Thermotechnik

Gute Entwicklung im Jahr 2013 Bosch Thermotechnik baut weltweit Marktanteile aus Innovative Lösungen für Smart Heating

  • Umsatz wechselkursbereinigt um 3,5 Prozent gewachsen
  • Rasante Entwicklung in Asien
  • Thermotechnik-Chef Glock: „Gebäude sind der wichtigste Ansatzpunkt, um die Klimaziele zu erreichen“
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  • 13. März 2014
  • Thermotechnik
  • Presseinformation

Pressetext

Stuttgart – Bosch Thermotechnik hat sich im vergangenen Jahr gut entwickelt und rechnet für 2014 mit einem kräftigeren Wachstum. „Die erwartete Erholung in Europa verläuft langsam, doch nun mehren sich die positiven Anzeichen in wichtigen Thermotechnik-Märkten“, sagte Uwe Glock, Vorsitzender des Bereichsvorstandes. „Mit der Entwicklung des vergangenen Jahres sind wir zufrieden, trotz einer weiter schwierigen konjunkturellen Lage im Hauptmarkt Europa. Wir konnten unsere Kostenpositionen entscheidend verbessern. Somit sind wir gestärkt ins Jahr 2014 gestartet und wollen unsere guten Marktpositionen, insbesondere als Weltmarktführer bei Heiztechniksystemen für Wohngebäude, weiter ausbauen“. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz mit Heizanlagen, Klimatechnik und Systemen zur Warmwasserbereitung für private und gewerbliche Gebäude, öffentliche Einrichtungen und Industrieanlagen weltweit um zwei Prozent auf 3,12 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt betrug der Zuwachs sogar 3,5 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten von Bosch Thermotechnik lag mit 13 500 Mitarbeitern um 1,5 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert.

Gute Wachstumschancen erwartet Bosch Thermotechnik auch aus der intelligenten Vernetzung der Energietechnik in Gebäuden: „Mit unseren Innovationen setzen wir technologische Standards im Smart Heating“, sagte Glock. Bosch Thermotechnik hat in diesem Bereich bereits viel Erfahrung mit mehr als 25 000 vernetzten Produkten im Markt. „Das Internet der Dinge befähigt Geräte und Systeme in Gebäuden, miteinander zu kommunizieren. Diese Entwicklung wird den Markt in den kommenden Jahren sehr stark verändern und auch neue Dienstleistungen ermöglichen“, so Glock. Ein Beispiel ist die App EasyControl Pro, die es erlaubt, mehrere Anlagen aus der Ferne zu überwachen. Betriebsstörungen werden so frühzeitig erkannt, die nötigen Ersatzteile beschafft der Installateur ohne vorherigen Ortstermin. Dabei können Nutzer auf die von Bosch entwickelten, sehr hohen Sicherheits- und Datenschutz-Standards bauen.

Erholung in wichtigen europäischen Märkten
Sehr gut hat sich 2013 der Absatz in Großbritannien, der Türkei und in Russland entwickelt. Im Juli startet in Russland die Fertigung von Industriekesseln und Heizgeräten. Dies wird für weitere Wachstumsimpulse in der Region sorgen. Leicht erholt zeigen sich Spanien, Portugal, Polen und die Tschechische Republik, während die Nachfrage in den Niederlanden marktbedingt weiter rückläufig war. Verhalten war auch die Nachfrage in Frankreich, den Benelux-Staaten und Italien. Im wichtigen Markt Deutschland ist Bosch Thermotechnik gewachsen und erwartet im Jahr 2014 sogar eine weitere Belebung. Insgesamt wird sich der europäische Markt 2014 auf stabilem Niveau bewegen. Bosch Thermotechnik erwirtschaftet hier 90 Prozent des Umsatzes.

