Personal- und Sozialthemen

Wechsel in der Robert Bosch Stiftung und der Bosch-Kommunikation Uta-Micaela Dürig in die Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung berufen Dr. Christoph Zemelka wird Leiter der Bosch-Unternehmenskommunikation

  • Dürig leitete elf Jahre lang erfolgreich die weltweite Bosch-Kommunikation
  • Zemelka tritt Nachfolge zum 01.10.2014 an
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  • 27. Juni 2014
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Pressetext

Stuttgart, 27.06.2014 – Uta-Micaela Dürig (50) wird nach 31 Jahren in der Kommunikations- und Medienbranche sowie rund elfjähriger erfolgreicher Leitung der Konzernkommunikation des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens Robert Bosch GmbH zum 01.07.2015 in die Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart, wechseln. Die Robert Bosch Stiftung ist eine der größten unternehmensverbundenen Stiftungen Europas. Zum selben Zeitpunkt wird die langjährige Geschäftsführerin Dr. Ingrid Hamm aus Altersgründen in den Ruhestand eintreten.

Die Gesellschafterversammlung der Robert Bosch Stiftung gab heute die Berufung von Dürig im Anschluss an ihre Sitzung in Stuttgart bekannt. Dürig wird sich ab 01.10.2014 in die entsprechenden nationalen wie internationalen Stiftungskontakte einarbeiten. Ab 01.01.2015 übernimmt sie bereits die inhaltliche Verantwortung für das 2013 gemeinsam vom Unternehmen Robert Bosch GmbH und der Robert Bosch Stiftung gestartete Projekt zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

Uta-Micaela Dürig trat am 01.01.2004 ihre Funktion als Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der Bosch-Gruppe an und richtete diese konsequent global wie thematisch neu aus. Unter ihrer Führung erhielt die mit rund 240 Mitarbeitern global aufgestellte Konzernkommunikation zahlreiche nationale wie internationale Auszeichnungen für herausragende innovative Leistungen, unter anderem für die Jubiläumsaktivitäten des Unternehmens im Jahre 2011. Die Bosch-Konzernkommunikation beinhaltet neben der klassischen Unternehmenskommunikation auch die Themen Brandmanagement und Sustainability. So entstanden in Dürigs Verantwortung Corporate Social Responsibility-Institute, unter anderem in China, USA, Indien, Brasilien.

Zuvor hatte Uta-Micaela Dürig als Redakteurin bei Tageszeitungen, zuletzt in Berlin, und nach dem Fall der Mauer als politische Pressesprecherin im Berliner Senat gearbeitet. Sie schloss ein berufsbegleitendes Studium am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin ab und verantwortete die Themen Marketingkommunikation, Pressearbeit, Public Affairs und strategische Kommunikation in Unternehmen verschiedener Branchen, so unter anderem vier Jahre bei der ABB AG, zwei Jahre beim Telekommunikationsunternehmen Krone AG sowie sechs Jahre innerhalb des RWE-Konzerns. Neben ihren beruflichen Aufgaben ist Dürig seit langem gesellschaftlich engagiert, unter anderem seit 1985 in einem Kinderheim und Zentrum zur beruflichen Erwachsenen-Bildung nahe der Hauptstadt Colombo in Sri Lanka, seit 1996 in der Ausbildung von Kommunikatoren und Redakteuren an Hochschulen und Journalistenschulen, im Jahre 2010 war sie Mitbegründerin der „Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung und Kommunikation“ in Leipzig; und seit Anfang 2014 ist sie Mitglied des Aufsichtsrates (Caritasrat) des Caritasverbandes Stuttgart – mit rund 1 400 hauptamtlichen Mitarbeitern und Aktivitäten an 70 Standorten innerhalb des Stadtgebietes von Stuttgart einer der größten Caritasverbände Deutschlands.

Die Nachfolge von Uta-Micaela Dürig tritt zum 01.10.2014 Dr. Christoph Zemelka (45) an, der bereits seit dem 01.11.2004 in der Kommunikationsabteilung des Unternehmens tätig ist. Der promovierte Journalist begann in der Bosch-Kommunikationsabteilung zunächst als Abteilungsleiter im Bereich Issues Management, wo er vor allem für die kommunikative Begleitung von M&A- sowie Restrukturierungsprojekten zuständig war. In den Folgejahren verantwortete Zemelka die Interne Kommunikation einschließlich der Mitarbeiterzeitung "Bosch-Zünder" und seit 2011 die Public Relations und Medienarbeit. Nach dem Journalistik-Studium in Dortmund und einem Volontariat bei der Deutschen Welle in Köln startete er seine berufliche Laufbahn als Unternehmensberater bei Roland Berger und C4 Consulting. Zemelka ist seit mehreren Jahren einer der Stellvertreter von Dürig. Der Wechsel war langfristig vorbereitet worden.

Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung: „Frau Dürig hat die Bosch-Kommunikation seit 2004 mit sehr viel Kompetenz und Erfolg geführt. Dabei profitierte sie auch von ihrem großen Netzwerk in Medien, Politik und Gesellschaft. Wir danken Frau Dürig für ihre erfolgreiche Tätigkeit und wünschen ihr und Herrn Zemelka viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben.“Kuratoriums-Vorsitzender der Robert Bosch Stiftung, Dr. Kurt Liedtke, sagte: „Frau Dürig verfügt über nationale wie internationale Kontakte und hat durch das bislang von ihr auch verantwortete Thema Nachhaltigkeit eine große Nähe zu gesellschaftlichen Themen. Diese Erfahrung wird von großem Wert sein, wenn sie künftig als Geschäftsführerin die gemeinnützigen Ziele der Robert Bosch Stiftung verfolgt. Darüber hinaus verfügt sie über einen tiefen Einblick in die Bosch-Geschichte sowie Kontakte ins Unternehmen.“

Uta-Micaela Dürig: „Die Arbeit der Robert Bosch Stiftung ist bedeutsam und wirkungsvoll. Insbesondere über die Themen Nachhaltigkeit, Bildung und Journalismus gab es schon bislang zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte zu dem professionellen Team der Robert Bosch Stiftung. Über meine Lehrtätigkeiten und Zugehörigkeit in Fachbeiräten werde ich darüber hinaus den Kommunikationsthemen auch weiter verbunden bleiben.“

Journalistenkontakt:
Uta-Micaela Dürig,
Telefon: +49 711 811-6280

Dr. Christoph Zemelka,
Telefon: +49 711 811-6854

Bosch-Gruppe:
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

Robert Bosch Stiftung:
Die Robert Bosch Stiftung feiert 2014 ihr 50-jähriges Bestehen. Sie gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa und investiert jährlich rund siebzig Millionen Euro in die Förderung von ca. 800 eigenen und fremden Projekten aus den Gebieten der Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft und Kultur sowie Gesundheit und Wissenschaft. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung mehr als 1,2 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt.

Die Robert Bosch Stiftung setzt die gemeinnützigen Ziele des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Sie hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Die Stiftung hat ihren Sitz im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Robert Bosch. Dort und in ihrer Berliner Repräsentanz beschäftigt sie rund 140 Mitarbeiter.

www.bosch-stiftung.de; www.50-jahre-richtung-zukunft.de

PI8625 - 27. Juni 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

René Ziegler

+49 711 811-7639 E-Mail senden

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