Mobility Solutions

Bosch-Schräglagesensor startet in der Ducati 1199 Superleggera

  • Sensor liefert fahrdynamische Daten für Sicherheits- und Komfortfunktionen bei Motorrädern
  • Einsatz in der neuen Ducati 1199 Superleggera
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  • 05. November 2013
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Pressetext

Motorräder werden immer leistungsfähiger, ihre Motoren, Fahrwerke und Bremsen immer weiter verbessert. Elektronisch gesteuerte Funktionen wie die Traktionskontrolle und das Antiblockiersystem unterstützen den Fahrer dabei, diese Hochleistungsmaschinen auch beim starken Beschleunigen und Bremsen selbst in Kurven sicher zu beherrschen. Nötige Informationen hierfür liefert der Schräglagesensor SU-MM5.10 von Bosch. Er ermittelt die Längs-, Quer- und Vertikalbeschleunigung sowie Gier-, Wank- und Rollrate des Motorrads während der Fahrt und errechnet daraus den Nick- und Schräglagewinkel. Ducati setzt in der neuen exklusiven 1199 Superleggera künftig auf diese leistungsfähige Sensorbox. Dort fließen die Daten unter anderem in die neue Ducati Wheelie Control ein. Mit dem ABS 9M plus liefert Bosch zudem das kompakte, leistungsfähige ABS-System.

Der Schräglagesensor wiegt mit nur 40 Gramm rund 60 Prozent weniger als sein Vorgänger und ist rund zwei Drittel kleiner. Er ist damit sehr kompakt und lässt sich flexibel in die Maschinen integrieren. Der Einsatz mikromechanischer Bauelemente in MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical Systems) reduziert den Stromverbrauch auf niedrige 65 Milliampere. Die SU-MM5.10 kann nicht nur mit einem Motorrad-ABS von Bosch kombiniert werden. Weiterhin kann auf Kundenwunsch die Berechnung von Schräglage- und Nickwinkel in einem externen Steuergerät erfolgen. Dafür liefert der Schräglagesensor die sogenannten 5D-Signale, das heißt die Längs-, Quer- und Vertikalbeschleunigung sowie die Gier- und Rollrate. Alle erfassten und errechneten Daten werden auf den CAN-Bus gelegt.

Bosch liefert Bremssysteme für alle Motorradklassen
Basierend auf der aktuellen ABS-Generation 9 bietet Bosch Bremsregelsysteme für alle Motorradklassen. Es reicht von einem robusten Front-ABS, das ausschließlich das Vorderrad regelt, über die Varianten base und plus bis zum ABS enhanced. Diese höchste Ausbaustufe bietet eine elektronische Verbundfunktion, die die Bremskraft immer bestmöglich auf die beiden Räder verteilt – auch wenn der Fahrer nur eine Bremse betätigt. Ende 2013 ist zugleich der Serienstart der Motorcycle Stability Control von Bosch. Dieses Sicherheitssystem passt weltweit erstmals die Motor- und Bremsleistung an den Nick- und Schräglagewinkel an. Das Motorrad bleibt damit beim starken Bremsen in Kurven sehr stabil – auch wenn es die physikalischen Grenzen weiterhin nicht verschieben kann.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8370 - 05. November 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Stephan Kraus

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