Wachstumstreiber Asien
In China ist der Bosch Thermotechnik-Umsatz im vergangenen Jahr wie bereits 2012 um mehr als 50 Prozent gewachsen. Inzwischen hat Bosch Thermotechnik in China eine marktführende Position als Systemanbieter für Heizungs- und Klimatechnik sowie Warmwassererzeugung. „Wir profitieren davon, dass wir als erstes europäisches Unternehmen Gas-Brennwertgeräte für die Region auch in China fertigen“, sagte Glock. Gleiches gilt für Klimageräte und Großkessel für kommerzielle Anwendungen aus eigener lokaler Fertigung: „Unser hoher Qualitätsanspruch sowie die umfassende Ausbildung der Installateure und der Service werden in China sehr geschätzt“. Wenig erfreulich entwickelte sich 2013 der Absatz in Nordamerika, wo sich hocheffiziente Heizungs- und Klimatechnik nur langsam durchsetzt.

Klimaschutz durch höhere Energieeffizienz
„Leider scheut sich die Politik in vielen Ländern immer noch, beherzt Sanierungsmaßnahmen in Gebäuden zu fördern, um so die Energieeffizienz und damit auch den Klimaschutz zu verbessern“, sagte Glock. So werde die Europäische Union ihr Ziel verfehlen, bis 2020 den Energiebedarf um 20 Prozent zu senken. Gebäude sind mit 40 Prozent des weltweiten Energiebedarfs der wichtigste Ansatzpunkt, um die Klimaziele zu erreichen. Großes Potential bieten auch gewerbliche und industrielle Anlagen. Mithilfe eines optimierten Energiemanagements kann der Energiebedarf von Großanlagen um 20 bis 30 Prozent reduziert werden. Das wäre bereits ein großer Schritt hin zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende.“

Smart Heating hilft, Heizungssysteme in Gebäuden zu optimieren
Zusätzliche Möglichkeiten, um Heizungssysteme in Gebäuden zu optimieren, bietet Smart Heating. Damit ist die intelligente Vernetzung von Heizungsanlagen gemeint, die beispielsweise über ein Smartphone oder einen Tabletcomputer gesteuert werden können. Bosch Thermotechnik hat in diesem Bereich bereits viele Produkte im Angebot, die die spezifischen Anforderungen der einzelnen Ländermärkte erfüllen.

In Deutschland beispielsweise sind die Apps „Buderus Easy Control“ und „Junkers Home“ für die Heizungsregelung bereits seit 2011 auf dem Markt, drei Kesselbaureihen sind serienmäßig internetfähig. Buderus-Heizkessel sind in Gebäudesteuerungssysteme wie RWE Smart Home oder MyGekko integrierbar. In Schweden bietet Bosch Thermotechnik eine App an, die für den Betrieb von Elektro-Wärmepumpen den jeweils günstigsten Stromtarif ermittelt. Dort sind intelligente Stromnetze, so genannte Smart Grids mit während des Tages wechselnden Strompreisen, bereits Alltag. Die App ermöglicht es, Wärmepumpen vorzugsweise dann zu betreiben, wenn der Strom besonders günstig ist. In den Niederlanden bietet Bosch Thermotechnik den WLAN-fähigen Raumregler „Nefit Easy“ in modernem Touchscreen-Design, mit dem Nutzer ihre Heizung auch per Smartphone steuern können. Er erfüllt die speziellen Anforderungen des niederländischen Marktes, wie zum Beispiel die Definition eines Raumes, der für die Temperatursteuerung maßgeblich ist.

Bosch Thermotechnik ist ein führender europäischer Hersteller von energieeffizienten Heizungsprodukten und Warmwasserlösungen. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte Bosch Thermo­technik mit rund 13 400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 3,3 Milliarden Euro, davon 68 Pro­zent außerhalb Deutschlands. Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Europa, Amerika und Asien produziert wird.

Mehr Informationen unter www.bosch-thermotechnik.de.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8522 - 13. März 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Silke Bartels

+49 6441 418 1711 E-Mail senden

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