Personal- und Sozialthemen

Unterstützung für japanisches Krisengebiet Bosch bringt 300 Wohncontainer nach Higashimatsushima Mitarbeiter helfen bei Aufräumarbeiten

  • Weitere Hilfen im Gesamtwert von 3,5 Millionen Euro
  • Fehrenbach: Bosch eng mit Japan verbunden
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  • 29. August 2011
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Pressetext

TOKIO/STUTTGART – Die Bosch-Gruppe stellt der japanischen Stadt Higashimatsushima 300 Wohncontainer zur Verfügung. Die 40 000 Einwohner zählende Stadt wurde durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami am 11. März dieses Jahres schwer getroffen. Die 15 Quadratmeter großen Containerunterkünfte sollen zu Kinderkrippen, Klassenzimmern und ähnlichen Einrichtungen verbunden werden. Die Spende ist in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Higashimatsushima zusammengestellt worden. „Damit wollen wir den Menschen direkt vor Ort helfen“, sagte Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. Der Gesamtwert dieser Hilfe beläuft sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Die ersten 32 Container, aus denen eine Kinderkrippe entstand, sind jetzt durch die Geschäftsleitung von Bosch in Japan, Frau Noriko Morikawa und die Herren Hideaki Oda und Herbert Hemming, dem Bürgermeister von Higashimatsushima, Herrn Hideo Abe, übergeben worden. Insgesamt sollen bis Ende Oktober 14 Gemeinschaftseinrichtungen entstehen. Hinzu kommen sechs Fahrzeuge, die Bosch spendet, um den Einwohnern der benachbarten Regionen die Nutzung der Einrichtungen zu ermöglichen.

Die Bosch-Gruppe hatte bereits im März eine Million Euro Soforthilfe für die Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan dem Roten Kreuz überwiesen. Zudem hatte das Unternehmen die Mitarbeiter aufgerufen, diesem Schritt zu folgen. Darüber hinaus kamen durch Spenden der japanischen Mitarbeiter und einem Aufstockungsbetrag des Unternehmens in gleicher Höhe weitere 230 000 Euro zusammen. Auch diese wurden dem Japanischen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt.

Mitarbeiter verzichten auf Jubiläumsfeier
Bosch ist seit 100 Jahren in Japan vertreten. Die Mitarbeiter dort verzichten jedoch auf die geplanten Feierlichkeiten. Dafür sind seit Juni Gruppen von jeweils 40 Bosch Mitarbeitern an den Wochenenden in den betroffenen Gebieten als freiwillige Helfer aktiv.

Insgesamt ist Bosch in Japan mit 36 Standorten vertreten und beschäftigt dort insgesamt 8 400 Mitarbeiter. Diese entwickeln und fertigen Produkte für die Geschäftsbereiche der Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik sowie Gebäude- und Gebrauchsgüter. Mit dem Ausbau des Testzentrums in Memambetsu und des Entwicklungsstandortes in Yokohama, wurde Japan im vergangenen Jahr für Bosch zum größten Entwicklungszentrum für Fahrzeugsicherheitstechnik außerhalb von Deutschland.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7524 - 29. August 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Barbara Zelenay

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