Mobility Solutions

Spritspartechnik feiert Jubiläum Fünf Millionen Start/Stopp-Starter von Bosch

  • Fünf Millionen Start/Stopp-Starter seit Fertigungsbeginn Ende 2007
  • Im Normzyklus bis zu fünf Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxidausstoß
  • 2013 jedes zweite Neufahrzeug in Europa mit Start/Stopp-System
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  • 19. Dezember 2011
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Pressetext

Bosch hat den fünfmillionsten Start/Stopp-Starter in Hildesheim gefertigt. Die Nachfrage nach der Spritspartechnik ist seit dem Serienstart Ende 2007 stetig gestiegen. Der Grund für die Erfolgsgeschichte ist ein­fach. „Mit Start/Stopp lässt sich auf kostengünstige Weise erheblich Kraft­stoff sparen“, sagt Dr. Ulrich Kirschner, Vorsitzender des Bosch-Geschäfts­bereichs Starter Motors and Generators. „2013 hat voraussichtlich bereits jeder zweite neue Pkw in Europa Start/Stopp an Bord“, so Kirschner. Aktu­ell ist es jeder Dritte. Start/Stopp-Technik von Bosch setzen mittlerweile fast alle europäischen Fahrzeughersteller ein – im Kleinwagen, in der Ober­klasse-Limousine und selbst im PS-starken Sportwagen.

Start/Stopp-Systeme senken den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um bis zu fünf Pro­zent, in dessen Stadtabschnitt um bis zu acht Prozent. Im dichten Innen­stadtverkehr, insbesondere zu Stoßzeiten, ist das Einsparpotenzial noch größer. Am Komfort müssen dennoch keine Abstriche gemacht werden. Hierfür sorgt eine Vielzahl von Sensorinformationen, die das System auswertet. Ein Batteriesensor beispielsweise erfasst den Lade­zustand der Batterie. Nur wenn sie einen schnellen Wiederstart sicher­stellen kann, wird der Motor ausgeschaltet. Ein anderes Beispiel ist die Temperatur im Fahr­zeuginnenraum. Ist es noch sehr kalt oder zu heiß, läuft der Motor eben­falls weiter, damit die eingestellte Wohlfühltemperatur schnell erreicht ist. Ein Gleichspannungswandler schließlich stabilisiert die Bordspannung bei den Starts für den unterbrechungsfreien Betrieb von Radio, Navigation oder Freisprechanlagen.

Um den Verbrauch und damit den CO2-Ausstoß weiter zu senken, werden die Bosch-Entwickler künftig die Stillstandszeiten des Motors schrittweise erweitern. Anfangs beim Ausrollen des Fahrzeugs, später sogar während der Fahrt, wenn der Fahrer nicht Gas gibt. „Je nach Fahrprofil können die verbesserten Start/Stopp-Systeme zusätzlich bis zu zehn Prozent Kraftstoff sparen“, so Bosch-Experte Kirschner.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7408 - 19. Dezember 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Stephan Kraus

+49 711 811-6286 E-Mail senden

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