Wirtschaft

Bosch will Unipoint-Gruppe Taiwan übernehmen Stärkung des Aftermarket-Geschäfts von Bosch mit Startern und Generatoren sowie Wischblättern

  • Bosch Geschäftsbereich Automotive Aftermarket baut Geschäft mit Startern, Generatoren, Temperaturregelung und Wischblättern aus
  • Bosch stärkt und erweitert damit seine Position in Asien
  • Unipoint-Gruppe erzielte 2010 einen Umsatz von 124 Millionen USD und beschäftigt derzeit rund 2 360 Mitarbeiter.
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  • 10. August 2011
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Pressetext

STUTTGART – Der Bosch-Geschäftsbereich Automotive Aftermarket beabsichtigt die Unipoint-Gruppe mit Schwestergesellschaften und den Marken Unipoint und NSA zu übernehmen. Das Unternehmen ist ein bedeutender Produzent für Starter, Generatoren und Temperaturregelung sowie von Wischblättern für den Aftermarket. Die Unipoint-Gruppe erzielte 2010 einen Umsatz von 124 Millionen USD und beschäftigt derzeit an zwei Produktionsstandorten in China (Festland) und Taiwan sowie diversen Verkaufsstandorten insgesamt rund 2 360 Mitarbeiter. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 9. August 2011 unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher und kartellrechtlicher Genehmigungen.

Mit dem Erwerb der Unipoint-Gruppe will der Bosch Geschäftsbereich Automotive Aftermarket seine Rolle als führender Anbieter von Startern und Generatoren stärken und in das Produktsegment Temperaturregelung investieren. Zusätzlich wird der Produktbereich Wischblatt mit einer weiteren asiatischen Fertigungsbasis ergänzt. “Unser Ziel ist die Position von Bosch als führender Anbieter von Startern und Generatoren sowie Wischblättern im Automotive Aftermarket weiter zu stärken, ebenso wollen wir unser Geschäft in Asien ausbauen“, sagte Robert Hanser, Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket.

Die Unipoint-Gruppe wurde 1972 gegründet und gehört seitdem mehrheitlich der Gründerfamilie. Sie soll in den Bosch Geschäftsbereich Automotive Aftermarket integriert werden. Schwerpunkte dieses Geschäftsbereichs sind neben der Bereitstellung, dem Verkauf und Vertrieb von Kfz-Teilen die Kfz-Werkstatt-Ausrüstung mit Diagnostics und Services sowie die Bosch-Werkstattkonzepte Bosch Service und AutoCrew. Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket erzielte im Jahr 2010 mit über 10 000 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von rund 4,1 Milliarden Euro.

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket (AA) bietet Handel und Werkstätten weltweit die komplette Diagnose- und Werkstatttechnik sowie ein umfassendes Kfz- und Nfz-Ersatzteilsortiment - vom Neuteil über instandgesetzte Austauschteile bis hin zur Reparaturlösung. Das Produktportfolio von AA besteht aus Erzeugnissen der Bosch Erstausrüstung sowie aus eigenentwickelten und -gefertigten Aftermarketspezifischen Produkten und Dienstleistungen. Über 18 000 Mitarbeiter in 150 Ländern sowie ein weltweiter Logistikverbund stellen sicher, dass mehr als 650 000 verschiedene Ersatzteile schnell und termingerecht zum Kunden kommen. AA bietet unter der Bezeichnung "Automotive Service Solutions" Prüf- und Werkstatttechnik, Software für Diagnose, Service-Training sowie technische Informationen und Serviceleistungen. Der Geschäftsbereich ist auch verantwortlich für die Werkstattkonzepte Bosch Service, eine der größten unabhängigen Werkstattketten weltweit mit rund 17 000 Betrieben, sowie AutoCrew mit über 1 000 Betrieben.

Mehr Informationen unter www.bosch-automotive.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7471 - 10. August 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Heiderose Dreiner

+49 721 942-3145 E-Mail senden

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