Mobility Solutions

Abgassensorik im Kraftfahrzeug Neue Generation von Lambdasonden LSF Xfour in Serie angelaufen

  • Schnelleres Ansprechverhalten nach dem Motorstart
  • Hohe Temperaturbeständigkeit und optionaler Thermoschockschutz
  • Neue Sprungsonde LSF Xfour beansprucht weniger Bauraum
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  • 18. August 2011
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Pressetext

Aufgrund zunehmend schärferer Emissionsgrenzwerte der Abgasgesetzge­bung nimmt die Bedeutung der Abgassensorik stetig zu. Zugleich steigen die Anforderungen der Automobilhersteller in Bezug auf Bauraum, Messge­nauigkeit und Robustheit der Sensoren. Deswegen treibt Bosch die Wei­terentwicklung von Lambdasonden kontinuierlich voran. Mit der LSF Xfour geht nun die Nachfolgegeneration der millionenfach bewährten Sprung­sonde LSF4.2 an den Start. Die neue Lambdasonde ist kleiner und robuster bei gleichzeitig verbesserter Messgenauigkeit. Zudem spricht sie nach dem Kaltstart schneller an.

Schneller, genauer, kleiner und robuster
So konnte die Zeit vom Einschalten der Sonde nach dem Motorstart bis zur Regelbereitschaft gegenüber der LSF4.2 halbiert werden. Der Zeitraum, in dem der Motor ungeregelt Abgase ausstößt, wird damit deutlich verkürzt. In Kombination mit der höheren Messgenauigkeit lassen sich dadurch künf­tige Abgasnormen leichter erfüllen. Zudem wird die Umwelt entlastet. Dank der Reduzierung der Baulänge konnte der Bauraumbedarf der gesamten Lambdasonde bei gleichzeitig erhöhter Temperaturbeständigkeit deutlich verkleinert werden. Dies ermöglicht eine höhere Flexibilität bei der Wahl des Einbauortes im Abgasstrang eines Pkw. Das Sensorelement kann bei allen Varianten optional mit einer Thermoschock-Schutzschicht ausgestat­tet werden. Dies verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Kondenswas­ser im Abgastrakt nach dem Kaltstart.

Abgassensorik zur optimalen Gemischaufbereitung
Die Lambdasonde misst vor dem Katalysator sowie fallweise zusätzlich dahinter den Sauerstoffgehalt im Abgas - ein Indiz für die Qualität der Verbrennung. Die vollständige Verbrennung von einem Kilogramm Benzin erfordert etwa 14,7 Kilogramm Luft. Das Verhältnis des vorliegenden Gemi­sches zum optimalen Gemisch wird Lambda-Wert genannt. Konventionelle Benzin-Brennverfahren werden mit Lambda gleich eins betrieben. Ist Lambda kleiner eins, ist das Gemisch fett und wird unter Sauerstoffmangel verbrannt. Liegt der Wert über eins, wird mager mit Sauerstoffüberschuss verbrannt, wie es zum Beispiel bei Dieselmotoren und Benzin-Magermotor­konzepten der Fall ist. Mit der sogenannten Sprungsonde, die im Übergang vom mageren in den fetten Bereich ein sprungförmiges Sensorsignal liefert, kann das optimale, stöchiometrische Gemisch (Lambda = 1) präzise einge­stellt werden.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7456 - 18. August 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

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