Wirtschaft

Bosch-Einspritzsystem Benzin-Direkteinspritzung zahlt sich für Bosch aus

  • Dr. Rolf Bulander: „Die Geschäfte mit der Benzin-Direkteinspritzung wachsen stark.“
  • Zweistelliges Marktwachstum durch globalen Downsizing-Trend
  • 2020 jedes dritte Neufahrzeug in China mit Benzin-Direkteinspritzung
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  • 07. April 2014
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Pressetext

Europa, Nordamerika, China – In den wichtigsten Automärkten wird die Benzin-Direkteinspritzung zum Standard werden. Treiber für die Entwicklung sind allen voran anspruchsvolle Emissionsnormen. Denn weltweit schreiben immer mehr Staaten vor, dass die CO2-Emissionen von Fahrzeugen reduziert werden müssen. Die Autohersteller setzen deshalb auf effizientere Antriebskonzepte – insbesondere kompakte Downsizing-Motoren mit Turboaufladung und Benzin-Direkteinspritzung von Bosch, wie beispielsweise im 1-Liter EcoBoost-Motor von Ford oder im 1,4-Liter Turbo-FSI-Motor des Volkswagen Konzerns. Und mehr werden folgen: Allein in Europa wird bis 2016 jedes zweite Neufahrzeug mit einer Benzin-Direkteinspritzung ausgestattet sein.

Online-Dossier
Benzin-Direkteinspritzung

„Die Geschäfte mit der Benzin-Direkteinspritzung wachsen stark“, sagt Dr. Rolf Bulander, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und zuständig für Antriebstechnologien. Schon im Jahr 2012 verkaufte Bosch über fünf Millionen Systeme. Damit ist Bosch schon heute Marktführer. Bei der Benzin-Direkteinspritzung hält die Robert Bosch GmbH einen noch höheren Marktanteil als beim ohnehin starken Geschäft mit der klassischen Saugrohreinspritzung. Gleichzeitig profitiert Bosch bei der Benzin-Direkteinspritzung von einem weltweiten Marktwachstum im deutlich zweistelligen Bereich.

„In wenigen Jahren spielt die Musik auch in Amerika und China“
Europa ist Wiege und bereits Leitmarkt der Technologie. 2013 waren dort rund 40 Prozent aller Neuwagen mit einer Benzin-Direkteinspritzung versehen. Bis 2020 rechnet Bosch mit einem Anteil von bis zu 60 Prozent in der Region. „Aktuell machen wir mit der Benzin-Direkteinspritzung exzellente Geschäfte in Europa. Aber in wenigen Jahren spielt die Musik dazu auch in Amerika und China“, sagt Dr. Rolf Bulander. In den nächsten Jahren wird der amerikanische Markt für die Benzin-Direkteinspritzung stark wachsen. Denn dort werden deutlich über 90 Prozent aller Fahrzeuge von Benzinmotoren angetrieben. Gleichzeitig macht die amerikanische Regierung den Autoherstellern strenge Vorgaben für 2025.

Ein ähnlicher legislativer Druck existiert auch in China. Der Anteil von Benzinern im PKW-Segment liegt auch hier deutlich über 90 Prozent. Zusätzlich wird der Markt durch die wachsende Mittelschicht ab Mitte der Dekade weiter an Fahrt gewinnen. Deshalb prognostiziert Bosch, dass im Jahr 2020 jedes dritte neuzugelassene Fahrzeug in China mit einer Benzin-Direkteinspritzung ausgerüstet sein wird.

Um dieses Wachstum in allen drei Weltregionen bedienen zu können, unterhält Bosch neben den europäischen Standorten Bamberg, Nürnberg (Deutschland) und Bursa (Türkei) auch Fertigungen für Komponenten der Benzin-Direkteinspritzung im US-amerikanischen Charleston, in San Luis Potosi (Mexiko) sowie in Wuxi (China) und Daejeon (Korea).

Weiterführende Links
Online-Dossier zur Benzin-Direkteinspritzung
http://bit.ly/1qCyZjs
Neue Antriebe in den USA
http://bit.ly/1kWp3jQ
Online-Dossier zum Deutschen Zukunftspreis 2013
http://bit.ly/1iJ4UxF

Weitere Informationen finden Sie hier

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8513 - 07. April 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

+49 711 811-6282 E-Mail senden

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