Mobility Solutions

Sensorik fürs Motormanagement Neuer barometrischer Drucksensor SMP480 von Bosch 75 Prozent kleiner Möglich mit MEMS-Technologie von Bosch

  • Bauvolumen gegenüber Vorgänger auf ein Viertel reduziert
  • Sehr hohe Messgenauigkeit und Langzeitstabilität
  • Digital-Schnittstelle für Druck und Temperatur
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  • 25. November 2011
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Pressetext

Außergewöhnlich klein ist der neue barometrische Drucksensor SMP480 von Bosch. Im Vergleich zum Vorgängermodell benötigt er nur ein Viertel des Einbauvolumens. Die Platzierung in Steuergeräte der Kraftfahrzeugtechnik ist damit einfacher denn je. Mit dem neuen Bauteil bringt der Stuttgarter Automobilzulieferer erstmals einen Drucksensor der SMP-Baureihe auf den Markt, der sein Messsignal nicht analog ausgibt, sondern über eine SPI-Digitalschnittstelle mit 12 Bit Auflösung für Druck und Temperatur. Die Toleranz des Drucksignals über Lebensdauer wird bei diesem digitalen Barometer unter 1.0 kPa gehalten – gegenwärtig der Bestwert im Markt. Der SMP480 hat ein zehnpoliges Premold-SMD-Gehäuse, ist RoHS-konform und wird bereits in großen Stückzahlen ausgeliefert.

Drucksensoren machen Autos umweltfreundlicher
Barometrische Drucksensoren sind ein Schlüsselbauelement im Motormanagement von Diesel- und Benzinmotoren. Ihre Aufgabe ist es, den momentanen Umgebungsdruck genau und driftarm zu messen. Dieser ist abhängig von der Höhe über dem Meeresspiegel sowie von den Wetterbedingungen. Das Motormanagement kann anhand der Sensormessdaten dem Verbrennungsmotor immer das optimale Luft-Kraftstoffgemisch zuführen, gleichgültig, ob das Fahrzeug eine Küstenstraße entlang fährt oder eine Bergstraße. Lohn der Mühe: Stetes Austarieren des Mischungsverhältnisses reduziert Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß und verringert die Schadstoffemissionen.

Sensormembran aus Silizium
Kern des SMP480 ist das Sensorelement. Es besteht aus einer einkristallinen Siliziummembran – hergestellt nach dem „Advanced-Porous-Silicon-Membrane-Prozess" (APSM). Sie schließt hermetisch dicht ein Referenzvakuum ein. Auf der Membran sind vier Dehnwiderstände in Brückenschaltung eindiffundiert. Sie wandeln die wenige tausendstel Millimeter messende Durchbiegung der Membran durch den einwirkenden Luftdruck in ein elektrisches Signal. Die Signalkonditionierung und die A/D-Umsetzung übernimmt ein neben dem Sensorelement im Gehäuse untergebrachter ASIC.

Erfolgsgeschichte mit mehr als 1,6 Milliarden MEMS-Sensoren
Bosch ist technologischer Schrittmacher der MEMS-Technologie (Micro-Electro-Mechanical Systems). Seit Produktionsstart 1995 hat das Unternehmen mehr als 1,6 Milliarden MEMS-Sensoren hergestellt. Damit ist Bosch führend im Weltmarkt der MEMS-Sensoren. Das Angebot umfasst Druck-, Beschleunigungs-, Drehraten- und Massenflusssensoren sowie Mikrofone für viele Anwendungen in der Automobilindustrie und Konsumelektronik. Weitere Informationen zum Sensorprogramm von Bosch gibt es unter www.bosch-sensors.com

 Technische Daten – SMP480 (Auszug - typische Werte)
 Messbereich 40 kPa bis 115 kPa
 Toleranz Druck ≤ 1,0 kPa
 Toleranz Temperatur ≤ 3 K im Bereich 25 bis 85 °C
 Schnittstelle SPI, 12 Bit Auflösung
 für Druck und Temperatur
 Betriebsspannung 3,3 V(DC)
 Stromaufnahme ≤ 8,0 mA
 zul.
 Umgebungstemperatur
 -40 bis +130 °C
 Gehäuse Premold 10-polig
 6,9 mm x 5,7 mm x 2,4 mm (L x B x H)

Leserkontakt:
Sandra Wilm,
Telefon +49 7121 35-39633
www.bosch-presse.de

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7523 - 25. November 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christian Hoenicke

+49 711 811-6285 E-Mail senden

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