Mobility Solutions

Innovation auf der Windschutzscheibe Jet Wiper von Bosch – neue Wischhebel-Generation bietet mehr Sicherheit beim Autofahren Klare Sicht in allen Fahrsituationen

  • Integration der Düsenelemente in den Wischhebel
  • Effektive Scheibenreinigung bei jeder Fahrgeschwindigkeit
  • Einsatz von handelsüblichen Wischblättern
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  • 10. September 2013
  • Mobility Solutions
  • Presseinformation

Pressetext

Der neue Wischhebel Jet Wiper von Bosch, die Innovation auf der Windschutzscheibe: In den Wischhebel integrierte Düsenelemente sprühen die Waschflüssigkeit gezielt direkt vor das Wischblatt. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Reinigung der Scheibenfläche, ohne dass die Sicht des Fahrers durch den Sprühnebel beeinträchtigt wird. „Der Jet Wiper zeigt, dass Bosch auch ein vermeintlich ausgereiftes Produkt wie den Scheibenwischer immer weiter verbessern kann“, sagt Udo Wolz, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Electrical Drives.

Klare Sicht erhöht die Sicherheit
Konventionelle Scheibenreinigungs-Systeme sind für eine bestimmte Geschwindigkeit ausgelegt. Bei zunehmendem Tempo nimmt der Fahrtwind zu, und der Strahl der Waschflüssigkeit wird abgelenkt. Somit kommt weniger Flüssigkeit im eigentlichen Wischfeld an, und entsprechend schlechter fällt das Reinigungsergebnis aus. Der Jet Wiper bringt die Waschflüssigkeit über ein oder zwei direkt am Wischarm montierte Düsenelemente bei jeder Geschwindigkeit in der richtigen Menge an den richtigen Ort – direkt vor die Wischlippe des Wischblatts. Diese Art der Reinigung spart bis zu 30 Prozent Waschflüssigkeit, und der Fahrer muss seltener nachfüllen. Alternativ kann der Fahrzeughersteller den Wassertank kleiner auslegen, gewinnt so wertvollen Bauraum und spart gleichzeitig Gewicht ein: ein Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen.

Einsatz von Standard-Wischblättern und integrierte Heizung
Der Jet Wiper benötigt keine Spezial-Wischblätter, sondern funktioniert mit handelsüblichen Wischblättern. Der Wischblattwechsel erfolgt wie bisher und ist nicht mit Mehraufwand oder Zusatzkosten verbunden. Zusätzlich kann das System beheizt werden: Ab fünf Grad Celsius Außentemperatur sorgt ein Temperatursensor für die Zuschaltung einer Heizung für die Zuführschläuche und Düsen, die den zuverlässigen wintertauglichen Betrieb der Waschdüsen unterstützt.

Bosch hat die Wischertechnik stetig verbessert
Die Erfolgsgeschichte der Wischersysteme begann bereits 1926. Damals brachte Bosch als erster Hersteller ein bei gleichmäßiger Wischgeschwindigkeit arbeitendes System auf den Markt, das von Elektromotoren angetrieben wurde. Nach einer langen Reihe weiterer Verbesserungen folgte 1995 der Twin-Wischer, der als erstes Wischblatt einen Zwei-Komponenten-Gummi aus synthetischem Kautschuk mit integrierter Federschiene besaß. Die harte Wischlippe sorgte für klare Sicht, der weiche Rücken für ein verbessertes Umlegen des Gummis beim Richtungswechsel. Ein weiterer Meilenstein war 1999 der gelenkfreie Aerotwin. Das einteilige Gummielement mit integrierter Feder und Spoiler ist insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten leiser und sorgt für ein gleichbleibend gutes Wischergebnis. Es wird mittlerweile breit von den Automobilherstellern eingesetzt. Deutlich weniger Bauraum schließlich benötigt die 2001 eingeführte erste elektronisch gesteuerte Wischeranlage mit zwei getrennten Antrieben und 2011 der weltweit erste Wischer-Direktantrieb in einem Großserienfahrzeug, bei dem das Gestänge unter der Motorhaube komplett entfällt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 in Frankfurt am Main präsentiert Bosch technische Lösungen für die vernetzte Mobilität. Vielfältige Innovationen machen den Straßenverkehr künftig noch effizienter und sauberer, aber auch sicherer und komfortabler. Bosch zeigt seine Highlights auf der IAA in Halle 8, Stand A04.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8226 - 10. September 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Jutta Hofmann

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