Wirtschaft

Wettbewerb für Software-Entwickler Bosch veranstaltet Hackathon in Berlin Neuer Ansatz für Software-Entwicklung und Kundenorientierung

  • Gesucht sind Fahrer-unterstützende Apps für die Smartphone-Integrationslösung mySPIN und die automobilgerechte Darstellung auf dem Fahrzeug-Display.
  • Etwa 30 unabhängige Software-Entwickler und Designer treffen sich an diesem Wochenende in Berlin.
  • Erste Bosch-Veranstaltung dieser Art in Deutschland
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  • 17. Oktober 2014
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Pressetext

Stuttgart/Berlin – Am 18. und 19. Oktober 2014 wird Bosch den ersten Hackathon des Unternehmens in Deutschland ausrichten. Rund 30 unabhängige Software-Entwickler, Designer und innovative Internet-Nutzer treffen sich dazu an diesem Wochenende im „Rainmaking Loft“ in Berlin. Sie sind eingeladen, innovative Apps für die Bosch-Software mySPIN zu entwickeln. mySPIN integriert Smartphones sehr einfach in das Infotainment-System des Autos. Die Apps lassen sich dadurch über die Bildschirme und Bedienelemente des Fahrzeugs deutlich komfortabler und sicherer nutzen. Eine Jury wird die besten App-Entwicklungen direkt nach der Abschlusspräsentation am Sonntag prämieren. Berichte und Diskussionen über den Bosch-Hackathon können während und nach dem Event unter dem Hashtag #BoschHackathon auf Twitter und Facebook verfolgt werden.

Exklusiver Zugang zu Bosch-Softwarepaket
Mit dem Hackathon in Berlin beschreitet Bosch neue Wege bei den Themen vernetztes Fahren und Endkundenorientierung. „Dieser Hackathon ist für uns eine hervorragende Möglichkeit, das Potenzial kreativer Ideen außerhalb des eigenen Unternehmens zu nutzen“, sagt Torsten Mlasko, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch SoftTech GmbH. Bosch wird den externen Softwareentwicklern einen exklusiven Zugang zum Entwicklerpaket für die Bosch-Lösung mySPIN bereitstellen. Im Laufe von zwei Tagen werden die eingeladenen Softwareentwickler diese Daten nutzen und in kleinen Projektteams kreative Ideen sowie erste Prototypen für neue mySPIN-Apps entwickeln. „Unser Software-Paket ist so angelegt, dass es App-Entwicklern einen schnellen und unkomplizierten Weg eröffnet, um ihre Anwendungen ins Fahrzeug zu übertragen – das ist eine herausragende Besonderheit unserer Software“, sagt Mlasko.

Digitale Zielgruppen im Blick
Gleichzeitig erreicht Bosch mit dem Treffen in Berlin neue digitale Zielgruppen in einem kreativen und interaktiven Umfeld. „Mit dem Bosch Hackathon entwickeln wir unsere Kommunikation mit digitalen Zielgruppen konsequent weiter“, erklärt Martin Gansert, Social Media Manager in der Unternehmenskommunikation von Bosch und verantwortlich für Blogger-Relations. „Neben klassischen Presseveranstaltungen oder Blogger-Treffen können wir bei einem Hackathon mit wichtigen Online-Multiplikatoren intensiv zusammenarbeiten.“

mySPIN – die Smartphone-Integrationslösung von Bosch
mySPIN kann Apps von iPhones und Android-Smartphones ins Fahrzeug einbinden. Alle kompatiblen, auf dem Smartphone gespeicherten Apps können über den Bildschirm im Fahrzeug angezeigt und genutzt werden. Das Design und Bedienkonzept auf dem Fahrzeugdisplay ist auf die Fahrsituation angepasst. Die Bedienung des Smartphones erfolgt über den Touch Screen des Fahrzeugs. Durch die Integration des Smartphones und aller relevanten Apps in seine Fahrzeuge kann ein Automobilhersteller seinen Kunden eine attraktive Palette stets aktueller Services bieten.

