Bosch Software Innovations

CeBIT 2014 – Vernetzte Produktion Bosch-Geschäftsführer Struth: „Realisieren Skaleneffekte beim Erkenntnisgewinn“ 50 Projekte und Anwendungsfälle in der Umsetzung

  • Bosch ist Leitanbieter und Leitanwender der vernetzten Produktion
  • Bosch kombiniert eigene Kompetenzen und profitiert von breiter Aufstellung
  • Neue Geschäftsmodelle sind wahre Revolution von „Industrie 4.0“
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  • 12. März 2014
  • Bosch Software Innovations
  • Presseinformation

Pressetext

Hannover – „Die vernetzte Produktion ist und wird bei Bosch Realität. Sie hat international eine große Zukunft“, sagte Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth auf der CeBIT Global Conference. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen setzt bei der Umsetzung der vernetzten Produktion („Industrie 4.0“) auf eigenes Know-how und seine breite Aufstellung. Struth weiter: „Wir besitzen alle Kompetenzen, um die vernetzte Produktion Wirklichkeit werden zu lassen, sowohl bei uns als auch bei unseren Kunden und Partnern.“ Bosch ist auf dem Weg zur vernetzten Produktion Leitanbieter und Leitanwender. Schon heute bietet das Unternehmen Soft- und Hardware-Lösungen für die vernetzte Produktion an. In seinen eigenen Werken hat Bosch bereits erfolgreich Elemente der vernetzten Produktion umgesetzt, beispielsweise den standardisierten Datenaustausch zwischen Unternehmen.

Explorativer Ansatz und breite Aufstellung
„Weltweit realisieren und erproben wir derzeit in rund 50 Pilotprojekten nutzbringende Anwendungsfälle für die vernetzte Produktion“, sagte Struth, der in der Bosch-Geschäftsführung auch für Produktionssysteme verantwortlich ist. Das Unternehmen verfolgt dabei einen zentraldezentralen Ansatz. Die in unterschiedlichen Bosch-Bereichen angesiedelten Projekte arbeiten bei der funktionalen Ausprägung der Anwendungsfälle mit einem hohen Freiheitsgrad. Eine zentrale Organisation koordiniert die internationalen, thematisch vielfältigen Initiativen, insbesondere die einheitliche Architektur von Soft- und Hardware. Struth weiter: „Wir realisieren mit diesem Vorgehen Skaleneffekte beim Erkenntnisgewinn. Unser explorativer Ansatz führt zu neuen, inspirierenden und innovativen Lösungen.“ Aus Sicht der Anwender gelte es, technische Standards für die einfache Konfiguration von Systemen zu definieren. Ebenso müsse den Sicherheitsaspekten Rechnung getragen werden, erklärte Struth.

Mit mehr als 260 Fertigungswerken weltweit verfügt Bosch über umfangreiches Produktions-Know-how, sei es in der millionenfachen Fertigung von Automobilkomponenten oder in der Einzelfertigung von Verpackungsmaschinen. Ergänzt wird dieses Wissen durch die Software-Kompetenz des unternehmenseigenen Software- und Systemhauses Bosch Software Innovations.

Geschäftsmodelle sind die wahre Revolution
Struth wies darauf hin, dass es in der aktuellen Phase vor allem zwei Schwerpunkte gäbe. Einer sei die Entwicklung weiterer Befähiger für die vernetzte Produktion. Dies seien beispielsweise die Datenerfassung und -übertragung mit RFID-Etiketten (radio-frequency identification) oder internetfähigen Sensoren sowie das Data Mining. Der zweite Schwerpunkt sei die Entwicklung nutzbringender Anwendungsfälle und neuer Geschäftsmodelle. „Revolutionär an der so genannten vierten industriellen Revolution werden die neuen Geschäftsmodelle sein. Von der vernetzten Produktion profitieren wird, wer anwenderorientierte Lösungen entwickeln kann“, betonte Struth.

Weiterführende Informationen:
Hintergrund: Vernetzte Produktion / Industrie 4.0:
http://bit.ly/MwKV6p
Umsetzungsbeispiel: Virtuelle Abbildung von Lieferketten:
http://bit.ly/1oJ1yYT
Internet der Dinge und Dienste – was ist das?
http://bit.ly/1fBxdru
Wirtschaftspotenzial im Internet der Dinge und Dienste:
http://bit.ly/1bvt5qE
Sensoren – die „Sinnesorgane“ des Internets der Dinge und Dienste:
http://bit.ly/1bB9Qiv

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8509 - 12. März 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

René Ziegler

+49 711 811-7639 E-Mail senden

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