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Packaging Technology Bosch präsentiert neue Laboranlage FHM 1000 Flexible Abfüllung flüssiger Pharmazeutika

  • Kompakt, modular und nachrüstbar
  • Einfaches Scale-Up auf Produktionsmaßstab
  • Frühe Einbindung von Kunden in den Entwicklungsprozess
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  • 26. Juni 2013
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Pressetext

Waiblingen / Crailsheim – Mit der neuen FHM 1000-Serie präsentiert Bosch Packaging Technology, einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik, halbautomatische, modulare Laboranlagen für die Abfüllung flüssiger Pharmazeutika. Der erste Prototyp der Serie wurde dem Fachpublikum anlässlich des Crailsheimer Pharmatags im Mai 2013 vorgestellt. Die Neuentwicklung ist insbesondere für Pharmazeuten sowie für den Einsatz in Laboren und frühen klinischen Studien geeignet. Die Füllparameter lassen sich leicht per „Scale-Up“ auf Produktionssysteme übertragen: Alle relevanten Kennziffern werden im Labor gemessen und festgelegt, um diese anschließend ohne weitere Einstellung auf die echte Produktionsmaschine zu übertragen.

Frühe Einbindung von Kunden und Endnutzern
Grundlage für den FHM 1000-Prototyp waren Entwicklungsarbeiten unter früher Einbindung von Kunden und Endnutzern. „Ziel ist es, unseren Kunden mit der neuen Serie kompakte und modulare Laborfüllsysteme anzubieten, die Prozesse im Arbeitsalltag unterstützen“, sagte Joachim Brenner, Standortleiter Crailsheim und Verantwortlicher für das Produktportfolio Pharma Liquid bei Bosch weltweit. Die FHM-Serie trägt maßgeblich dazu bei, das „Design of experiments“ (DoE, statistische Versuchsplanung) für Kunden zu vereinfachen. Indem sich Parameter speichern lassen, können Wirkzusammenhang zwischen Einflussfaktoren und Zielgrößen unter Einbindung von Kundenerfahrungen („User Experience“) genauer ermittelt werden.

„User Experience“-Ansatz erfolgreich umgesetzt
Dieser „User Experience“-Entwicklungsansatz wurde innerhalb der Bosch-Gruppe bereits erfolgreich angewendet. Im Bereich Elektromobilität beispielsweise führte die sehr frühe Einbindung potentieller Endkunden in den Design- und Entwicklungsprozess schnell zur Marktreife mehrerer Produkte. „Somit hat sich angeboten, das intern verfügbare Know-how auch im Pharmabereich zu nutzen. In einem interdisziplinären Team aus Entwicklungs- und Marktexperten konnten wir den User Experience-Ansatz bei unserer neuen Laboranlage FHM 1000 erfolgreich umsetzen“, sagte Andreas Groß, Produktmanager bei Bosch Packaging Technology.

Vier unterschiedliche Module
Die Laboranlagenserie besteht aktuell aus vier unterschiedlichen Modulen: der Benutzerschnittstelle (Human Machine Interface, HMI), dem Füllmodul, dem Waagemodul und der Nadelbewegung. Herzstück der Laboranlage FHM 1000 ist das HMI, von dem sämtliche automatischen Prozesse gesteuert werden. Der Abfüllprozess mit der Füllnadelbewegung und das Wiegen über eine In-Prozess-Kontrolle (IPK) werden über das HMI parametriert. Die Ein- und Ausbringung des Packmittels hingegen erfolgt manuell. „Die gespeicherten Ergebnisse und Parameter sind hochskalier- und übertragbar, zum Beispiel auf Hochleistungslinien“, erläuterte Groß.

Der Prototyp läuft mit einer Peristaltikpumpe. In einem nächsten Schritt sind weitere Füllmodule, etwa mit einer Drehschieberkolbenpumpe, geplant. Je nach Bedarf lassen sich die unterschiedlichen Füllsysteme dann flexibel austauschen. Auch die Integration eines Verschließmoduls ist in Planung. Hier können die Packmittel mit unterschiedlichen Stopfen versehen werden. Eine Schutzverkleidung sowohl des Füllmoduls als auch der Nadelbewegung gewährleisten die Produkt- und Bedienersicherheit. Alle Module entsprechen der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. „Unsere Kunden konnten sich auf dem Pharmatag bereits einen ersten Eindruck von unserer Neuentwicklung machen. Die Reaktionen haben uns darin bestärkt, die Laboranlage jetzt noch schneller weiterzuentwickeln“, sagte Brenner.

Leserkontakt:
Andreas Groß,
Telefon +49 7951 402-472

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 200 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI8186 - 26. Juni 2013

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christin Poenisch

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