Verpackungstechnik

PACK EXPO International 2014 Schlauchbeutelmaschine zur Verpackung einzelner Vials erstmals in Nordamerika vorgestellt Hermetische Verpackung für hohen Produktschutz

  • Vereinzelung der Vialkarten bei hoher Geschwindigkeit
  • Hohe Prozesssicherheit durch integrierte Inspektionseinheiten
  • Gaseinsparungen dank neuem RT-MAP System
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  • 17. Oktober 2014
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Pressetext

Chicago – Bosch Packaging Technology, ein führender Anbieter von Prozess- und Verpackungslösungen, stellt die horizontale Schlauchbeutelmaschine Sigpack HCUL auf der PACK EXPO 2014 (2. bis 5. November 2014, Chicago, USA) erstmals in Nordamerika vor.

Die Maschine verpackt bis zu 300 Blow-Fill-Seal (BFS) Einzelvials pro Minute. Dank der mitlaufenden Quersiegelstation (Long-Dwell) werden auch bei hoher Geschwindigkeit hermetische Packungen gewährleistet. Die Zuführung der als BFS-Karten gelieferten Primärverpackungseinheiten in die Sigpack HCUL erfolgt formatflexibel und produktschonend mithilfe eines Sigpack LDF Delta Roboters oder durch andere intelligente Beschickungslösungen. Vor dem Verpacken in der Schlauchbeutelmaschine werden die Vials durch die innovative Separiereinheit des Zuführungssystems vereinzelt.

Hohe Siegelintegrität dank längerer Siegelzeit
Das Long-Dwell Siegelverfahren der Sigpack HCUL verfügt über eine Quersiegeleinheit, bei der die Siegelbacken selbst bei hohen Geschwindigkeiten sanfter und kontrollierter schließen als bei anderen Schlauchbeutelmaschinen, ohne dabei die Integrität der Packung zu beeinträchtigen. Zudem sorgt die mitlaufende Station für die Quernaht für längere Siegelzeiten und gewährleistet hermetische Verpackungen für hohen Produktschutz. Die Balkonbauweise der Quersiegelstation mit getrennt angebrachten Heizelementen ermöglicht einen einfachen Zugang und eine schnelle Umstellung der Maschine. Je nach Applikationsanforderung kann die Quersiegelstation wahlweise mit Ultraschall- oder Heißsiegelung ausgestattet werden. Es sind auch hybride Maschinen mit Ultraschall-Längssiegeleinheit und thermischer Siegelung auf der Quersiegeleinheit erhältlich. Da negative Einflüsse von hoher Temperatur auf das Produkt im Wesentlichen von der Längssiegeleinheit ausgehen, über die das Produkt transportiert wird, stellt diese Konfiguration eine besonders produktschonende Lösung für thermosensitive Produkte bei hoher Leistung dar.

Produktsicherheit dank Kontrollfunktion
Um die Herstellung hochwertiger Produkte zu gewährleisten, ist die Sigpack HCUL mit einem umfassenden Kontrollsystem ausgestattet. Dieses prüft unter anderem die Ausrichtung des Produkts sowie die auf dem Verpackungsmaterial aufgebrachten Daten einschließlich des Barcodes. Fehlerhafte Packungen werden automatisch ausgeschleust und nur hermetisch verschlossene Packungen verlassen die Maschine. „Behörden wie die FDA fordern zunehmend, dass Vials einzeln und nicht als Vialkarten verpackt werden („unit dose packaging“). Pharmahersteller müssen diesen Anforderungen gerecht werden, zugleich soll ihre Produktivität darunter nicht leiden“, sagte Jörg Kleiner, Manager Sales Pharmaceutical and Medical, Bosch Packaging Systems AG.

Neues MAP-System für erhöhten Produktschutz und längere Haltbarkeit
Die flexible Sigpack HCUL ist auf Verpacken mit modifizierter Atmosphäre (MAP – Modified Atmosphere Packaging) erweiterbar. Durch die modulare Bauweise kann sie um Funktionen wie das neuartige Real Time (RT)-MAP System ergänzt werden. Im Vergleich zu konventionellen MAP-Systemen, bei denen die Begasungslanze eingesetzt wird, sind beim RT-MAP die Gaszufuhr und der Sensor zur Messung des Restsauerstoffgehalts in der Längssiegeleinheit integriert. Dadurch wird der Restsauerstoffgehalt in der Packung annähernd in Echtzeit gemessen und gleichzeitig sichergestellt, dass Packungen mit einem zu hohen Sauerstoffgehalt ausgeschleust werden. Die zugeführte und abgesaugte Gasmenge wird von der Maschine exakt geregelt, sodass nur so viel Gas wie notwendig abgegeben wird. Mit dem RT-MAP System profitieren Hersteller daher von einer höheren Messgenauigkeit sowie von Einsparungen bei Betriebsmittelkosten.

Für den wachsenden Markt der BFS-Darreichungsformen bietet die Sigpack HCUL pharmazeutischen Herstellern folgende wesentliche Vorteile: produktschonende und formatflexible Zuführung, innovative Separiereinheit sowie produktschonende Ultraschall-Längssiegelung. Die Maschine wird als Teil des BFS Seamless Systems ausgestellt und bietet ein nahtloses Design für eine hohe Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE). Die Geschwindigkeit aller Komponenten der Linie ist aufeinander abgestimmt, sodass Engpässe vermieden, Ausfallzeiten minimiert und der Produktfluss optimiert werden.

Bosch stellt die Sigpack HCUL und weitere neue Verpackungslösungen für Lebensmittel-, Süßwaren- und Pharmaproduzenten auf der PACK EXPO International in Chicago (USA) vom 2. bis 5. November 2014 in der South Hall am Stand S-3514 vor. Weitere Pharmalösungen präsentiert Bosch auf der Pharma Expo, die zeitgleich mit der PACK EXPO stattfindet, in der West Hall am Stand W-603.

Leserkontakt:
Jörg Kleiner,
Telefon +41 58 674-6913

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8677 - 17. Oktober 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christin Poenisch

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