Mobility Solutions

IAA Nutzfahrzeuge 2014: Fahrerarbeitsplatz und Kabine der Zukunft Elektronik bewältigt die Informationsflut

  • Effizientes Mensch-Maschine-Interface entscheidend für den Fortschritt
  • Enge Vernetzung zwischen Fahrer, Fuhrparkbetreiber und Auftraggeber für mehr Effizienz und Schnelligkeit
  • Bosch-Visionen im Modell: wirtschaftlich und sicher die Vielfalt an Informationen beherrschen
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  • 23. September 2014
  • Mobility Solutions
  • Presseinformation

Pressetext

Das Nutzfahrzeug der Zukunft wird über eine Vielzahl von Informationen, Kommunikationsmöglichkeiten und Funktionen verfügen. Für den Unternehmer wie auch für den Fahrer bringt das mehr Wirtschaftlichkeit, größere Flexibilität und mehr Sicherheit. Zudem wird die Informations- und Kommunikationsvielfalt bis zum Ende des Jahrzehnts entscheidend wachsen: Die Einbindung von Smartphones, neuen Telematik-Diensten, Software-Apps oder herstellerspezifischen Funktionen gehört dann ebenso dazu wie jene von Assistenzfunktionen wie Müdigkeitserkennung, Fahrspurdetektion oder Notbremssystem.

Bosch als global führender Zulieferer von Kraftfahrzeugtechnik setzt sein Know-how ein und skizziert anlässlich der internationalen Nutzfahrzeugausstellung in Hannover die Vision zur Instrumentierung und Bedienung des Fahrerarbeitsplatzes und der Kabine der Zukunft – eine realisierte Vision zum Erleben, Anfassen, Ausprobieren.

Das ausgestellte Modell zeigt in einem futuristischen Aufbau das Zusammenspiel der technischen Innovationen mit dem Informationsmanagement aus dem Hause Bosch. "Unsere Besucher erleben realitätsnah, wie der Fahrer künftig die Vielfalt an Informationen, Kommunikation und neuen Funktionen an seinem Arbeitsplatz beherrschen kann", sagt Manfred Baden, Vorsitzender des Bereichsvorstands Car Multimedia bei Bosch. "Wir wollen den Fahrer vor allem entlasten". Die herausragende Rolle spielt dabei das Instrumenten-Cluster im Zusammenspiel mit einem zentralen Steuergerät und all seinen peripheren Systemen.

Ein interaktives Instrumenten-Panel im Aktionsfeld des Fahrers
In der Bosch-Studie lenkten die Entwickler den Fokus auf strukturierte und situationsabhängige Information und Kommunikation. Die verschiedenen Funktionseinheiten werden über ein zentrales Steuergerät miteinander vernetzt und können so untereinander und mit dem Fahrer kommunizieren. Die Anzeigen auf dem Armaturenbrett sind auf ein großes, direkt im Blickfeld des Fahrers angeordnetes freiprogrammierbares Kombiinstrument konzentriert. Darauf erscheinen Rundinstrumente mit klassisch gewohnter Optik, Funktionsanzeigen, aber auch Grafiken für die Routenplanung oder Videosequenzen, beispielsweise von einer Rückfahrkamera oder einem Nachtsichtsystem. Flexibel angepasst an die jeweilige Situation stehen wichtige Informationen im Kombiinstrument groß im Vordergrund, situationsbedingt weniger wichtige Informationen werden im Hintergrund dargestellt.

Darüber hinaus lassen sich – auch um Luftwiderstand zu reduzieren – die bei Nutzfahrzeugen besonders großflächigen Außenspiegel durch Kamera-Monitor-Systeme ersetzen. Bosch zeigt am Fahrerarbeitsplatz der Zukunft erstmals hochauflösende Displays, die den besonderen Anforderungen an eine solche Echtzeit-Bildübertragung gerecht werden.

Reisebus-Kabine der Zukunft
In der zunehmend multimedial vernetzten Gesellschaft wird künftiges Infotainment in Reisebussen auch den Zugang zu einem individuellen Informationsangebot ermöglichen. Schon heute bringen Fahrgäste ihr persönliches Tablet oder Smartphone mit an Bord. Bosch wird mit dem neuen Coach Media Router – abhängig von den genutzten Datenraten – bis zu rund 50 Passagieren die Möglichkeit bieten, ihr eigenes Gerät zu nutzen und den Zugriff sowohl direkt auf das Internet als auch auf lokalen Content des Fahrzeugservers zu erlauben.

Bereits bei Fahrtantritt lassen sich Audio- oder Videoinhalte bestimmen, Zugangsrechte an ausgewählte Fahrgäste übertragen oder der Zugriff auf das Internet freigeben. Zudem sorgt ein neuer DVB-T-Tuner von Bosch für störungsfreien Fernsehempfang auch während der Fahrt. Und über den Fahrzeugserver kann der Busunternehmer seinen Gästen Filme, elektronische Magazine oder interaktive Spiele und Fotos vom letzten Zwischenstopp anbieten, wahlweise auf den Tablets der Passagiere oder über die Kabinenmonitore.

mySPIN: die perfekte Smartphone-Integration ins Fahrzeug
Zu guter Letzt wird die von der Bosch SoftTec GmbH entwickelte Integrationslösung mySPIN nun auch in Trucks oder Reisebussen die perfekte Einbindung ins Fahrzeug und damit sicheres Bedienen erlauben. Die Applikationen werden automobiltauglich, das heißt auf die relevanten Informationen reduziert, über das Fahrzeugdisplay angezeigt und gesteuert. Mit mySPIN lassen sich Apps sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones® in gewohnter Weise nutzen.

Die Modellstudie von Bosch eignet sich also sehr gut für einen richtungweisenden Blick in die Zukunft von Mobilität und Kommunikation. Neue technische Lösungen, die Nutzfahrzeughersteller heute bereits ausloten müssen, um sie morgen ihren Kunden anbieten zu können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Auftritt von Bosch auf der 65. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (Halle 17, Stand B12) steht vor allem im Zeichen der Effizienz. Mit smarten Lösungen machen wir den klassischen Antrieb für Nutzfahrzeuge nicht nur sauberer, sondern vor allem immer sparsamer. Mit Technologien für alternative Antriebe und Kraftstoffe hat Bosch auch die Zukunft fest im Blick. Daneben zeigen wir, wie wir durch die interne Vernetzung der Fahrzeugsysteme und durch die Verbindung mit dem Internet helfen können, die Logistik zu vereinfachen und den Nutzen des Lkw weiter zu steigern.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8641 - 23. September 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Stephan Kraus

+49 711 811-6286 E-Mail senden

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