Verpackungstechnik

TechnoPharm 2011 Neuentwicklungen unterstreichen führende Stellung von Bosch Packaging Technology

  • Portfolio für Prozesstechnik weiter ausgebaut
  • Filtereinheit bildet Schnittstelle zwischen Prozess und Abfüllung
  • Maßgeschneiderte Lösungen für Einwegfüllsysteme aus einer Hand
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  • 13. September 2011
  • Verpackungstechnik
  • Presseinformation

Pressetext

Bosch Packaging Technology unterstreicht auf der TechnoPharm 2011 in Nürnberg mit dem Ausbau des „One-Stop-Shopping“-Konzeptes und verschiedenen Neuentwicklungen seine führende Stellung als Anbieter pharmazeutischer Prozess- und Verpackungssysteme. Die Produkte der deutschen Hüttlin GmbH sowie der britischen Manesty, welche nun als Bosch Packaging Technology Ltd. firmiert, werden in Halle 5 Stand 5-346 präsentiert. Mit der Übernahme der beiden Unternehmen, der die Kartellbehörden vor kurzem ohne Auflagen zugestimmt haben, baut Bosch Packaging Technology sein Portfolio für pharmazeutische Prozesstechnik weiter aus. Hüttlin mit Sitz in Schopfheim, Deutschland, fertigt Spezialanlagen zur Trocknung und Granulation pharmazeutischer Pulver. Bosch Packaging Technology Ltd., ehemals Manesty, in Knowsley, Großbritannien, hat sich auf Tablettenpressen und -coater spezialisiert. Auf der TechnoPharm 2011 werden die Labor-Rundläufer-Tablettenpresse Manesty XSPress sowie der Schnellmisch-Granulierer Mycromix und die Wirbelschichtanlage Unilab von Hüttlin gezeigt.

Mit der XSPress lassen sich die für Forschung und Entwicklung maßgeblichen Kennzahlen wie beispielsweise die Verpressbarkeit eines Produktes zuverlässig ermitteln. Die XSPress ist die ideale Voraussetzung für ein späteres Scale-up auf Produktionsanlagen. Sie kann dank integrierter Rollen auch problemlos in Produktionsräumen zur Herstellung kleiner Chargen zum Einsatz kommen.

Der Schnellmischgranulierer Mycromix verfügt über einen Untenantrieb und eignet sich insbesondere für organische Prozesse. Dank Wechselbehälter und einfach zu bedienendem Wechselmechanismus ist der Mycromix ideal für den Laborbetrieb. Der Unilab mit seinem transparenten Glaszylinder erlaubt eine optimale Steuerung der Prozesse. Die zuverlässigen und reproduzierbaren Ergebnisse des Unilabs lassen sich mit NexStep, einer Scale-up-Software, auf sämtliche Produktionsanlagen übertragen.

Mit der neuen Filtereinheit des Prozessanlagenherstellers und Reinstmedienspezialisten Bosch Pharmatec unterstreicht Bosch seine Kompetenz als Anbieter von Gesamtlösungen der Prozess- und Verpackungstechnik. Die ausgestellte Filtereinheit wurde als Schnittstelle zwischen Prozessansatzsystem und Füllmaschine einer Kombilinie entwickelt und eignet sich dank seiner mobilen Rackbauart zur Anbindung an unterschiedlichste Füllmaschinen. Um das Endprodukt möglichst schonend zu transportieren, erfolgt der Transfer mit Druckluftüberlagerung. Die Sterilfilterkaskade verfügt über eine Spezialschnittstelle für Online-Integritätstests und ist komplett CIP- (Cleaning in Place), SIP- (Sterilizing in Place) und DIP-fähig (Drying In Place). Die gesamte Einheit lässt sich mechanisch und in Bezug auf die Steuerung an alle gängigen Entnahmestellen zur Reinstmedienversorgung beziehungsweise Abwasserentsorgung anbinden.

Kürzere Reinigungs- und Stillstandzeiten in der Produktion
Bosch präsentiert auf der Messe ebenfalls das Konzept für Einwegfüllsysteme „PreVAS“. „Als Systemanbieter wollen wir damit unseren Kunden eine bereits im Vorfeld auf die Maschinen abgestimmte sowie gut qualifizier- und validierbare Lösung anbieten.“, erklärte Klaus Ullherr, Produktmanager von Bosch Packaging Technology, den Ansatz der Entwicklung. Die Vorteile seien die austauschbaren Füll-Systeme, die geringeren Reinigungs- und Stillstandszeiten in der Produktion, der deutlich gesenkte Sterilisationsaufwand sowie die Vermeidung von Cross-Kontamination. Bosch biete mit seinem Systemansatz die passenden Lösungen hinsichtlich Schnittstellenabklärung sowie Qualifikation und Validation.

Die im Markt erfolgreiche Bosch Peristaltikpumpe ermöglicht einen werkzeuglosen und einhändig durchführbaren Schlauchwechsel. Sie ist damit gerade für Isolatoranwendungen bestens geeignet. Die Pumpe ist neben Füllvolumina bis 500 Milliliter auch als autoklavierbare Version mit abnehmbarem Pumpenkopf und Anschlüssen aus dem Kunststoff PEAK verfügbar.

Leserkontakt:
Inga Strobel
Tel.: +49 7951 402-648

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 200 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7527 - 13. September 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christin Poenisch

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