalten und zu steigern. Dies wird unter anderem durch eine höhere Produktivität, eine kontinuierliche Steigerung der Qualität und eine bessere Ressourcenschonung möglich, die durch Industrie 4.0 erreicht werden. Die flexible, wandelbare Fertigung bis hin zur Losgröße 1 bei minimalen Rüstzeiten hilft bei der schnellen Reaktion auf volatilen Märkten und hilft dabei, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. Bosch ist bei alledem starker Leitanwender und -anbieter.

Auf dem rund 170 m2 großen Messestand werden Anwendungsbeispiele in den vier Bereichen Entwicklung, Einkauf und Logistik, Produktion und Aftersales vorgeführt, die einen Einstieg in Industrie 4.0 bieten.

Die vier Bereiche der industriellen Wertschöpfungskette
Im Bereich Entwicklung bedeutet dies, dass mit Hilfe von strukturierter Felddatenerfassung Daten von verteilten Geräten gesammelt, genormt, geprüft und auch analysiert werden können. Ein anderer Ansatz sieht vor, dass es Anwendern aus der Produktion durch das Zusammenspiel des Steuerungssystems IndraMotion MLC und dem Regelmanagement der Bosch IoT Suite ermöglicht wird, ohne Programmierkenntnisse eine Verknüpfung von Maschinenzuständen und Geschäftsprozessen herzustellen.

Die sensorbasierte Transportüberwachung ist für Einkäufer und Logistiker von Interesse. Mit smarten Sensoren versehene Transporteinheiten messen die Umgebungsbedingungen, wie etwa Temperatur, Feuchtigkeit, Licht oder Erschütterung des Transportgutes. Auf dem Transportweg entstandene Mängel lassen sich so unmittelbar identifizieren und geben schon beim Wareneingang Hinweise darauf, wie die Ware weiter bearbeitet werden muss, um unnötige Fehlkosten zu vermeiden.

Im Themenbereich Produktion werden gleich vier Lösungen vorgestellt. Zum einen der Process Quality Manager. Diese Softwarelösung kann Produktionsprozessdaten in Echtzeit überwachen und dokumentieren. Dadurch können Fehler schnell erkannt und behoben werden, bevor sie im Produktionsprozess zu Problemen führen und Extrakosten verursachen.

Die Mittelfrequenz-Schweißsteuerung PRC7300 von Bosch Rexroth sorgt mit einer neuen intuitiven Bedienoberfläche für eine verkürzte Inbetriebnahme und vereinfacht die Diagnose. Durch eine gesteigerte Rechenleistung erreicht sie eine höhere Bandbreite für die Kommunikation und die Prozessregelung. Das Hydraulikaggregat der Baureihe ABPAC von Rexroth fügt sich schnell und flexibel in bestehende Produktionsumgebungen ein. Durch offene Schnittstellen kann der Gesamtzustand des Systems auch auf berechtigten Smartphones und Tablet-PC ausgelesen werden. Mit dem ActiveCockpit von Rexroth, einem Kommunikationssystem für die Produktion, werden alle Fertigungsdaten in Echtzeit erfasst, verarbeitet und visualisiert. Der permanente Zugriff auf aktuelle Produktionsdaten beschleunigt den Problemlösungsprozess.

Für die Phase nach der Auslieferung ins Feld werden die Lösungen von Bosch Software Innovations im Bereich vorausschauender Instandhaltung und – mit dem neuen Remote Service Manager – aus dem Gebiet der Fernwartung vorgestellt. Mit dem Remote Service Manager können dank des sicheren Fernzugriffs Diagnose- und Wartungsarbeiten schneller als bisher erledigt werden. So können die Vor-Ort-Einsätze der Servicetechniker reduziert und die Maschinenverfügbarkeit erhöht werden.

Dieses Portfolio zeigt, dass Bosch Industrie-4.0-Lösungen für die aktuellen Herausforderungen in der Produktion und fertigungsnahen Logistik schafft. Industrie 4.0 ist ein wichtiges Feld, daher treibt das Unternehmen das Thema seit Jahren sowohl als Leitanwender als auch als Leitanbieter voran. Bereits seit einiger Zeit werden Industrie-4.0-Technologien innerhalb der Bosch-Gruppe in zahlreichen Produktionsstätten erprobt und erfolgreich angewendet. Die Erkenntnisse, die daraus gewonnen werden, fließen unmittelbar in die Entwicklung neuer Industrie-4.0-Lösungen und -Produkte ein.

Die Bosch Software Innovations GmbH, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert, entwickelt und betreibt weltweit innovative Software- und Systemlösungen, die unsere Kunden sowohl im Internet of Things (IoT) als auch im klassischen Enterprise-Umfeld voranbringen. Unseren Fokus legen wir dabei auf die Themenfelder Mobilität, Energie, Fertigungsindustrie und Gebäude. Unsere IoT-Plattform - die Bosch IoT Suite - bildet die technologische Basis, die das Zusammenspiel von Geräten, Anwendern, Unternehmen und Partnern auf einer Plattform erlaubt. Dadurch wird die Entwicklung innovativer und zukunftsfähiger Lösungen für neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

Bosch Software Innovations ist mit rund 550 Mitarbeitern weltweit mit Standorten in Deutschland (Berlin, Immenstaad am Bodensee, Stuttgart), in Singapur, China (Shanghai) und den USA (Chicago und Palo Alto) vertreten.

Mehr Informationen unter www.bosch-si.de, www.twitter.com/BoschSI, www.blog.bosch-si.com.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 5,6 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 360 000 Mitarbeitern (Stand: 01.04.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 48,9 Milliarden Euro*. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben".

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

*Im vorläufigen Umsatzausweis 2014 sind die zwischenzeitlich komplett übernommenen bisherigen Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (heute: BSH Hausgeräte GmbH) und ZF Lenksysteme GmbH (heute: Robert Bosch Automotive Steering GmbH) nicht enthalten.

PI8888 - 09. April 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Bettina Tillmanns

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