Power Tools

Bosch Gartenwerkzeuge: Mit Innovationskraft und Kundennähe zum Erfolg Bernd Müller
Leiter Verkauf Deutschland, Österreich, Schweiz
im Geschäftsbereich Power Tools
der Robert Bosch GmbH
anlässlich der Pressekonferenz
in Stuttgart am 20. August 2013

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  • 20. August 2013
  • Power Tools
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Pressetext

Meine Damen und Herren,
der Garten liegt weiter voll im Trend. Viele Menschen empfinden ihn als Ort der Ruhe und Entspannung, an dem sie den hektischen Alltag hinter sich lassen können. Im städtischen Umfeld, in dem private Grünflächen eher klein sind, werden die Gärten oft besonders liebevoll gestaltet und gepflegt. Weit verbreitet ist auch der Wunsch, sich gesund zu ernähren und auf Produkte aus dem eigenen Garten zurückzugreifen. Darüber hinaus gibt es viele Hobbygärtner, die Freude daran haben, Pflanzen zu hegen und sie wachsen und gedeihen zu sehen.

Diese Aspekte schlagen sich in konkreten Zahlen nieder: Im Jahr 2012 besuchte jeder zehnte Gartenbesitzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Gartenmesse. Seit dem Jahr 2000 stiegen die Besucherzahlen im Schnitt jährlich um 28 Prozent auf nun über drei Millionen Besucher an. Genauso positiv entwickelte sich der Markt für Elektro-Gartengeräte in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Der Wert verkaufter Geräte stieg 2012 um acht Prozent auf 306 Millionen Euro, die Menge um ein Prozent auf 2,6 Millionen Stück. Dabei ist die Nachfrage nach hochwertigen Produkten ungebrochen, besonders bei Akku-Geräten. Viele Verwender haben die Vorteile vom Arbeiten ohne Kabel erkannt und greifen vermehrt zu kabellosen Gartenwerkzeugen. So erhöhte sich der Anteil der Akku-Gartengeräte im deutschen Markt für Elektro-Gartengeräte von 22 Prozent im Jahr 2008 auf 38 Prozent im Jahr 2012. In derselben Zeitspanne stieg der Durchschnittspreis von Elektro-Gartengeräten um 21 Prozent. Das belegt eindrücklich, dass Verwender bereit sind, für qualitativ hochwertige, innovative Produkte mehr Geld auszugeben.

Führende Marktposition ausgebaut
Bosch profitierte vom Trend hin zu Akku-Geräten und Qualitätsprodukten. Wir konnten unsere führende Position in Baumärkten und bei Online-Anbietern, die neben Gartengeräten ein breites Warensortiment anbieten, ausbauen: Der Umsatz mit Gartengeräten stieg in diesen Vertriebskanälen im vergangenen Jahr um sechs Prozent, während Bosch ein überdurchschnittliches Wachstum von acht Prozent erzielen konnte.

Ein wesentlicher Baustein für diesen Erfolg sind unsere Innovationen. Sie geben dem Markt immer wieder wichtige Wachstumsimpulse und ermöglichen es Bosch, sowohl in neuen als auch in etablierten Produktsegmenten überproportional zu wachsen. So stagnierte im Jahr 2012 beispielsweise der Markt für Spezialsägen, schließt man Bosch aus der Betrachtung aus. Die Einführung unserer Gartensäge Keo sorgte in diesem Segment allerdings für 19 Prozent Wachstum. Gleichzeitig stieg der Marktanteil von Bosch um neun Prozentpunkte auf 59 Prozent. Diesen Effekt konnten wir auch in etablierten Produktsegmenten verbuchen, beispielsweise bei kabelgebundenen Heckenscheren: Während der deutsche Markt 2012 ohne Bosch-Produkte nur um neun Prozent zulegte, lag das Wachstum inklusive Bosch-Heckenscheren bei zwölf Prozent. Damit konnte Bosch seine führende Marktposition um zwei weitere Prozentpunkte auf nun 47 Prozent ausbauen.

Bosch ist die begehrteste Marke
In Baumärkten und bei Online-Anbietern mit breitem Warensortiment ist Bosch mit einem Marktanteil bei Elektro-Gartengeräten von 35 Prozent die begehrteste Marke. Sechs von zehn der in diesen Vertriebskanälen 2012 bestverkauften Geräte waren von Bosch. Bei Rasenmähern, Strauchscheren, Häckslern und Heckenscheren sind wir mit Marktanteilen zwischen 30 und 48 Prozent – 30 Prozent bei Rasenmähern, 42 Prozent bei Strauchscheren, 46 Prozent bei Häckslern und 48 Prozent bei Heckenscheren – die Nummer Eins.

Bausteine des Erfolgs
Der Erfolg von Bosch-Gartenwerkzeugen gründet im Wesentlichen auf drei Bausteinen:

