Mobility Solutions

Entwicklungszentrum in Mexiko eröffnet Bosch stärkt Softwareentwicklung in Amerika Programmierung und Service für lokalen Bedarf

  • Bereichsübergreifende Hightech-Softwarelösungen und Ingenieurdienstleistungen für lokale Kunden
  • Investitionen von zunächst rund fünf Millionen Dollar, 200 neue Arbeitsplätze
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  • 25. April 2014
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Pressetext

Stuttgart/Guadalajara – Bosch hat sein erstes Zentrum für Softwareentwicklung und Ingenieurdienstleistungen in Amerika eröffnet: In Guadalajara, der zweitgrößten Stadt Mexikos, will Bosch im ersten Schritt rund fünf Millionen US-Dollar in den 1 800 Quadratmeter großen IT-Standort investieren. Dort sollen zunächst mehr als 200 Arbeitsplätze für Ingenieure entstehen. „Unser Engagement in Guadalajara unterstreicht unser großes Vertrauen in die Region und die strategische Bedeutung Mexikos als Produktions- und Entwicklungsstandort“, sagte Werner Struth, der für Amerika zuständige Bosch-Geschäftsführer, bei der Eröffnungsfeier. „Mit dieser Investition wollen wir die lokale Softwareentwicklung und Ingenieurdienstleistungen in Amerika ausbauen und damit näher an unseren Kunden sein.“ Bereits heute beschäftigt das internationale Technologie und Dienstleistungsunternehmen mehr als 300 lokale Ingenieure, die Bosch-Produkte wie elektrische Antriebe, Starter und Generatoren an die Bedürfnisse nordamerikanischer Kunden anpassen.

Das Entwicklungszentrum in Guadalajara wird bereichsübergreifende Programmierungs- und Applikationsdienstleistungen anbieten – hauptsächlich für die Automobilindustrie und andere Bosch-Standorte in Nord- und Südamerika. Zu den Dienstleistungen gehören beispielsweise die Entwicklung und Validierung von Hardware oder auch Software für elektronische Steuergeräte, wie sie im Kraftfahrzeug zum Einsatz kommen. Derzeit ist das Zentrum in angemieteten Flächen untergebracht. 2016 soll es Teil des geplanten Industrieparks „Ciudad Creativa Digital“ werden, einem Projekt der mexikanischen Regierung. In der „Ciudad Creativa Digital“ sollen künftig digitale Hightechunternehmen unter anderem aus der Elektronik- und Softwarebranche angesiedelt werden. Guadalajara, Hauptstadt des Bundesstaats Jalisco, konnte sich im Auswahlprozess als attraktiver Standort zwischen elf mexikanischen Städten durchsetzen und überzeugte vor allem mit der gut ausgebauten Infrastruktur und den hochqualifizierten Fachkräften.

Bosch in Mexiko
In den vergangenen zehn Jahren hat Bosch insgesamt rund 370 Millionen Euro in Mexiko investiert. Auch in den Folgejahren will das Unternehmen seine Präsenz dort weiter ausbauen: „Mexiko bietet beste wirtschaftliche Voraussetzungen: Qualifizierte Fachkräfte, eine gut ausgebaute Infrastruktur und hervorragende Handelsbedingungen“, so Struth. Viele Kunden insbesondere aus der Automobilindustrie seien in dem Land mit Werken vertreten oder haben neue Produktionsstätten mit steigender Fertigungstiefe geplant. Zudem schaffen die nordamerikanische Freihandelszone NAFTA und mehr als 40 zusätzliche Abkommen mit weiteren Staaten gute Voraussetzungen für internationale Geschäfte.

Bosch ist seit 1955 in Mexiko präsent. Im Jahr 2012 erwirtschaftete das Unternehmen mehr als 700 Millionen Euro in Mexiko. Die Mitarbeiterzahl hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt und liegt heute bei mehr als 10 000. Das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen ist in Mexiko mit seinen vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik vertreten. Insgesamt hat Bosch acht Produktionsstätten in dem Land. Die größten Werke befinden sich in Toluca und Juarez.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8528 - 25. April 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Melita Delic

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