Bosch Sensortec, Akustica

Bosch auf der CES 2014 in Las Vegas: 7.-10. Januar Winzige Sensoren von Bosch fürs vernetzte Leben Reale und virtuelle Welt kommen zusammen

  • Die „Sinnesorgane“ fürs Internet der Dinge und Dienste
  • Bosch-Chef Denner: „Es geht nur noch um das Wann“
  • Jedes zweite Smartphone weltweit arbeitet mit Bosch-Sensoren
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  • 16. Dezember 2013
  • Bosch Sensortec, Akustica
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Pressetext

Stuttgart/Las Vegas – Mit seinen winzigen Sensoren baut Bosch am Internet der Dinge und Dienste. Künftig werden viele Gegenstände ihren Zustand übers Internet melden und neue Funktionen und Geschäftsmodelle ermöglichen. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert Bosch winzige Bausteine für die vernetzte Welt und mögliche Anwendungen. Diese sogenannten MEMS-Sensoren (Micro Electro Mechanical Systems) sind zwar nur wenige Millimeter groß, ihr Potenzial aber ist riesig. Mikroskopisch feine Strukturen im Inneren messen Beschleunigung, Luftdruck, Erdmagnetfeld, Geräusche, Drehraten oder Temperatur. Ausgestattet mit Miniaturbatterie und winziger Funk-Schnittstelle, können sie diese Messdaten via Internet zum Beispiel aufs Smartphone des Nutzers schicken. Damit lassen sich im Prinzip alle Gegenstände des täglichen Lebens ins Internet holen – sie teilen ihren Zustand auf Wunsch jederzeit mit. So wachsen die reale und die virtuelle Welt zusammen. Das schafft ein aussichtsreiches Zukunftsfeld.

Bosch-Sensoren bringen Smartphones das Fühlen bei
MEMS-Sensoren sind die Sinnesorgane vieler mobiler Geräte, die auf der weltgrößten Messe für Konsumelektronik in vielen Varianten präsentiert werden. Bosch bringt modernen Elektronikgeräten wie Smartphones mit den Sensoren das „Fühlen“ und „Hören“ bei: ein Smartphone „weiß“ damit, wie es gehalten wird und daher sein Bild drehen muss. Winzige MEMS-Mikrofone nehmen Geräusche und Sprache auf. Notebooks, Tablets, Smart-Watches, Spielekonsolen oder Sportuhren sind weitere Anwendungen. Auch Speditionen können profitieren: Ersatzteile im Lager melden via Internet ihre Anzahl und ihren Ort. Und dank eines aufgeklebten Beschleunigungssensors lässt sich jederzeit abfragen, ob empfindliche Geräte stets erschütterungsfrei transportiert werden. Mehr noch: Stürzt eine so gesicherte Kiste auf den Boden, sendet der Sensor eine Warnung per E-Mail. Durch das Internet spielt es keine Rolle, ob ihr Ziel eine Firmenzentrale in Deutschland oder sonstwo auf der Welt ist.

„Es geht nur noch um das Wann“
„Es ist nicht die Frage, ob die reale und die virtuelle Welt dank solcher Sensoren zusammenwachsen. Es geht nur noch um das Wann“, sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Sensoren, Batterien und Sender sind mittlerweile auch als eine Einheit so klein, energiesparsam und günstig, dass sie milliardenfach eingesetzt werden können. Gleichzeitig sind Funknetze fast überall verfügbar. Damit sind die Grundsteine für das Internet der Dinge und Dienste gelegt.“

Bosch bietet Sensoren für viele unterschiedliche Anwendungen in der Automobil- und Konsumelektronik. Das Unternehmen hat die MEMS-Technologie (Micro Electro Mechanical Systems) von Beginn an geprägt und ist heute umsatzstärkster Anbieter von MEMS-Sensoren. Seit Produktionsstart 1995 hat Bosch mehr als drei Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt. Rund 600 Millionen Sensoren haben 2012 die moderne Chipfabrik in Reutlingen verlassen – das entspricht 2,4 Millionen pro Arbeitstag. Bereits jedes zweite Smartphone weltweit arbeitet mit Sensoren von Bosch Sensortec.

„Die vernetzten Sensoren ermöglichen es, die Umgebung zu erkennen und mit ihr zu interagieren. Es wird viele neue Lösungen für mehr Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz geben, die den Nutzern Zeit und Kosten sparen“, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel. „Es ist heute noch gar nicht absehbar, welche neuen Anwendungen, Funktionen und Geschäftsmodelle unsere Sensoren ermöglichen werden. Wir sehen hier ein riesiges Potenzial.“

Verbunden mit der Welt
Ursprünglich wurden MEMS-Sensoren für den Einsatz im Auto entwickelt, zum Beispiel für die Schleudererkennung, die das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® für die Fahrstabilität auswertet. In einem modernen Fahrzeug stecken heute bis zu 50 MEMS-Sensoren. Sie unterstützen wichtige Sicherheits- und Komfortfunktionen, wie zum Beispiel die adaptive Geschwindigkeitsregelung „Adaptive Cruise Control“ (ACC) oder das sanftere Schalten bei Automatik-Getrieben. Dank seiner vielen Sensoren wird das Auto zu einem Datenlieferanten für die sogenannte Automotive Cloud. Sie liefert dem Fahrer schon heute in der jeweiligen Situation wertvolle Zusatzinformationen und verbindet ihn zunehmend und in Echtzeit mit der Welt.

