Verpackungstechnik

Interpack 2011 Ultraschall-Siegeltechnik von Bosch erhältlich für alle Anwendungen und Verpackungsformate

  • Reduzierter Energieaufwand für verbesserte Nachhaltigkeit
  • Einsatz von preiswerteren Folienmaterialien senkt Produktionskosten
  • Mehr Qualität bei geringeren Ausfallzeiten und weniger Ausschuss
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  • 13. Mai 2011
  • Verpackungstechnik
  • Presseinformation

Pressetext

Bosch Packaging Technology stellt auf der Interpack 2011 in Düsseldorf sein erweitertes Portfolio in der Ultraschallsiegeltechnik vor. Die Technologie ist nun für alle gängigen Verpackungsformate auf horizontalen und vertikalen Verpackungssystemen erhältlich. Besonders bei wärmeempfindlichen Produkten aus der Nahrungsmittel-, Süßwaren- und Pharmaindustrie bietet sich Ultraschall als kostensparende und qualitätserhaltende Alternative zur Heißsiegelung an. Die Siegelmethode kann ohne eine Erhöhung der Anlagenstellfläche für alle Applikationen angepasst werden.

Die Ultraschallsiegeltechnik von Bosch ist für die Längs- und Quersiegelung auf horizontalen und vertikalen Schlauchbeutelmaschinen einsetzbar. Horizontale Schlauchbeutelmaschinen, welche mit Ultraschall siegeln können, sind beispielsweise die Sigpack HCUR und Sigpack HCUL, auf denen die Technologie in Form einer rotierenden beziehungsweise Longdwell-Quersiegeleinheit verfügbar ist. Die Hochgeschwindigkeitsmaschine Miniwrap BVK 2000 AU ist ebenso für die Längs- und Quersiegelung mit der neuen Ultraschall-Technologie ausgestattet. Die BVK 2000 AU und die Sigpack HCUR werden auf der Interpack 2011, Halle 6 Stand B09-C58, vorgestellt.

Auch vertikale Form-, Füll- und Verschließmaschinen von Bosch sind mit Ultraschallsiegeltechnik erhältlich. Zwei Anwendungen sind die SVE 3615 LR für Quer- und Längssiegelung sowie die SVE 2520 AR für Quersiegelung; diese Maschine wird ebenfalls in Halle 6 auf der Interpack 2011 ausgestellt.

Im Gegensatz zur Heißsiegelung erübrigt sich bei der „kalten“ Ultraschalltechnik das Vorheizen der Siegelbacken. Die zum Verschweißen erforderliche Temperatur entsteht im Folieninneren direkt in den Siegelnähten. Die Erwärmung erfolgt dabei nicht von außen nach innen, sondern über Molekularschwingung innerhalb der Folie. Das Verfahren erzeugt dichte, robuste Nähte sowohl bei Blockboden-, Kissen-, Seitenfalt- und Doy-Style Beuteln als auch bei horizontalen Beutelformaten. Die Ultraschalltechnik kann sowohl für Einzel- als auch Multipacks angewendet werden.

Weniger Materialkosten
Ein weiterer Vorteil besteht in der Einsparung von Materialkosten. Für horizontale Verpackungsanwendungen können Hersteller nun auf preiswerte Folienmaterialien zurückgreifen. Auch die bisher für die Heißsiegelung erforderlichen Folien können durch dünnere, merklich günstigere Folien ersetzt werden. Weiterhin erzeugt die Ultraschallsiegelung schmalere Siegelnähte, was zudem den Bedarf an Verpackungsmaterial reduziert. Auch mit Blick auf die Produktsicherheit bietet die Ultraschalltechnik von Bosch entscheidende Vorteile. Treten an der Siegelnaht Verunreinigungen auf, so lässt sich die Gefahr einer dadurch verursachten schlechten Naht mit der neuen Technologie vermeiden. Die durch Ultraschall erzeugten Schwingungen entfernen Produktrückstände aus dem Bereich der Naht und garantieren eine sichere Siegelung. Der Einsatz von Bosch-Maschinen mit Ultraschalltechnologie reduziert das Festkleben von Folie an den Siegelbacken und das Ansammeln von Materialresten und unversiegelten Verpackungen. Mit der „kalten“ Siegeltechnik entfällt die Reinigung heißer Siegelbacken, was eine Unfallgefahr durch Verbrennungen verhindert. Der Reinigungsaufwand und die Stillstandszeiten der Anlage werden verringert. Für die Verpackungshersteller bedeutet das eine deutlich erhöhte Betriebszeit und bessere Bedienerfreundlichkeit.

Mehr Handlungsspielraum
„Nachhaltigkeit in der Verpackung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die mit dem Einsatz von Ultraschallsiegelung entstehenden Kosteneinsparungen durch reduzierten Energieverbrauch, Materialeinsparungen und eine höhere Maschinenverfügbarkeit eröffnen den Herstellern einen größeren Handlungsspielraum, um umweltfreundlicher und profitabler zu werden.”, erklärte Prof. Dr. Bernd Wilke, Leiter der Forschung und Vorausentwicklung von Bosch Packaging Technology. Bei Bosch werde die Ultraschallsiegelung beständig weiterentwickelt, um es den Kunden zu ermöglichen, die innovative Technologie erfolgreich in ihre Anlagen zu integrieren.

Neben den genannten Vorzügen der Ultraschalltechnologie verfügen die Maschinenmodelle Sigpack HCUR, Sigpack HCUL, Miniwrap BVK 2000 AU, SVE und SVI über komfortable Bedienungssysteme mit Touch Panels, benutzerfreundlichen Funktionen zur Einstellung und Speicherung verschiedener Verarbeitungsparameter. Die Bauweise der Maschinen ermöglicht den leichten Zugang zu allen Maschinenkomponenten.

Leserkontakt:
Prof. Dr. Bernd Wilke,
Telefon +49 711 811-57813

Der Bosch-Geschäftsbereich Packaging Technology mit Hauptsitz in Waiblingen bei Stuttgart ist mit 6 200 Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. An mehr als 30 Standorten in über 15 Ländern entwickeln und fertigen hochqualifizierte Fachkräfte Gesamtlösungen für die Pharma-, Nahrungsmittel- und Süßwarenindustrie. Ein umfassendes Service-Portfolio rundet das Angebot ab. Das weltweite Service- und Vertriebsnetzwerk bietet Kunden Ansprechpartner auch vor Ort.

Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7401 - 13. Mai 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christin Poenisch

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