Power Tools

Bosch Gartenwerkzeuge: Innovationen schaffen Märkte Henning von Boxberg
Vorsitzender des Bereichsvorstands
im Geschäftsbereich Power Tools
der Robert Bosch GmbH
anlässlich der Pressekonferenz
in Stuttgart am 26. August 2014

Beitrag sammeln
PDF herunterladen
  • 26. August 2014
  • Power Tools
  • Referat

Pressetext

Meine Damen und Herren,
der Bosch-Bereich Gartenwerkzeuge konnte seinen Umsatz 2013 erneut steigern – trotz des langen, kalten Winters, der in Europa die Gartensaison deutlich verkürzte und zur Folge hatte, dass der Handel insgesamt weniger Gartenwerkzeuge verkaufte. Der Bosch-Umsatz mit Gartenwerkzeugen stieg um ein Prozent auf 253 Millionen Euro. Wechselkursbereinigt entspricht das einem Wachstum von drei Prozent. Entscheidende Faktoren für diesen Erfolg sind unsere Innovationskraft und unser Know-how in der Akku-Technologie: Rund 35 Prozent unseres Umsatzes erzielten wir 2013 mit Produktneuheiten, deren Markteinführung weniger als zwei Jahre zurückliegt. Unsere Akkugeräte machten ebenfalls rund 35 Prozent des Umsatzes aus.

Bosch überzeugt in etablierten und neuen Segmenten
Im Kernmarkt Europa, in dem wir mit elektrischen Gartengeräten seit 2009 Marktführer sind, lag die Stückzahl aller in Bau- und Verbrauchermärkten sowie über Online-Marktplätze verkauften Gartengeräte mit 11,1 Millionen Stück um zwei Prozent unter dem Vorjahres-Ergebnis, das Marktvolumen stagnierte. Dennoch ist es uns gelungen, den Umsatz in diesem schwierigen Umfeld um fünf Prozent zu steigern. Unsere Produkte begeistern die Gartenfreunde: Neun von zehn der in europäischen Baumärkten bestverkauften Elektro-Gartengeräte sind von Bosch. Wir setzen auf eine konsequente Marktbearbeitung: In den vergangenen fünf Jahren haben wir mehr als 100 neue Geräte auf den Markt gebracht – sowohl Weiterentwicklungen in etablierten Segmenten wie Rasenmäher und Strauchscheren, als auch Innovationen, mit denen wir uns erfolgreich neue Segmente erschließen. Dazu zählt unser 2013 eingeführter Roboter-Mäher Indego mit „LogiCut“-Navigationssystem für systematisches Mähen in Bahnen. Er erhielt nicht nur Bestnoten auf Online-Plattformen, sondern überzeugte auch die Stiftung Warentest: Sie bewertete von insgesamt acht Roboter-Mähern im Test nur den Indego sowie ein weiteres Gerät mit der Note „Gut“.

„Smart Gardening“ von Bosch
Diese Erfolgsgeschichte wollen wir mit einem neuen Indego-Modell fortschreiben, dem Indego 1200 Connect. Seine Konzeption berücksichtigt einen starken Trend unserer Zeit: die rasche Verbreitung der mobilen Kommunikation und der Vernetzung. Immer mehr Menschen besitzen ein Smartphone. Der Indego 1200 Connect vereint unter dem Motto „Rasenpflege per Fingertipp“ die einfache Bedienung per App mit seinem bewährten und einzigartigen „LogiCut“-Navigationssystem für effizientes Mähen in Bahnen. Das Ergebnis: Man kann seinen Roboter-Mäher von überall aus und jederzeit bequem bedienen – vom Sofa im Wohnzimmer aus, während der Reise mit Bus oder Bahn oder selbst aus dem Urlaub. Gleichzeitig mäht der Indego 1200 Connect 30 Prozent schneller als Roboter-Mäher, die nach dem Zufallsprinzip mähen. Das verstehen wir unter „Smart Gardening“.

Einstieg ins Profi-Segment
Innovationen und der Einsatz neuer Technologien waren schon immer Kernfaktoren unserer Wachstumsstrategie. Dieses Jahr machen wir einen großen Schritt in der Umsetzung dieser Strategie: Wir steigen in das Profi-Segment für Gartengeräte ein. Der für uns relevante Markt, nämlich die Produkt-Segmente handgeführte Rasenmäher, Freischneider, Kettensägen, Heckenscheren sowie Laubbläser/-sauger, hatte 2013 in Europa ein geschätztes Gesamt-Volumen von rund 2,6 Milliarden Euro und wird zu 93 Prozent von benzinbetriebenen Geräten dominiert. Die Vorteile von Akku-Geräten werden dagegen von Profis bisher kaum genutzt, sie machen nur sieben Prozent dieses Marktes aus. Grund dafür ist, dass derzeit erhältliche Akku-Systeme nach Meinung vieler Profis nicht die notwendige Leistung für professionelle Anwendungen bringen und empfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein können.

Profis erwarten von ihren Maschinen vor allem hohe Leistung, lange Laufzeit, Wetterbeständigkeit, Robustheit sowie geringe laufende Kosten. Hinzu kommen Aspekte bezüglich Gesundheit und Komfort: ein geringer Lärmpegel, einfaches Starten der Geräte, geringe Vibrationen und möglichst geringe oder besser noch gar keine Abgase. Benzinbetriebene Geräte können nur einen Teil dieser Anforderungen erfüllen. Sie vereinen hohe Leistung, lange Laufzeit, Wetterbeständigkeit und Robustheit. Es fallen allerdings hohe Benzinkosten an und die Geräte erzeugen Lärm, Vibrationen und Abgase. Hinzu kommt, dass sie nicht immer sofort starten. Hier bieten Akku-Geräte deutliche Vorteile.

Kompetenz in Akku – jetzt auch bei Profi-Gartengeräten
Bosch hat den Markt für leistungsfähige Geräte mit Lithium-Ionen-Akku maßgeblich geprägt und diese jetzt für die gewerbliche Gartenpflege weiterentwickelt. Erhältlich ist künftig ein 36 Volt-System mit 6,0 Ah, das zunächst in vier Profi-Geräten zum Einsatz kommt: zwei Rasenmähern und zwei Freischneidern. Diese bieten die gleiche Leistung wie Benzingeräte, sind aber höchstens halb so laut. Profis können ihre Arbeit dadurch wesentlich komfortabler erledigen als bisher und haben künftig eine leistungsstarke Alternative zum Benzingerät: die 36 Volt-Gartengeräte von Bosch.

Ausblick
Den Markt für Profi-Gartengeräte werden wir genauso konsequent bearbeiten wie bisher das Gartengeräte-Segment für private Nutzer. Dabei bleiben wir unseren Prinzipien treu. Wir werden auch künftig
  • den Verwender in den Mittelpunkt unserer Produktentwicklung stellen,
  • im ständigen Dialog mit ihm stehen,
  • ihm innovative Produkte bieten, die seine Bedürfnisse erfüllen,
  • über alle Kanäle hinweg umfangreiche Informationen und Service-Leistungen bieten, um ganz nah am Kunden zu sein.
Kurz zusammengefasst: Wir werden weiterhin alles dafür tun, dem Verwender die Gartenarbeit leicht zu machen. Wir sind davon überzeugt, mit dieser Strategie, unseren Innovationen für private Nutzer und dem Einstieg in das Geschäft mit gewerblichen Gartengeräten die besten Voraussetzungen dafür zu haben, weiter zu wachsen und unsere Position im Markt auszubauen.

RF00233 - 26. August 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Martin Steinlehner

+49 711 758-3132 E-Mail senden

Diesen Beitrag teilen