Sicherheit im Urlaub: Türen und Fenster offen oder geschlossen?
Auf der CES zeigt Bosch, wie MEMS-Sensoren das Internet der Dinge und Dienste ermöglichen. Ein auf dem Messestand per Funk aufgespanntes Sensornetzwerk liest und überträgt ständig Informationen über seine unmittelbare Umgebung. Nutzer erfahren zum Beispiel, welche Türen offen oder geschlossen sind, wie laut es ist und wie sich Temperatur, Druck und Feuchte im Laufe des Tages an unterschiedlichen Stellen des Messestandes verändert haben. Ein automatischer Staubsauger mit MEMS-Sensoren und integriertem WiFi-Funkmodul meldet laufend seine Position. Dank dieser kombinierten Sensoren wird der Bosch-Messestand so auch zu einem Schauplatz für Geräte, die über Sensoren und Funknetzwerk ständig miteinander in Kontakt stehen und Informationen austauschen. Erst kürzlich hatte Bosch mit den Unternehmen ABB, Cisco und LG angekündigt, gemeinsam einen offenen Standard für eine Software-Plattform für das Smart Home der Zukunft bereitzustellen.

Auto-Infotainment, Automatischer Parkassistent und E-Ladestationen
Zudem zeigt Bosch auf der CES Technologien für das vernetzte Auto, wie zum Beispiel Lösungen für Ferndiagnose, Infotainment und Fahrerassistenzsysteme sowie Ladestationen für Elektroautos. Im Außenbereich „Driverless Car Experience“ demonstriert Bosch wichtige Vorstufen des automatisierten Fahrens wie den „Automatischen Parkassistenten“, das vorausschauende Notbremssystem sowie das System „mySpin“, mit dem Smartphone-Funktionen ins Fahrzeug eingebunden werden können. Darüber hinaus präsentiert Bosch ergänzende Kompetenzen wie eBike-Systeme, stationäre Stromspeicher und IP-fähige Heizgeräte.

Bosch-Stand auf der CES 2014
Las Vegas Convention and World Trade Center (LVCC),
South Hall 1, Stand 20812

Bosch-Veranstaltungen auf der CES 2014
Pressekonferenz mit Bosch-Geschäftsführer Dr. Werner Struth:
Montag, 6. Januar 2014, 8.00 Uhr (Las Vegas Ortszeit),
Mandalay Bay Resort and Casino, Level 3 - Banyan Ballrooms A-D,
3950 Las Vegas Blvd. South

Podiumsdiskussion mit Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel:
“Road to Driverless Mobility”: Dienstag, 7. Januar 15:00 Uhr (Ortszeit),
Las Vegas Convention Center (LVCC), North Hall, Konferenzraum N262.

Rede von Dr. Stefan Finkbeiner, Geschäftsführer von Bosch Sensortec:
„Hardware-Software Co-design: the Secret to Sensor Fusion” (im Rahmen der Session „MEMS Sensor Fusion-Revolutionizing the Internet of Things“),
Mittwoch, 8. Januar 2014, 14:25-14:50 Uhr (Ortszeit),
Las Vegas Convention Center (LVCC), North Hall, Konferenzraum N261.

Weitere Informationen im Internet
Bosch-Sensoren für die Automobilelektronik
Sensoren von Bosch Sensortec für die Konsumelektronik
MEMS-Mikrofone
Sensoren – Wie Technik die Umwelt erfühlt
MEMS: die Stars unter den Sensoren
Hintergrund zu MEMS-Sensoren
Offener Standard für das Smart Home der Zukunft
Beispiel für vernetzte Autos

Video: Wafer-Fab und Sensor-Fertigung

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kraftfahrzeugtechnik ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2012 mit 31,1 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Die weltweit rund 177 000 Mitarbeiter der Bosch-Kraftfahrzeugtechnik sind im Wesentlichen in folgenden Geschäftsfeldern tätig: Einspritztechnik für Verbrennungsmotoren, alternative Antriebskonzepte, effiziente und vernetzte Nebenaggregate, Systeme für aktive und passive Fahrzeugsicherheit, Assistenz- und Komfortfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation sowie Konzepte, Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP® oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch Sensortec GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH. Sie entwickelt und vermarktet mikromechanische Sensoren für die Bereiche Consumer Electronics, Mobiltelefonie, Sicherheitssysteme, Industrietechnik und Logistik. Zum Produktportfolio gehören dreiachsige geomagnetische Sensoren, dreiachsige Beschleunigungs- und Drehratensensoren, barometrische Drucksensoren und ein umfassendes Softwareportfolio für diverse Anwendungen. Bosch Sensortec hat sich seit der Gründung in 2005 zum Technologieführer in den adressierten Märkten entwickelt. Seit 1998 ist die Bosch-Gruppe Weltmarktführer für MEMS Sensoren und hat bis einschließlich 2013 über 3 Milliarden MEMS Sensoren verkauft.

Mehr Informationen unter www.bosch-sensortec.com

Akustica Inc. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bosch-Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet MEMS-Mikrofone mit erstklassigen Leistungsmerkmalen für alle Spracheingabeanwendungen auf Mobiltelefonen, Tablets, Headsets als auch auf Computern. Zum Produktportfolio zählen digitale und analoge Mikrofone in anwendungsspezifischen Gehäusekonfigurationen. Das Unternehmen bietet einen weltweiten Kundendienst vom Design-in mit Applikationsunterstützung bis hin zur Qualitätssicherung. Akustica ist ein globales Unternehmen mit Hauptsitz in Pittsburgh, PA, USA und regionalen Vertretungen in Taiwan und Shanghai. Akustica verfügt über ein weltweites Netzwerk von Distributoren.

Mehr Informationen finden Sie unter www.akustica.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspart-ner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4 800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8406 - 16. Dezember 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christian Hoenicke

+49 711 811-6285 E-Mail senden

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