Kfz-Ersatzteile / Diagnostics / Werkstattausrüstung / Werkstattkonzepte

Bosch, Knorr-Bremse und ZF gründen Joint Venture Neues Mehrmarken-Werkstattkonzept „Alltrucks“ für Nutzfahrzeuge

  • Grünes Licht von allen zuständigen Kartellbehörden
  • Konzeptstart in Deutschland, Erweiterung auf Europa
  • Starke Partner sichern technische Mehrmarkenkompetenz
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  • 23. Juli 2013
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  • Presseinformation

Pressetext

Die drei führenden Automobil- und Nutzfahrzeugzulieferer Bosch, Knorr-Bremse und ZF haben in München das Gemeinschaftsunternehmen namens Alltrucks GmbH & Co. KG gegründet, das als Systemzentrale ein neues Werkstattkonzept für Nutzfahrzeugwerkstätten anbietet. Zuvor hatten die zuständigen Kartellbehörden der Gründung des Joint Ventures zugestimmt. Die Alltrucks GmbH & Co. KG, mit Sitz in München, wird zunächst rund zehn Mitarbeiter beschäftigen. Nutzfahrzeugwerkstätten in Deutschland können bereits in diesem Jahr dem Franchise-System beitreten, zur ersten Kontaktaufnahme genügt eine Email an info@alltrucks.com. Es ist geplant, das Konzept sukzessive auch in weiteren Ländern anzubieten, zunächst in Österreich, der Schweiz, Polen und Italien. Ziel ist, das Alltrucks-Werkstattkonzept mittelfristig in ganz Europa zu etablieren.

Umfassende Dienstleistungen für Nutzfahrzeugwerkstätten
Die Alltrucks Systemzentrale bietet den angeschlossenen Werkstätten Full-Service-Dienstleistungen rund um die markenübergreifende Wartung und Reparatur von Nutzfahrzeugen. Hierzu gehören eine technische Hotline, technische Trainings, Informationen und Qualitätsmanagement sowie Diagnosesysteme und Werkstattausrüstung. Dabei kann die Systemzentrale auf die Angebote und das gebündelte Know-how der drei Joint Venture-Partner Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Automotive Aftermarket, Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH und ZF Friedrichshafen AG, Geschäftsfeld ZF Services, zurückgreifen.

Geschäftsführer der Alltrucks GmbH & Co. KG wird Rolf Hosefelder. Der 46-jährige war bislang im Bosch-Geschäftsbereich Automotive Aftermarket in verschiedenen Führungspositionen tätig und besitzt unter anderem über zehn Jahre Erfahrung im Bereich Werkstattkonzepte. „Mit dem Alltrucks-Werkstattkonzept unterstützen wir unsere Systempartner, sich noch besser im Markt zu positionieren und ihren Nutzfahrzeugkunden hohe Qualität und flexiblen Service zu bieten. Dank der drei Gesellschafter Bosch, Knorr-Bremse und ZF liegt der Fokus dabei klar auf der technischen Mehrmarkenkompetenz. Davon werden unsere Werkstattpartner in ganz Europa profitieren“, ist Hosefelder überzeugt. Zum Management des Gemeinschaftsunternehmens gehören zudem der Leiter Finanzen und Administration Homer Smyrliadis (51), bislang ZF Services, und der Vertriebsleiter Nils Hollmann (31), bislang Knorr-Bremse.

Leserkontakt:
info@alltrucks.com

Journalistenkontakt:

Knorr-Bremse AG:
Eva Seifert
Telefon +49 89 3547-1402
eva.seifert@knorr-bremse.com

ZF Services:
Fabiola Wagner
Telefon +49 9721 475-6110
fabiola.wagner@zf.com

Bosch:
Heiderose Dreiner
Telefon +49 721 942-3145
Heiderose.Dreiner@bosch.com

Der Bosch-Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit die komplette Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über instandgesetzte Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und -gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistun­gen. Über 17 000 Mitarbeiter in 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass mehr als 650 000 verschiedene Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet unter der Bezeichnung "Automotive Service Solutions" Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit rund 16 000 Betrieben, und AutoCrew mit über 600 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.bosch-automotive.com

Der Knorr-Bremse Konzern ist weltweit der führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Als technologischer Schrittmacher treibt das Unternehmen seit über 100 Jahren maßgeblich Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service moderner Bremssysteme voran. Weitere Produktfelder sind im Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge intelligente Einstiegssysteme, Steuerungskomponenten, Klimaanlagen, Scheibenwischer sowie Bahnsteigtüren. Zudem bietet Knorr-Bremse Fahrsimulatoren und E-Learning-Systeme für eine optimale Ausbildung des Zugpersonals an. Die Bandbreite des Bereichs Systeme für Nutzfahrzeuge umfasst neben dem kompletten Bremssystem inklusive Fahrerassistenzsystemen, Drehschwingungsdämpfer und Lösungen rund um den Antriebsstrang sowie Getriebesteuerungen zur Effizienzverbesserung und Kraftstoffeinsparung.

Mehr Informationen unter www.knorr-bremse.com

ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik mit 121 Produktionsgesellschaften in 27 Ländern. Der Konzern mit über 72.000 Mitarbeitern erwirtschaftete für das Jahr 2011 einen Umsatz von rund 15,5 Milliarden Euro. Um auch künftig mit innovativen Produkten erfolgreich sein zu können, investiert ZF jährlich rund fünf Prozent des Umsatzes (2011: 750 Millionen Euro) in Forschung und Entwicklung.

ZF Services setzt die Systemkompetenz von ZF im Aftersales-Markt konsequent fort. Mit integrierten Lösungen sowie dem kompletten ZF-Produktportfolio sichert das Geschäftsfeld die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen über deren gesamten Lebenszyklus. Antriebs- und Fahrwerktechnik von ZF werden dabei im Handelsgeschäft unter den etablierten Produktmarken Sachs, Lemförder, Boge und ZF Parts angeboten. Mit seinem weltweiten Service-Netzwerk und bedarfsgerechten Angeboten ist ZF Services inzwischen auch im Non-Automotive-Bereich ein gefragter Partner.

Weitere Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie unter: www.zf.com/presse

PI8217 - 23. Juli 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Heiderose Dreiner

+49 721 942-3145 E-Mail senden

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