Mobility Solutions

Abgasnachbehandlung für Dieselmotoren Denoxtronic und neue Sensoren für künftige Emissions-Anforderungen

  • Bis zu 95 Prozent weniger Stickoxide und bis zu fünf Prozent geringerer Kraftstoffverbrauch
  • NOx- und Partikelsensoren zur Diagnose im Abgasnachbehandlungs-System
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  • 13. September 2011
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Pressetext

Günstige Verbrauchswerte, geringe CO2-Emissionen sowie hohe Drehmo­mentwerte sind die Markenzeichen moderner Dieselmotoren. Wesentlichen Anteil daran hat die Common-Rail-Einspritztechnik CRS und die elektroni­sche Dieselsteuerung EDC von Bosch. Neben den innermotorischen Maß­nahmen zur Optimierung des Verbrennungsvorgangs ergänzt das Abgas­nachbehandlungssystem Denoxtronic das Portfolio von Bosch. Deren aktu­elle Generation reduziert die Stickoxide um bis zu 95 Prozent. Die Denoxtronic macht den Diesel nicht nur emissionsärmer sondern auch sparsamer. Dank der SCR-Abgasnachbehandlung lässt sich der Motor so auslegen, dass der Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen um bis zu fünf Prozent sinken. Hinzu kommen neue NOx- und Partikelsensoren, die der zukünftig immer anspruchsvolleren Diagnose der Abgasnachbe­handlungssysteme dienen.

Denoxtronic zur Verringerung von Stickoxid-Emissionen
Beim Übergang von Euro 5 zur für 2014 geplanten Abgasnorm Euro 6 müs­sen die Stickoxid-Grenzwerte nochmals um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Insbesondere für leistungsstarke Dieselmotoren in schweren Pkw wird dafür ein SCR-Katalysator (Selective Catalytic Reduction) notwendig. Bosch hat hierfür die bereits seit 2004 im Nutzfahrzeug bewährte Denox­tronic an die Anforderungen im Pkw angepasst. Das System wandelt zusammen mit dem SCR-Katalysator die im Abgas enthaltenen Stickoxide zu harmlosem Wasserdampf und Stickstoff um, indem eine Harnstoff-Wasser-Lösung (AdBlue) als Reaktionsmittel in den Abgasstrang einge-spritzt wird. Die Motorelektronik EDC steuert das Dosiersystem und stellt damit eine exakte Abstimmung der eindosierten AdBlue-Menge auf die Motorpa­rameter wie Betriebstemperatur und Drehzahl sicher. Abgastechnik von Bosch ermöglicht damit die Einhaltung künftiger Abgasvorschriften wie Euro 6 in Europa oder Tier 2 Bin 5 in USA. Mit der Denoxtronic ausgerüs­tete Dieselfahrzeuge sind bereits auf dem europäischen und dem US-Markt erhältlich. Bosch wird bis Ende des Jahres rund eine halbe Million Denox­tronic-Systeme für Pkw ausgeliefert haben.

NOx- und Partikelsensor zur Diagnose im Abgasnachbehandlungssystem
Zukünftig sieht der Gesetzgeber auch die On-Board-Diagnosefähigkeit des Abgasnachbehandlungssystems des Diesels vor. Gefordert wird die Einhal­tung der Abgasgrenzwerte über das gesamte Fahrzeugleben. Bosch entwi­ckelt hierfür einen Partikel- und einen NOx-Sensor. Beide Sensoren werden neben der Breitband-Lambdasonde für Dieselmotoren und dem Differenz­drucksensor im Abgasstrom installiert. Der NOx-Sensor sitzt hinter dem SCR-Katalysator und misst den Stickoxidgehalt im Abgas. Er ist über den CAN-Bus mit der Motorsteuerung verbunden und sorgt gleichzeitig für eine bedarfsgerechte Regelung der einzuspritzenden Harnstoffmenge. Der neue Partikelsensor ist hinter dem Partikelfilter eingebaut. Er ist ebenfalls über den CAN-Bus mit der Motorsteuerung verbunden und überwacht die Wirk­samkeit des Partikelfilters. Dank des umfassenden Know-hows bei der Abgassensorik und der Elektronikkompetenz auf dem Gebiet der Motor­steuerung kann Bosch eine zukunftssichere Systemlösung anbieten.

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Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7474 - 13. September 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

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