Apps sind der Treibstoff für mySPIN
Für die Bosch-Lösung mySPIN steht bereits eine Vielzahl beliebter Apps zur Verfügung. Dazu gehören die häufig genutzten Apps Media Player, Maps, Kalender und Kontakte. Aber auch bekannte Anwendungen wie Parkopedia, Stitcher, News OnBoard, Hotelseeker, Eventseeker oder Cityseeker sind jederzeit nutzbar. Zum Pariser Autosalon wurden jetzt zudem Rivet News Radio, Audiobooks und Newsbeat als weitere App-Partner für mySPIN vorgestellt. Mit einer kompatiblen Navi-App kann der Fahrer so zum Beispiel auf der schnellsten Route zum nächsten Termin aus seinem persönlichen Kalender fahren, dabei die Lieblingsmusik per Internetradio hören und noch von unterwegs ein geeignetes Hotelzimmer finden.

„Apps sind der Treibstoff für mySPIN und es werden kontinuierlich mehr“, sagt Mlasko. Denn die technischen Hürden für neue Applikationen sind gering. Bosch stellt dafür Software Development Kits zur Verfügung. Autohersteller können die im Fahrzeug nutzbaren Apps individuell festlegen und diese Liste flexibel aktualisieren. Fahrzeuge von Jaguar und Land Rover sind bereits mit der weltweit nutzbaren Smartphone-Integration von Bosch erhältlich.

Jury verleiht attraktive Preise
Eine Jury aus fünf Mitgliedern wird am 19. Oktober 2014 zum Abschluss des ersten Bosch Hackathons die besten Ideen und deren App-Umsetzungen prämieren. Zu den attraktiven Preisen gehören ein Wochenende in London, ein Wochenende mit Bosch eBikes sowie Gutscheine für Bosch-Produkte. Der Jury werden angehören: Nicole Y. Männl, Auto-Bloggerin von „auto-diva.de“, Ludovic Privat, Mitgründer und Redakteur des Fachportals GPS Business News, Morten Faust, Leiter der Produktentwicklung des Software-Unternehmens Aupeo!, Dietmar Meister, bei der Bosch SoftTech GmbH zuständig für den Bereich Smartphone & Cloud Solutions, sowie Carolin Tolksdorf von der Robert Bosch Venture Capital GmbH.

Was ist ein Hackathon?
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, in deren Rahmen Programmierer, Software-Entwickler sowie Designer und Projektmanager intensiv zusammenarbeiten, um gemeinsam eine Software zu entwickeln. Hackathons laufen typischerweise über einen bis sieben Tage. In der Regel geht es darum, eine neue Software für einen bestimmten Zweck zu entwickeln. Der Begriff "Hackathon" setzt sich zusammen aus den englischen Worten "hack" und "marathon". Das Wort "hack" bedeutet in diesem Fall so viel wie spielerisch, explorativ programmieren. Seit Mitte der 2000er Jahre haben sich Hackathons mehr und mehr verbreitet. Sie werden von Unternehmen und Venture Capital Firmen eingesetzt, um zügig innovative Software-basierte Technologien zu entwickeln.

Internet
Hackathon:
http://bit.ly/1lWcHs8
mySPIN im Bosch Media Service:
http://bit.ly/ZxQV5n
mySPIN auf YouTube:
http://bit.ly/1vVN26K
http://bit.ly/1vVN6Dj
http://bit.ly/1oWtkBP
http://bit.ly/1vQrGXl
Bosch SoftTec GmbH:
http://bit.ly/1tIzWVS
Robert Bosch Venture Capital GmbH:
http://bit.ly/1qu9zkt
Veranstaltungs-Hashtags auf Twitter und Facebook:
#BoschHackathon

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8736 - 17. Oktober 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Dr. Ingo Rapold

+49 711 811-48905 E-Mail senden

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