Mobility Solutions

Neugründung Bereich „Two-Wheeler and Powersports“ Bosch stärkt Präsenz im weltweiten Motorradmarkt Breites Produktportfolio für alle Klassen

  • „Streben im Motorradmarkt als Zulieferer führende Position an“, sagt Dr. Dirk Hoheisel
  • Bosch stellt Zuliefergeschäft für Motorräder eigenständig auf
  • Marktwachstum auf weltweit über 160 Millionen motorisierte Zweiräder bis 2021 erwartet
  • Bosch ist weltweiter Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme
  • Produkte für Kleinstmotorräder, Hochleistungsbikes, Quads, Jet-Boote und Schneemobile
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  • 23. März 2015
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Pressetext

Yokohama/Stuttgart – Im rasant wachsenden, weltweiten Motorradmarkt will sich Bosch neu aufstellen. Unter dem Dach eines neuen Produktbereichs „Two-Wheeler and Powersports“ möchte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine bisherigen Motorradaktivitäten aus den Feldern Fahrsicherheitssysteme, Antriebstechnik sowie Anzeigeinstrumente bündeln. Ziel ist es, den individuellen Anforderungen von Motorradherstellern weltweit so noch besser begegnen zu können. Zudem will Bosch das Produktportfolio ausbauen und die Kompetenz für Systemlösungen im Zweirad stärken. „Bosch-Technik für mehr Effizienz und Sicherheit ist heute fast in jedem Auto – morgen auch in jedem Motorrad“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Geschäftsführer bei der Robert Bosch GmbH. „Wir streben auch im Motorradmarkt als Zulieferer eine führende Position an.“

Two-Wheeler and Powersports mit Sitz in Yokohama gehört zum Bosch Unternehmensbereich Mobility Solutions und ist weltweit vertreten. Neben Japan, dem Zentrum der internationalen Motorradindustrie, gibt es Niederlassungen in den USA, Europa, Indien und China. Neben motorisierten Zweirädern soll der neue Produktbereich auch den unter dem Begriff Powersports zusammengefassten Markt für Sonderfahrzeuge bedienen. Dazu gehören Quads, Jet-Boote und Schneemobile. Die zunächst rund 40 Mitarbeiter greifen auf ein weltweites Netzwerk von mehreren tausend Kollegen sowie Fertigungskapazitäten aus dem Unternehmensbereich Mobility Solutions zurück.

Markt soll sich innerhalb von fünf Jahren verdoppeln
Weltweit steigt der Bedarf nach bezahlbarer Mobilität und mit ihm die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern. Studien zufolge werden 2021 mehr als 160 Millionen Zweiräder jährlich produziert – ein Drittel mehr als heute. „Der für Bosch relevante Teil des Marktes mit Fahrsicherheitssystemen, Antriebstechnik sowie Anzeige- und Infotainmentinstrumenten wird sich in den kommenden fünf Jahren sogar fast verdoppeln“, sagt Hoheisel. Ein Großteil des Wachstums findet laut Studien in Asien statt. Annähernd 90 Prozent aller motorisierten Zweiräder werden 2021 demnach in China, Indien und Südost-Asien gebaut. Darunter vor allem Kleinstmotorräder mit bis zu 250 Kubikzentimeter Hubraum, die in weiten Teilen Asiens eines der meist genutzten Fortbewegungsmittel sind.

Die Zukunft des Motorrads: sicher, sauber, vernetzt
Bosch bedient mit seinen Komponenten das gesamte Spektrum: von Zweirädern im unteren Preissegment in Asien bis hin zu leistungsstarken Maschinen mit mehr als 1 000 Kubik, die vor allem in Europa, Japan und Nordamerika nachgefragt werden. Zum Angebot des neuen Produktbereichs gehören Sicherheitslösungen wie ABS oder die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC, eine Art ESP für Motorräder. Bosch ist Marktführer für Motorrad-Sicherheitssysteme. Ebenso gehören elektronisch gesteuerte Einspritzsysteme, Antriebssysteme für Elektro-Motorräder sowie Schnittstellen zur Vernetzung des Motorrads mit Smartphones oder Tablet-Computern und Cloud-Lösungen zum Portfolio. „Unsere Systeme bringen noch mehr Sicherheit, Effizienz und Fahrspaß ins Motorrad“, sagt Geoff Liersch, Leiter des neuen Produktbereichs bei Bosch.

Bosch liefert damit zugleich Lösungen für die drängendsten Herausforderungen im weltweiten Motorradmarkt: die Verschärfung der Emissionsgesetzgebungen in vielen Ländern und die steigende Zahl von im Straßenverkehr tödlich verunglückten Zweiradfahrern. Allein im Jahr 2010 gab es weltweit mehr als 285 000 tödlich Verunglückte. Mit ABS kann nach Auswertungen der deutschen Unfalldatenbank GIDAS zum Beispiel ein Viertel aller Motorradunfälle mit Toten und Verletzten verhindert werden. Zusätzlich kann MSC den Ausgang von zwei Drittel aller selbst verschuldeten Motorradunfälle in Kurven positiv beeinflussen.

Weniger Verbrauch dank moderner Bosch-Technik
Neben der Sicherheit ist der Wunsch nach Fahrspaß, sparsamem Verbrauch und Vernetzung Treiber für das Bosch-Geschäft im Motorradmarkt. In Asien werden viele Zweiräder mit Verbrennungsmotor noch mit einem einfachen Vergaser gefertigt. Dagegen setzt Bosch seine elektronisch gesteuerte Einspritzung. Diese kann je nach Nutzung im Vergleich bis zu 16 Prozent Kraftstoff einsparen. „Damit helfen wir in Ländern wie China oder Indien die Emissionen zu senken“, sagt Liersch. Zugleich bringt Bosch mit seinen Motorsteuerungen digitale Intelligenz ins Zweirad. Darüber lässt sich per Smartphone-App zum Beispiel die Wegfahrsperre steuern oder der Fehlerspeicher auslesen. Die dafür benötigte Bluetooth-Schnittstelle oder Connectivity Control Unit hat Bosch ebenfalls im Repertoire.

Weiterführender Link: www.bosch-motorcycle.com

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Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8822 - 23. März 2015

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Jörn Ebberg

+49 711 811-26223 E-Mail senden

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