Mobility Solutions

Common-Rail-Systeme von Bosch Diesel-Einspritztechnik künftig mit bis zu 2 500 bar Einspritzdruck Optimierte Magnetventil- und Piezo-Injektoren

  • Für weniger CO2-Ausstoß und geringere Emissionen
  • Magnetventil-Systeme nun mit bis zu 2 000 bar Einspritzdruck
  • Piezo-Injektoren mit 2 500 bar Einspritzdruck in der Entwicklung
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  • 13. September 2011
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Pressetext

Als Pionier der Diesel-Einspritztechnik bietet Bosch ein breites Spektrum an Common-Rail-Systemen für verschiedene Märkte und Einsatzzwecke an. Vom Zwei- bis zum Zwölfzylindermotor, für den asiatischen, europäischen oder US-Markt – Bosch hat für alle Anforderungen ein passendes System im Portfolio. Die kontinuierliche Weiterentwicklung macht den Selbstzün­der künftig noch leistungsfähiger und sparsamer. „Bosch geht davon aus, dass sich der Verbrauch von Dieselmotoren künftig um nochmals rund 30 Prozent verringern lässt – und dies unter Einhaltung der zunehmend strengeren Abgasvorschriften wie etwa Euro 6 oder Tier 2 Bin 5 in USA“, erläutert Dr. Markus Heyn, Mitglied des Bereichsvorstands Diesel Systems mit Zuständigkeit für den Pkw-Bereich.

Weiterentwickelte Magnetventil-Injektoren
Das modulare Konzept des Common-Rail-Systems CRS2 mit Magnetventil-Injektoren deckt den Bereich vom Zweizylinder- bis zum Achtzylindermotor ab. Neben den millionenfach bewährten Ausführungen CRS2-16 sowie CRS2-18 mit 1 600 und 1 800 bar ist das System nun auch als CRS2-20 mit einem Systemdruck von 2 000 bar verfügbar. Der höhere Einspritzdruck ergibt eine noch feinere Zerstäubung des Kraftstoffes im Brennraum. Dies optimiert die Verbrennung und reduziert somit Emissionen sowie Kraft­stoffverbrauch. Beim weiterentwickelten Magnetventil-Injektor CRI2-20 kommt darüber hinaus erstmals ein integriertes Hochdruckvolumen zum Einsatz, das Druckschwingungen reduziert. Alle CRS2-Injektoren ermög­lichen eine hohe Dynamik bei der Ansteuerung der Düsennadel und ent­sprechend kurze Abstände zwischen den Einspritzungen. Damit lassen sich bis zu acht Einzeleinspritzungen realisieren. Voreinspritzungen reduzieren das Verbrennungsgeräusch und den NOx-Ausstoß, Nacheinspritzungen sen­ken die Partikelemissionen. Je nach Applikation kann das Common-Rail-System CRS2 bereits heute auf die 2014 geplante Emissionsnorm Euro 6 ausgelegt werden. Speziell für die asiatischen Wachstumsmärkte – insbe­sondere Indien und China – bietet Bosch mit dem CRS1-14UP und dem CRS1-16 weiterhin besonders robuste und kostengünstige Magnetventil-Systeme mit Einspritzdrücken von 1 450 und 1 600 bar an.

Piezo-Injektoren: Künftig mit bis zu 2 500 bar
Für Motoren mit höchster spezifischer Leistung über 75 Kilowatt je Liter Hubraum ist das Common-Rail-System CRS3 mit Piezo-Injektoren konzi­piert. Es arbeitet mit der Hochdruckpumpe CP4 und ist bislang für 1 800 und 2 000 bar Systemdruck erhältlich. Bosch-Entwickler arbeiten jedoch bereits an Systemen mit bis zu 2 500 bar. Der Piezo-Aktor entwickelt im Vergleich zum Magnetventil eine rund zehnmal höhere Kraft und ist dadurch unempfindlicher gegen kleine Verunreinigungen im Kraftstoff. Auch bei der exakten Dosierung kleinster Vor- und Nacheinspritzmengen sowie der Mengenstabilität über die Laufzeit ist der Inline-Piezo-Injektor ideal für höchste Ansprüche. Dank seines modularen Aufbaus lässt sich dieses System auf die Erfordernisse von Vier- bis Zwölfzylindermotoren anpassen.

Mit Bosch-Technik ist der Diesel für die Zukunft gerüstet
Moderne Dieselmotoren mit Hochdruckeinspritzsystemen von Bosch haben das Potenzial zur Erfüllung künftiger Abgasvorschriften. Alle aktuellen Common-Rail-Systeme von Bosch lassen sich mit umweltschonenden Zusatzfunktionen wie etwa Start-Stopp kombinieren. Zudem unterstützen sie neue Motorengenerationen wie Downsizing-Aggregate, die von den Autoherstellern zunehmend auf den Markt gebracht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7473 - 13. September 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

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