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125 Jahre Bosch - Technik fürs Leben Der Diesel-Pkw wird 75 Jahre alt Selbstzünder haben großes Zukunftspotenzial

  • Videomaterial Der Diesel-Pkw wird 75 Jahre alt

  • Erster Diesel-Pkw startete 1936 mit Bosch-Einspritzung
  • Diesel-Boom in Europa ab Mitte der 70er Jahre
  • Common-Rail-System erobert die Weltmärkte
  • 30 Prozent weniger Verbrauch und CO2-Ausstoß bis 2015
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  • 15. Februar 2011
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Pressetext

Stuttgart – Auch in 20 Jahren wird im Pkw der Dieselantrieb noch zu den wichtigsten Antriebsformen zählen. Bosch, einer der weltweit führenden Anbieter von Dieselsystemen, stützt seine Prognose auf das enorme Entwicklungspotenzial des Selbstzünders: Der Kraftstoffbedarf und die Emissionen werden auch in Zukunft weiter reduziert. Die Entwickler von Bosch Diesel Systems rechnen bereits für 2015 mit einem Verbrauch von lediglich 3,6 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer bei einem Diesel-Pkw der Kompaktklasse.

Die konsequente Weiterentwicklung des Dieselmotors für Kraftfahrzeuge hat in der 125-jährigen Unternehmensgeschichte von Bosch eine lange Tradition. Das schwäbische Unternehmen lieferte vor 75 Jahren die Einspritztechnik für den weltweit ersten Dieselantrieb in einem Pkw. Der Unternehmensgründer Robert Bosch selbst gab 1922 den Entwicklungsauftrag für die Dieseleinspritzpumpe – zunächst für den Einsatz in Lastwagen. So erschien bereits 1924 der erste serienmäßige dieselgetriebene Lkw in Deutschland und 1927 startete die Produktion der Diesel-Einspritztechnik in Großserie. Damit begründete Bosch den Siegeszug des Dieselmotors im Straßenverkehr, der bis heute anhält.

1936 bis 2011: 75 Jahre Diesel-Innovationen im Pkw
In den 30er Jahren plante Daimler-Benz, den Dieselmotor mit Bosch-Einspritzung auch im Pkw anzubieten. Der erste serienmäßige Diesel-Pkw der Welt, ein Mercedes-Benz 260 D, feierte 1936 auf der Berliner Automobilausstellung seine Premiere. Er verbrauchte ein Drittel weniger Kraftstoff als ein gleich starker Benziner. Der Verkaufserfolg blieb vorerst moderat, da Leistung und Laufkultur damals noch nicht mit Benzinmotoren mithalten konnten. Dennoch war ein wichtiger Schritt getan und in der Nachkriegszeit stieg die Bedeutung des Dieselmotors auch im Pkw kontinuierlich. Im Jahr 1950 hatte Bosch bereits eine Million Dieselpumpen für Pkw und Lkw hergestellt. Pkw mit Selbstzünder erfreuten sich aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit vor allem im harten Taxi-Einsatz immer größerer Beliebtheit. Bosch setzte schon damals auf Systemkompetenz und lieferte zu den Einspritzpumpen exakt abgestimmte Komponenten wie Kraftstoffpumpen, Kraftstofffilter, Einspritzdüsen und Glühkerzen.

Schon 1960 stellte Bosch die erste sogenannte Verteilerpumpe vor. Sie war leichter und kompakter als die bisherigen Reihenpumpen und ebnete den Weg für den Dieseleinsatz in kleineren Pkw. Die verantwortlichen Entwickler in Stuttgart hatten frühzeitig einen Trend erkannt, der sich erst Mitte der 70er Jahre zu einem regelrechten Dieselboom entwickelte. Auslöser war der VW Golf Diesel. Er war 1975 der erste Selbstzünder der Kompaktklasse mit einem sogenannten schnell laufenden Dieselmotor, der dank Bosch-Verteilereinspritzpumpe drehfreudig und gleichzeitig sparsam war. Mit Turbo-Aufladung und rasanter Optik erlangte dieses Fahrzeug in der Version Golf „GTD“ später Kult-Status als erster sportlicher Diesel-Pkw. Europaweit folgten alle großen Hersteller mit Selbstzündern in der „Golf-Klasse“. Basis für den Erfolg bildete die Bosch-Verteilerpumpe, die in zahlreichen Volumenmodellen zum Einsatz kam.

