Bosch Sensortec, Akustica

BMA280/BMA255 – für Consumer Electronics Dreiachsige MEMS-Beschleunigungssensoren bis 14 Bit Auflösung von Bosch Sensortec Erstmals im 2-x-2-Millimeter-Gehäuse

  • Erfasst Beschleunigungen bis hinunter zu 0,25 Milli-g
  • Sehr niedriges Rauschen, geringe Stromaufnahme
  • Weiter entwickelte Interrupt-Engine
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  • 10. Januar 2012
  • Bosch Sensortec, Akustica
  • Presseinformation

Pressetext

Die neuen dreiachsigen Beschleunigungssensoren BMA280 und BMA255 von Bosch Sensortec bieten 14 Bit bzw. 12 Bit Auflösung – bisher üblich sind 10 Bit. Damit bietet Bosch Sensortec als weltweit einziger Hersteller das komplette Beschleunigungssensor Produktportfolio in der 2-x-2-mm-Baugröße an. Die neuen Sensoren messen auch noch sehr kleine Beschleu­nigungsänderungen bis hinunter auf 0,25 Milli-g. Gegenwärtig bietet kein anderer Beschleunigungssensor mit 2 x 2 Millimeter Baugröße eine derart hohe Empfindlichkeit bei einem zugleich außergewöhnlich niedrigen Rauschen von nur 120 Mikro-g/vHz bzw. 150 Mikro-g/vHz. Die Auflösung von 14 Bit und 12 Bit stellt hohe Ansprüche an die integrierte Elektronik. Dennoch brauchen die Sensoren bei maximaler Datenrate nur 130 Mikro­ampere Strom. Im Stromsparmodus mit reduzierter Datenrate sinkt die Stromaufnahme gar bis auf unter 10 Mikroampere ab.

Dr. Frank Melzer, Geschäftsführer von Bosch Sensortec, sieht in der jüng­sten Produktneuheit den Beleg des Anspruchs, weltweit der führende MEMS-Sensorhersteller zu sein: „Diese Sensoren mit ihrer Kombination von kleinster im Markt erhältlicher Baugröße, niedrigstem Stromverbrauch und geringem Rauschen zeigen die unangefochtene MEMS-Technologieführer­schaft von Bosch.“

Weiter entwickelte Interrupt-Engine
Gegenüber den anderen Beschleunigungssensoren der 2-x-2-Millimeter-Reihe haben der BMA280 und der BMA255 eine weiter entwickelte Interrupt-Engine. Sie können hiermit bestimmte Bewegungsmuster selbsttätig identifizieren. Bisher konnte die Interrupt-Engine beispielsweise ein Fingerklopfen am Gehäuse der Host-Applikation erkennen, das Herab­fallen des Gerätes oder aber das Anheben eines Mobiltelefons von einer Tischplatte.

Neu hinzu gekommen ist bei beiden Sensortypen das Bewegungsmuster „no motion“: Sie erkennen damit, ob das Gerät über eine definierbare Zeit­spanne hinweg nicht bewegt wird. Das Energiemanagement eines Mobil­geräts kann diese Information dazu nutzen, leistungsintensive Funktionen so lange abzuschalten, bis der Beschleunigungssensor wieder eine Bewe­gung meldet. Die Signalisierung erkannter Bewegungsmuster geschieht auf bewährte Weise mit zwei unabhängigen Interrupt-Pins. Wichtige Schalt­parameter der Interrupt-Engine sind kundenseitig programmierbar – etwa ab welcher Neigung ein Gerät als angehoben erkannt wird oder wie lange beim Bewegungsmuster „no motion“ die Aktivitätsphase dauern soll.

Ebenfalls neu ist ein FIFO-Pufferspeicher, der es dem Sensor erlaubt, eigenständig Messdaten des Sensors so lange zwischenzuspeichern, bis sie vom System benötigt werden. Dadurch verringert sich die benötigte Rechenleistung und somit der Stromverbrauch des Systems.

Gefertigt auf 200-Millimeter-Wafern
Gefertigt werden die neuen Sensoren in der 200-Millimeter-Wafer-Fab von Bosch in Reutlingen. Diese neue Wafer-Fab wurde mit einem Investitions­volumen von mehr als 600 Millionen Euro errichtet und ergänzt die beste­hende 150-Millimeter-Wafer-Fab von Bosch. Beide Fabs dienen der Herstel­lung integrierter Schaltkreise (IC) und mikromechanischer Bauelemente (MEMS) für Anwendungen in der Kraftfahrzeugtechnik und in der Consu­mer Electronic.

 Beschleunigungssensoren der 2-x-2-Millimeter-Reihe von Bosch Sensortec
  BMA280 BMA255 BMA250 BMA222 BMA220
 Messbereiche
 (programmierbar)
±2 g, ±4 g, ±8 g, ±16 g
 Digitale Auflösung 14 Bit 12 Bit 10 Bit 8 Bit 6 Bit
 maximale Auflösung
 (im Messbereich ±2 g)
 0,244 Milli-g 0,98 Milli-g 3,91 Milli-g 15,63 Milli-g 62,5 Milli-g
 SchnittstellenSPI (3- oder 4-Draht) und I2C
 Anzahl Interrupt-Pins21
 zul. Betriebstemperatur -40 °C ... +85 °C


Leserkontakt:
Martina Förster,
Telefon: +49 7121 35-35936
www.boschsensortec.de


Die Bosch Sensortec GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, bietet eine breite Produktpalette mikroelektromechanischer (MEMS) Sensoren und Lösungen für die Konsumelektronik. Die Sensoren ermöglichen es Geräten, zu fühlen und ihre Umgebung zu erfassen. Bosch Sensortec entwickelt und vermarktet MEMS-Sensoren für Anwendungen wie Smartphones, Tablets, Wearables oder das Internet der Dinge.

Das Produktportfolio umfasst dreiachsige Beschleunigungs-, Drehraten- und geomagnetische Sensoren, integrierte 6- und 9-Achsen-Sensoren und Umweltsensoren sowie Softwarelösungen. Bosch Sensortec hat sich seit der Gründung 2005 zum Technologieführer in den adressierten Märkten entwickelt. Seit 1998 ist Bosch weltweit führender Anbieter und hat bereits mehr als sechs Milliarden MEMS-Sensoren gefertigt.

Mehr Informationen unter www.bosch-sensortec.com.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7562 - 10. Januar 2012

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christian Hoenicke

+49 711 811-6285 E-Mail senden

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