Personal- und Sozialthemen

Karriere in der Projektlaufbahn Bosch zertifiziert seinen 500. Großprojektleiter

  • Führen im Projekt: Beruflicher Aufstieg ohne Personalverantwortung
  • Karrierechancen in einer vernetzten Arbeitswelt
  • Personalchef Kübel: „Wir setzen auf sehr gut ausgebildete Projektleiter“
Beitrag sammeln
PDF herunterladen
  • 26. Februar 2014
  • Personal- und Sozialthemen
  • Presseinformation
  • Bilder: 1

Pressetext

Stuttgart – Karriere machen, ohne Chef zu sein? Oliver Maus hat es nach einer zwölfmonatigen Zusatzausbildung geschafft: Der 51-jährige Bosch-Mitarbeiter ist der 500. zertifizierte Projektleiter des Technologie- und Dienstleistungsunternehmens. Damit gehört Maus zu den Spezialisten im Unternehmen, die über besonderes Know-how und Fähigkeiten in der Führung großer oder sehr komplexer Projekte verfügen. So führte er etwa ein großes IT-Projekt mit mehr als 100 Projektbeteiligten zum Erfolg. Der ehemalige Software-Entwickler und frühere Vertriebsleiter legte seine Prüfung zum „Bosch Certified Project Manager“ am Robert-Bosch-Kolleg ab. Die Bosch-Gruppe zählt damit zu einem der wenigen Arbeitgeber, die weltweit eine so hohe Anzahl selbst zertifizierter Projektleiter haben.

„Als Projektleiter begeistert mich das Führen von Mitarbeitern, auch ohne disziplinarische Verantwortung zu haben“, erklärt Maus, der im baden-württembergischen Ketsch im Geschäftsbereich Drive and Control Technology arbeitet, bei seiner feierlichen Auszeichnung. „Vor allem verlässt man eingetretene Pfade, weil einem der Weg der Zielerreichung durch die Unterschiedlichkeit der Projekte selten vorgegeben ist. Die Arbeit ist keine Routine und ich kann kreativ herangehen, um bislang unbekannte Aufgabenstellungen zu lösen.“

Die Projektlaufbahn als Karrierepfad
Karriere ist bei Bosch auch ohne Personalverantwortung möglich: Das Unternehmen bietet drei Karrierepfade, die finanziell und organisatorisch vergleichbar sind. Die Führungs-, Fach- und Projektlaufbahn eröffnet den Mitarbeitern unterschiedliche Wege, um sich entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen zu entwickeln. Dabei ist ein Wechsel zwischen den Laufbahnen nicht nur möglich, sondern auch gewünscht. Auch bei Führungskräften gilt Projekterfahrung als ein wichtiger Karrierebaustein.

Vernetzte Arbeitswelt braucht Projektleiter
Die digitale Vernetzung der Welt braucht Unternehmen, die ihr Wissen über Länder- und Bereichsgrenzen teilen und bündeln. Bei Bosch arbeiten deshalb immer mehr Fachleute ergänzend zur Hierarchieorganisation in virtuellen Teams, zeitlich begrenzt, an unterschiedlichen Aufgabenstellungen. „Viele Projektteams arbeiten über Kontinente hinweg, auch mit Kunden oder anderen Partnern. Dafür ist ein hohes Maß an Qualität in der Projektleitung unerlässlich“, betont Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Deshalb legen wir viel Wert auf eine hochwertige Qualifikation unserer Projektleiter. Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zu unserer Innovationskraft und zeigt, wie vielfältig Karrierewege bei uns sein können.“

Bei Bosch gibt es viele Beispiele: Derzeit testet eine Projektgruppe bei Bosch das automatisierte Fahren auf deutschen Straßen und in Kalifornien (1). Es besteht aus einem länderübergreifenden Team, um Know-how für künstliche Intelligenz und IT mit klassischem Automobilwissen zu vereinen. Als eines der größten Bauvorhaben der Bosch-Geschichte entsteht unter Oberbauleiterin Petra Kinkartz das Forschungszentrum in Renningen – mit bis zu 800 Handwerkern auf der Baustelle (2). Auch die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises entwickelten ihren Ultrakurzpulslaser, ein Werkzeug zur präzisen Materialbearbeitung, über Unternehmensgrenzen hinweg in einem mehrjährigen Projekt (3).

Verzahnte Ausbildung in Praxis und Theorie
Die Ausbildung zum zertifizierten Projektleiter existiert bei Bosch bereits seit 2006. Sie kombiniert die theoretischen Ausbildungsstandards des renommierten US-amerikanischen Project Management Institute mit den Boscheigenen Anforderungen. Die Teilnehmer absolvieren die Ausbildung am Robert-Bosch-Kolleg, der unternehmenseigenen Universität für Fach- und Führungskräfte. Neben 100 Präsenzstunden umfasst das Lernpensum etwa 50 Stunden für Lernbriefe und Studienarbeiten. Ebenso sind weitere 100 Stunden zur Prüfungsvorbereitung notwendig. Voraussetzung für die Ausbildung ist, dass die Teilnehmer bereits erste Projekterfahrung gesammelt haben, etwa auf Abteilungs- oder Geschäftsbereichsebene.

(1)   Siehe Presseinformation „Automatisiertes Fahren: Bosch testet auf
        deutschen Straßen“
vom 03.05.2013.
(2)   Siehe Presseinformation „Richtfest am neuen Bosch-Zentrum für Forschung
        und Vorausentwicklung“
vom 20.09.2013.
(3)   Siehe Presseinformation „Bosch, Trumpf und die Universität Jena erhalten den
        Deutschen Zukunftspreis“
vom 04.10.2013.

Internet:
Bosch als Arbeitgeber: www.bosch-career.de
Karriere-Laufbahnen bei Bosch: http://bit.ly/1j9rWdQ
Robert-Bosch-Kolleg: http://bit.ly/1dJfuk0

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8473 - 26. Februar 2014

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Sven Kahn

+49 711 811-6415 E-Mail senden

Diesen Beitrag teilen