Mobility Solutions

Einfachere Entwicklung von Airbag-Systemen Neue Beschleunigungssensoren von Bosch SMA6xy minimiert Aufwand für Design-in dank einheitlicher Gehäuseform

  • Deutlich besserer Schutz vor Micro-Cuts
  • Freie Einbauorientierung ermöglicht mehr Gestaltungsfreiheit
  • Einsetzbar in ASIL D Airbagsystemen gemäß ISO26262
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  • 10. März 2014
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Pressetext

Mit einer neuen Generation von Beschleunigungssensoren erleichtert Bosch die Entwicklung von Airbag-Systemen: Die Sensorplattform SMA6xy umfasst Versionen für den Einsatz im Airbag-Steuergerät und Versionen für den Einsatz in der Peripherie – Wagenfront, Seiten und Heck. Und das mit nur einer Gehäuseform für beide Anwendungsbereiche, was den Aufwand für die Einsatzfreigabe reduziert. Alle Sensoren der neuen Produktfamilie SMA6xy lassen sich sehr gut mit den Airbagsystem-ASICs von Bosch kombinieren.

Besserer Schutz vor Micro-Cuts
Die PSI5-Sensorversionen für den Einsatz in der Peripherie bieten je nach Ausführung einen Messbereich von 120, 240 oder 480 g (Typenbezeichnung SMA68x und SMA69x). Zusätzlich zu den bisher üblichen x- und y-Kanälen sind diese Sensoren nun auch mit einem z-Kanal erhältlich, um die Beschleunigung entlang der vertikalen Achse zu messen. Somit steht für jede gewünschte Einbauorientierung ein passender Sensor zur Verfügung. Das erhöht die Gestaltungsfreiheit für Konstrukteure. Gegenüber Vorgängerversionen sind die neuen Sensoren sehr viel besser vor so genannten Micro-Cuts – sehr kurzfristigen Unterbrechungen der Sensorversorgung infolge eines Aufpralls – geschützt: sie können nun Unterbrechungen von bis zu 10 Mikrosekunden überbrücken.

Die für den Einbau im Steuergerät vorgesehenen SPI-Sensoren messen Beschleunigungen bis 120 g (Typenbezeichnung SMA66x). Die Messdaten werden mit einer Auflösung von 12 Bit ausgegeben. Ein Arming-Pin unterstützt Entwickler bei der Initiierung des Airbag-Algorithmus, indem er anzeigt, dass Werte oberhalb eines definierten Schwellwerts gemessen wurden.

Alle Sensoren der SMA6xy-Produktfamilie haben ein kompaktes SOIC8n-Gehäuse und sind als einkanalige Varianten (X-, Y- oder Z-Achse) oder als zweikanalige Varianten (X-Y- oder X-Z-Achsen) erhältlich. Wie es der Einsatz in sicherheitskritischen Airbag-Systemen verlangt, erfüllen die Sensoren die Anforderungen für die Sicherheitsstufe ASIL D gemäß ISO-Standard 26262.

Muster der SMA6xy sind ab sofort erhältlich.

Hintergrund MEMS-Technologie
Bosch hat die Entwicklung der MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical-Systems) von Beginn an geprägt. Seit Produktionsstart im Jahr 1995 hat das Unternehmen mehr als drei Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt. Die Produktionsmenge erreicht Jahr für Jahr neue Höchstwerte, allein 2013 haben mehr als eine Milliarde Sensoren das Werk in Reutlingen verlassen. Das Angebot umfasst Druck-, Beschleunigungs-, Feuchtigkeits-, Temperatur-, Drehraten-, Erdmagnetfeld- und Inertialsensoren sowie MEMS-Mikrofone für viele Anwendungen in der Automobil- und Konsumelektronik. Mehr Informationen über Sensoren von Bosch unter www.bosch-sensors.com.

Leserkontakt:
Jochen Volm,
Telefon +49 7121 35-6651

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8506 - 10. März 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christian Hoenicke

+49 711 811-6285 E-Mail senden

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