Mitte der 80er Jahre begann bei den Selbstzündern das elektronische Zeitalter. 1986 brachte Bosch die ersten elektronischen Regelsysteme für seine Verteiler- und Reihenpumpen auf den Markt. BMW setzte 1987 elektronisch geregelte Verteilerpumpen als einer der ersten Automobilhersteller ein. „Freude am Fahren“ war nun auch mit dem ersten Turbodiesel des Münchner Unternehmens möglich, der im Sechszylinder 524 td – dem damals schnellsten Seriendiesel-Pkw der Welt – angeboten wurde. 1989 revolutionierte die erste Axialkolbenpumpe für Diesel-Direkteinspritzung den Selbstzünder, die erstmals im Audi 100 TDI (Turbodiesel Direct Injection) zum Einsatz kam. Die neue Bosch-Technik erlaubte es, den Dieseltreibstoff mit einem hohen Druck von ca. 1 000 bar direkt in den Zylinder einzuspritzen, was eine besonders effiziente Verbrennung zur Folge hatte. Das Ergebnis: eine deutlich bessere Leistungsausbeute und Laufkultur bei niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten. Die Direkteinspritzung setzte sich wenige Jahre später als Standard bei Pkw- und Lkw-Dieselmotoren durch. Ende der 90er Jahre erfuhr die Verbreitung des Diesels wieder einen bedeutenden Schub mit der Entwicklung von drei weiteren, unterschiedlichen Hochdruck-Einspritztechniken: der Radialkolben-Verteilerpumpe (1996), dem Common-Rail-System (1997)und der Pumpe-Düse-Technik (auch „Unit Injector“, 1998), die zum Beispiel im 3-Liter-Lupo von Volkswagen zum Einsatz kam.

Common-Rail: Einspritztechnik des 21. Jahrhunderts
Aus allen Alternativen der späten 90er Jahre setzte sich letztendlich die Common-Rail-Einspritztechnik als führend durch. Bosch fertigte bereits ein Jahr nach deren Einführung das einmillionste System. Im Jahr 2000 waren es schon drei Millionen. Als erste Fahrzeuge nutzten ab 1997 der Mercedes-Benz 220 CDI und der Alfa Romeo 156 JTD diese Innovation, bei der in einer gemeinsamen Versorgungsleiste („Common Rail“) ein konstant hoher Einspritzdruck von bis zu 1 350 bar für alle Zylinder einer Reihe gespeichert ist. Mit dem Common-Rail-System ließen sich erstmals Mehrfacheinspritzungen realisieren. 2003 stellte Bosch die dritte Generation der Common-Rail-Einspritzung mit Piezo-Inline-Injektoren vor. Gegenüber seinen Vorgängern senkt dieses System nochmals den Kraftstoffverbrauch sowie die Abgasemissionen des Dieselmotors und reduziert dessen Laufgeräusche. 2005 verlieh der deutsche Bundespräsident den Bosch-Experten für diese Entwicklung den Deutschen Zukunftspreis. Bis heute wurden über 66 Millionen Motoren mit Common-Rail-Systemen von Bosch ausgestattet.

Der Diesel im Kampf um Sekunden
Zur Zeit der ersten großen Dieselwelle Mitte der 70er Jahre erkannten alle führenden europäischen Automobilhersteller die Zeichen der Zeit und boten Dieselaggregate in Serienfahrzeugen an. Unterschiedliche Diesel-Prototypen sollten die Alltagstauglichkeit des Selbstzünders unter Beweis stellen. Während Opel 1972 mit einem dieselgetriebenen Opel GT-Versuchsfahrzeug 20 internationale und zwei absolute Weltrekorde für Autos aller Kategorien brach, sorgte Mercedes 1978 mit dem C111-III weltweit für Furore. Der Dieselpionier sicherte sich im italienischen Nardo neun Geschwindigkeitsweltrekorde, die Spitzengeschwindigkeit dieses auch optisch eindrucksvollen Prototyps wurde mit 338 km/h gemessen, die Durchschnittsgeschwindigkeit mit 325 km/h. Basis für den Erfolg war der 3-Liter-Fünfzylinder aus dem damals neuen Mercedes-Benz 300 D. Knapp 30 Jahre später setzte sich der Dieselantrieb mithilfe der Bosch-Common-Rail-Einspritztechnik auch in den Le-Mans-Rennwagen von Audi und Peugeot durch. Zuverlässigkeit und Belastbarkeit sind dabei nur zwei wertvolle Eigenschaften, die Audi und Bosch bereits vier Mal zum Gesamtsieg bei dem traditionsreichen Wettkampf führten. Der entscheidende Vorteil ist der deutlich geringere Verbrauch, der bei diesem härtesten Langstreckenrennen der Welt auch längere Einsätze für Fahrer, weniger Tankstopps und damit einen bedeutenden Zeitvorsprung vor der benzinbetriebenen Konkurrenz ermöglicht.

