Mobility Solutions

Sensoren für höhere Sicherheit in Fahrzeugen Neue Generation Inertialsensoren von Bosch SMI7xy kombiniert Messung von Drehraten und Beschleunigung

  • Breites Anwendungsspektrum - von ESP® bis Überschlagerkennung
  • Einsetzbar in Applikationen bis ASIL D gemäß ISO26262
  • Optimiert für robusten Betrieb, äußerst platzsparend
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  • 10. März 2014
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Pressetext

Mit der Sensorplattform SMI7xy bringt Bosch eine neue Generation von Inertialsensoren auf den Markt. Sie sind speziell entwickelt für den Einsatz in Systemen für aktive und passive Sicherheit sowie in Fahrerassistenzsystemen. Die neuen Sensoren zeichnen sich durch hohe Robustheit und einen geringen Platzbedarf aus: sie werden in einem kompakten BGA-Gehäuse mit Abmessungen von nur 7 x 7 x 1,5 mm3 ausgeliefert.

Die Plattform SMI7xy umfasst zwei Sensorentypen: Sensoren für Basisanwendungen mit den Typenbezeichnungen SMI720 und SMI740 sowie die Sensoren SMI700 und SMI710 für anspruchsvollere Anwendungen. Die Sensoren sind je nach Zielanwendungen bis ASIL D (SMI720 bis ASIL C) gemäß Sicherheitsstandard ISO26262 einsetzbar. Alle Modelle sind mit einem integrierten Safety-Controller ausgestattet. Zudem bieten SMI700 und SMI710 eine robuste Offset-Stabilität. Für die Datenausgabe über die SPI-Schnittstelle beherrschen die Sensoren die zwei meist verbreiteten Protokollversionen.

Besonders geeignet für anspruchsvolle Fahrdynamik-Anwendungen
Der SMI700 vereint einen Drehratensensor (Z-Achse) und einen zweiachsigen Beschleunigungssensor (X- und Y-Achse) in einem Gehäuse. Er bietet zudem die Option, hohe Beschleunigungen bis 35 g auszulesen. Zusätzlich zu dem SPI-Interface für die Datenkommunikation, ist der SMI700 mit einer PSI5- und einer CAN-Schnittstelle ausgestattet, zwei Standardschnittstellen der Automobilelektronik. Diese Eigenschaften machen den SMI700 zum idealen Sensor für den Einsatz in ESP®-Systemen und anspruchsvollen Fahrdynamik-Anwendungen, wie zum Beispiel Berganfahrhilfe (Hill-Hold-Control), adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC - Adaptive Cruise Control) oder aktive Vorderachslenkung (Active Front Steering).

Der SMI710 ist ebenfalls eine Kombination eines Drehratensensors
(X-Achse) mit einem zweiachsigen Beschleunigungssensor, allerdings mit Y- und Z-Achse. Er ist mit einer PSI5- und einer CAN-Schnittstelle ausgestattet. Damit erfüllt er die Anforderungen für die Überschlagerkennung und die Vorgaben für den Einsatz in anspruchsvollen Fahrerassistenzfunktionen wie zum Beispiel Wank- oder Nickratenstabilitätsprogramme.

Überschlagerkennung und ESP®
Der Sensor SMI720 ist speziell für die Überschlagerkennung konzipiert. Er vereint in seinem Gehäuse einen Drehratensensor (X-Achse) und einen einachsigen Beschleunigungssensor (Z-Achse). Der SMI740 verfügt zusätzlich zu dem Drehratensensor (Z-Achse) über einen zweiachsigen Beschleunigungssensor (X- und Y-Achse). Er ist gemäß Standard-ESP®-Spezifikationen ausgelegt und damit maßgeschneidert für Basis-Fahrdynamikregelungen.

Muster der SMI7xy-Sensoren sind ab sofort erhältlich.

Hintergrund MEMS-Technologie
Bosch hat die Entwicklung der MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical-Systems) von Beginn an geprägt. Seit Produktionsstart im Jahr 1995 hat das Unternehmen mehr als drei Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt. Die Produktionsmenge erreicht Jahr für Jahr neue Höchstwerte, allein 2013 haben mehr als eine Milliarde Sensoren das Werk in Reutlingen verlassen. Das Angebot umfasst Druck-, Beschleunigungs-, Feuchtigkeits-, Temperatur-, Drehraten-, Erdmagnetfeld- und Inertialsensoren sowie MEMS-Mikrofone für viele Anwendungen in der Automobil- und Konsumelektronik. Mehr Informationen über Sensoren von Bosch unter www.bosch-sensors.com.

Leserkontakt:
Jochen Volm,
Telefon +49 7121 35-6651

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8507 - 10. März 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christian Hoenicke

+49 711 811-6285 E-Mail senden

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