Mobility Solutions

Kampf dem Sekundenschlaf Müdigkeitserkennung von Bosch Jetzt auch im Volkswagen Passat Alltrack

  • Übermüdung ist eine der Hauptursachen für schwere Unfälle
  • Lenkbewegungen lassen auf Müdigkeit schließen
  • Serienausstattung jetzt auch im neuen Volkswagen Passat Alltrack
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  • 29. März 2012
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  • Presseinformation

Pressetext

Übermüdung und Sekundenschlaf am Steuer sind oftmals die Ursache für schwere Autounfälle. Erste Anzeichen dafür lassen sich aber meist frühzei­tig erkennen. Die Müdigkeitserkennung von Bosch kann diese anhand der Lenkbewegungen erfassen und dem Fahrer rechtzeitig eine Pause emp­fehlen. Die erforderlichen Informationen liefert eine elektrische Servo­lenkung oder ein entsprechender Lenkwinkelsensor, der als Teil des ESP® oftmals bereits an Bord ist. Die Funktion ist daher kostengünstig einsetzbar und hilft, die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen. Die Müdig­keitserkennung von Bosch ist in Pkw und leichten Nutzfahrzeugen einsetz­bar und kann in unterschiedlichen Steuergeräten im Fahrzeug integriert werden. Sie wurde 2010 erstmalig im neuen Volkswagen Passat serienmä­ßig eingeführt, das neueste Modell mit der Funktion ist der neue Passat Alltrack.

Den Einfluss von Müdigkeit auf das Unfallgeschehen zeigen zahlreiche Untersuchungen. 2010 veröffentlichte der US-amerikanische Automobilclub AAA eine Auswertung der Unfalldaten der US-Verkehrsbehörde NHTSA, der zufolge bei nahezu 17 Prozent aller tödlichen Unfälle in den USA übermü­dete Fahrer am Steuer saßen.

Nachlassende Konzentration und Müdigkeit beeinträchtigen das Lenkverhalten und die Reaktionszeit des Fahrers. Die feinmotorischen Fähigkeiten verschlech­tern sich, das Lenkverhalten ist weniger präzise, der Fahrer muss häufiger kleine Lenkkorrekturen ausführen. Der Algorithmus der neuen Müdigkeitser­kennung analysiert das Lenkverhalten des Fahrers bereits zu Fahrtbeginn und erkennt dadurch Änderungen, die sich durch lange Fahrzeiten und die Ermü­dung des Fahrers ergeben. Typische Zeichen nachlassender Konzentration sind Phasen, in denen der Fahrer kaum lenkt und dann abrupt mit kleinen schnellen Lenkeingriffen den Fahrverlauf korrigieren muss. Aus der Häufigkeit dieser typischen Lenkkorrekturen und weiterer Parameter, wie beispielsweise Fahrt­dauer, Blinkverhalten und Tageszeit, berechnet die Funktion einen Müdig­keitsindex. Steigt dieser über einen bestimmten Wert, warnt beispielsweise eine blinkende Kaffeetasse im Anzeigeinstrument den Fahrer und fordert ihn dadurch auf, eine Pause zu machen. Die Bosch Müdigkeitserkennung adressiert eine wichtige Facette des Fahrerzustands und kann damit für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen.

Mobility Solutions ist der größte Unternehmensbereich der Bosch-Gruppe. Er trug 2015 mit 41,7 Milliarden Euro 59 Prozent zum Umsatz bei. Damit ist das Technologieunternehmen einer der führenden Zulieferer der Automobilindustrie. Der Bereich Mobility Solutions bündelt seine Kompetenzen in den drei Domänen der Mobilität – Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung – und bietet seinen Kunden ganzheitliche Mobilitätslösungen. Die wesentlichen Geschäftsfelder sind: Einspritztechnik und Nebenaggregate für Verbrennungsmotoren sowie vielfältige Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebs, Fahrzeug-Sicherheitssysteme, Assistenz- und Automatisierungsfunktionen, Technik für bedienerfreundliches Infotainment und fahrzeugübergreifende Kommunikation, Werkstattkonzepte sowie Technik und Service für den Kraftfahrzeughandel. Wichtige Innovationen im Automobil wie das elektronische Motormanagement, der Schleuderschutz ESP oder die Common-Rail-Dieseltechnik kommen von Bosch.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7310 - 29. März 2012

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Stephan Kraus

+49 711 811-6286 E-Mail senden

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