Der Dieselmotor erobert die Weltmärkte
Die Bosch-Common-Rail-Technik verstärkte Anfang des neuen Jahrtausends nochmals den Dieselboom. Während 1997 noch 22 Prozent aller in Westeuropa verkauften Pkw Selbstzünder waren, stieg diese Zahl 2006 bereits auf über 50 Prozent. Für den technischen Fortschritt birgt die Common-Rail-Technik noch viel Potenzial, selbst die strengsten Abgaslimits im US-Bundesstaat Kalifornien lassen sich damit erfüllen. In den vergangenen Jahren haben mehrere europäische, amerikanische und asiatische Hersteller in den USA eine massive Dieseloffensive gestartet. Mit Audi und BMW setzen neben Mercedes-Benz zwei weitere Premiumanbieter in den USA verstärkt auf den Dieselantrieb. Bosch rechnet damit, dass in den USA der Dieselanteil von derzeit fünf Prozent auf rund zehn Prozent im Jahr 2015 wachsen wird. Noch schneller könnte sich der „Clean Diesel“ in den asiatischen Schwellenländern durchsetzen, da sich die dort verlangten Abgaswerte nur mit Hochdruck-Direkteinspritzung erfüllen lassen. Heute setzt Bosch in Indien und China zusammen gut eine Million Common-Rail-Systeme ab.

Besserer Wirkungsgrad für sparsame, umweltschonende Dieselmotoren
Die Auflagen zur Verbrauchssenkung sind in den letzten Jahren weiter deutlich verschärft worden, da beim Übergang von der Euro-5- auf die Euro-6-Abgasnorm zugleich die NOX-Emissionen mehr als halbiert werden müssen. Hierfür steigern die Bosch-Entwickler die Abgasrückführraten, die Ladedrücke für die Verbrennungsluft und die Einspritzdrücke in weiten Teilen des Motorkennfeldes und erreichen damit eine stickoxidarme Verbrennung. Zudem nutzen die Ingenieure die Abgasnachbehandlung, um den Wirkungsgrad des Dieselmotors weiter zu verbessern. Dazu haben Bosch-Entwickler die bereits im Nutzfahrzeugbereich bewährte Denoxtronic zur SCR-Denoxierung (Selective Catalytic Reduction) an die Anforderungen im Pkw angepasst. Erste Dieselautos werden seit 2009 mit dieser Technik speziell für die besonders strenge Abgasgesetzgebung in den USA ausgerüstet und sind nun auch in Europa als Euro-6-Fahrzeuge verfügbar. Zur Erfüllung strengerer Emissionsgrenzwerte und um Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen noch weiter zu reduzieren, entwickelt Bosch derzeit Einspritzsysteme mit mehr als 2 000 bar, was einer Last von zwei Tonnen auf einem Quadratzentimeter entspricht. Bei Piezo-Injektoren, die bis zu acht Einspritzungen pro Arbeitshub erlauben, liegt die Einspritzzeit mittlerweile unter einer Millisekunde, da mit mehr als zweifacher Schallgeschwindigkeit eingespritzt wird.

Dem Diesel gehört die Zukunft
Dieseltechnik von Bosch wird in den nächsten Jahren einen noch effizienteren Pkw-Antrieb mit Verbrennungsmotor ermöglichen. Aus der Summe der einzelnen technischen Entwicklungen rund um den Verbrennungsmotor entstehen Motorenkonzepte, die 2015 marktreif sind. Dieselmotoren der Zukunft werden durch extremes Downsizing nur noch drei Zylinder und rund 1,1 Liter Hubraum haben. Dennoch werden sie mit einer Leistung von circa 100 Kilowatt dynamische und kultivierte Fahreigenschaften bieten. Sie werden mit mehreren zusätzlichen Techniken ausgestattet sein, die alle der Effizienzsteigerung des Antriebsstrangs dienen:

  • Start/Stopp-System zum automatischen An- und Abschalten des Motors während Haltephasen, beispielsweise an Ampeln oder im Stau.