  • Produktinnovationen, die die Wünsche und Bedürfnisse der Verwender erfüllen,
  • starke Vermarktungsaktivitäten mit erlebbarem Markenmehrwert am Point-of-Sale und
  • die intensive, interaktive Kommunikation mit Verwendern.
Wie Innovationen zum Erfolg führen, zeigt das Beispiel unserer Rasenmäher bis hin zum 2013 eingeführten Roboter-Mäher Indego: Im Jahr 2002 brachten wir den ersten Rotak-Mäher auf den Markt. Er sorgte mit seinem „Power-Drive“-Antrieb für einen besonders kraftvollen Schnitt. Damals betrug unser Marktanteil bei Elektro-Rasenmähern lediglich vier Prozent. Die Einführung der Rotak-Generation mit Rasenkamm ermöglichte 2006 erstmals randnahes Mähen. Im Jahr 2007 kam der erste Rotak mit Lithium-Ionen-Akku hinzu. Er ließ den Bosch-Marktanteil auf 15 Prozent anwachsen. Die nächste Akku-Mäher-Generation kam 2009 auf den Markt und hatte dank „Efficient Energy Management“ (EEM) eine um 10 bis 20 Prozent höhere Akku-Laufzeit. Der Bosch-Marktanteil wuchs parallel auf 22 Prozent. Mit Einführung des Ergoflex-Systems für kräfteschonendes, entspanntes Mähen im Jahr 2011 konnten wir unseren Marktanteil bei Elektro-Rasenmähern auf 27 Prozent steigern.
Alle Entwicklungen erfolgten unter der Erkenntnis, dass sich die Verwender Geräte für mühelose Gartenarbeit bei maximaler Mobilität wünschen. Roboter-Mäher erfüllen den Wunsch nach müheloser Gartenarbeit in besonderem Maß: Nach einmaliger Installation und Programmierung muss der Nutzer nichts mehr selbst tun. Die Lösung von Bosch heißt Indego, wurde im Januar 2013 eingeführt und hat den Bosch-Marktanteil bei Elektro-Rasenmähern innerhalb eines Quartals nach Einführung auf insgesamt 34 Prozent ansteigen lassen.

Wie hoch das Potenzial des Indego eingeschätzt wird, zeigen auch die von Handels- und Kooperationspartnern eingesetzten Werbemaßnahmen in TV, bei Großplakat- und Katalogwerbungen sowie Produktvorführungen im Rahmen von Veranstaltungen. Darüber hinaus unterstützen wir den Verkauf des Indego mit aufmerksamkeitsstarken, emotional ansprechenden Markenauftritten in Bau- und Gartenmärkten.

Erlebbarer Markenmehrwert am Point-of-Sale
Wir setzen auf starke Vermarktungsaktivitäten am Point-of-Sale: In unseren bewährten Shop-in-Shops für die Großfläche können Verwender unsere Produkte in die Hand nehmen, testen und sich von Bosch-Fachpersonal beraten lassen. Dadurch machen wir die Marke Bosch für sie erlebbar. Seit 2011 bieten wir dem Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz speziell auf Gartengeräte ausgerichtete Shop-in-Shop-Lösungen an. Der Erfolg dieses Konzepts ist messbar, auch für unsere Handelspartner: Die Anzahl der Garten-Shop-in-Shops ist inzwischen auf 113 angewachsen. Märkte mit Shop-in-Shop-Konzept von Bosch erzielten in der ersten Jahreshälfte 2013 ein Wachstum von 41 Prozent gegenüber Vorjahr und damit 16 Prozentpunkte mehr Wachstum als Märkte ohne Shop-in-Shop-Konzept. Diese Zahlen sprechen für sich.

Interaktive Kommunikation mit Verwendern
Letzter und ebenso wichtiger Baustein für unseren Erfolg ist die intensive, interaktive Kommunikation mit Verwendern. Wir nutzen dafür vor allem die elektronischen Medien. Erster Schritt zum Dialog ist, dass sich User schnell, einfach und umfassend über Bosch-Produkte informieren können. Dafür entwickeln wir unseren gemeinsamen Online-Auftritt für Heimwerker- und Gartengeräte ständig weiter: Die Navigation ist einfach und selbsterklärend. Neben Produktbeschreibungen und technischen Daten vermitteln Anwendungs-Videos anschaulich, was unsere Werkzeuge auszeichnet. Seit Mitte dieses Jahres ist unsere Website außerdem für Smartphones optimiert. Damit bieten wir der stetig steigenden Anzahl der Smartphone-Nutzer ein Format, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Die Bosch-Community wird täglich größer
Wem reine Information nicht ausreicht, kann sich unserer Heimwerker-Community www.1-2-do.com anschließen. Sie verzeichnet bereits mehr als vier Millionen Besucher pro Jahr und mehr als 75 000 registrierte Mitglieder. Das sind rund doppelt so viele wie im Vorjahr. Seit März 2012 sind auch Gartenprodukte und -projekte integriert. Dies macht die Seiten noch attraktiver: Über 700 Gartenprojekte haben die Mitglieder bereits eingestellt.

Auch an unseren interaktiven Kommunikationsangeboten über Social Media-Plattformen nehmen immer mehr User teil. Die Zahl der registrierten Fans auf unseren Facebook-Seiten stieg in einem Jahr von 38 000 auf mehr als 100 000 an. Auf Youtube bieten wir seit 2012 einen gemeinsamen Kanal für unsere Heimwerker- und Gartengeräte. Unter dem Motto „Mach es zu Deinem Zuhause“ finden Nutzer hier rund um die Uhr Informationen und Videos zu Geräten, mit denen sie ihr Haus und ihren Garten individuell gestalten können.

Ausblick
Die Gartensaison 2013 begann witterungsbedingt schwach. In Zentraleuropa verhinderte Frost bis in den April hinein die Arbeit im Garten. Diesem verhaltenen Auftakt folgte mit zunehmenden Temperaturen eine hohe Verkaufsdynamik. Durch unsere Innovationen, Vertriebsaktivitäten und attraktiven Kommunikationsangebote sind wir gut aufgestellt, auch 2013 wieder überdurchschnittlich zu wachsen und unsere führende Marktposition auszubauen.

RF00202 - 20. August 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Martin Steinlehner

+49 711 758-3132 E-Mail senden

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