  • Thermomanagement, um den Motor schnell auf optimale Betriebstemperatur zu bringen und dort zu halten, und einem

  • hocheffizienten Generator, der zusätzlich Bremsenergie zum Laden der Batterie nutzt.
Diesel-Pkw der Zukunft werden dank Bosch-Technik noch effizienter arbeiten. So wird ein Diesel des Jahres 2015 nur noch 3,6 l/100 km verbrauchen. Das sind, verglichen mit einem Standarddiesel des Jahres 2009, rund 30 Prozent weniger. Mit der Hybridisierung wird der Kraftstoffbedarf des Dieselmotors sogar um etwa 40 Prozent sinken. Die Entwickler bei Bosch arbeiten bereits heute an Systemen für die zukünftigen Motorenkonzepte der Automobilhersteller und werden damit die Entwicklung des Verbrennungsmotors weiter vorantreiben.

Meilensteine 75 Jahre Diesel im Pkw

1921
Erste Versuche zur Dieseleinspritzung mit Bosch-Ölern

1922
Offizieller Entwicklungsstart Dieseleinspritzung

1923
Erste Prototypen von Dieseleinspritzpumpen

1927
Serienfertigung von Einspritzpumpen und Düsen für Nutzfahrzeuge

1930
10 000ste Dieseleinspritzpumpe

1931
Regler für Einspritzpumpen

1934
Pneumatischer Einspritzpumpenregler

1934
100 000ste Dieseleinspritzpumpe

1936
Start der Dieseleinspritzung für Personenwagen (Pkw)

1950
1 000 000ste Dieseleinspritzpumpe

1960
Erste Verteilerpumpe (Typ VM)

1975
Verteilerpumpe VE

1986
Elektronische Dieselregelung EDC für Verteilerpumpe

1987
Elektronische Dieselregelung EDC für Reihenpumpe

1989
Axialkolben-Verteilerpumpe VP37 für Direkteinspritzung im Pkw

1996
Radialkolben-Verteilerpumpe VP44

1997
Beginn der Serienfertigung der Hochdruckpumpe CP1 im Werk Bari/Italien
Beginn der Injektorenfertigung CRI1 in Bamberg
Einspritzdruck: bis 1 350 bar

1998
Unit Injector (Pumpe-Düse-Einheit) für Personenwagen

1998
Auszeichnung von Bosch und Fiat mit dem „Paul-Pietsch-Preis“ für das Common-Rail-System als wegweisende technische Innovation

1999
Eine Million Common-Rail-Systeme produziert

2001
Zweite Generation Common Rail für Pkw
Einspritzdruck: bis 1 600 bar

2001
Produktion von Common-Rail-Komponenten in Charleston/USA

2002
Zehn Millionen Common-Rail-Systeme produziert

2003
Common Rail für Pkw, 3. Generation mit Piezo-Injektoren
Einspritzdruck: bis 1 800 bar

2005
„Deutscher Zukunftspreis“ für die Entwicklung von Piezo-Injektoren für Diesel-Einspritzsysteme

2005
Produktionsstart für Common-Rail-Komponenten in Nashik/Indien

2006
Mehr als 50 Prozent Dieselanteil in Westeuropa

2006
Le-Mans-Sieg des Audi R10 TDI mit Dieselmotor und Bosch-Einspritztechnik.
Weitere Le-Mans-Siege mit Bosch-Dieseleinspritztechnik in 2007, 2008, 2009 und 2010

2007
Weltweit erstes 2 000 bar Einspritzsystem von Bosch

2008
Bosch Denoxtronic zur Abgasreinigung in Diesel-Pkw und Auszeichnung mit dem Umweltpreis „Öko-Globe“ in der Kategorie „Zulieferer-Innovation“

2008
PSA Peugeot Citroën und die Robert Bosch GmbH schließen ein strategisches Partnerschaftsabkommen für die Entwicklung der Diesel-Hybridtechnik

2009
50 Millionen Common-Rail-Systeme bei Bosch gefertigt

2009
Erste Euro-6-Fahrzeuge im Markt sind Clean Diesel (5 Jahre vor Euro-6-Pflicht)

2011
Erster Diesel-Hybrid mit Bosch bei PSA Peugeot Citroën in Serie

Bild- und Videomaterial zum Thema finden Sie hier:

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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7255 - 15. Februar 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Florian Flaig

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