Mobility Solutions

Open-Source-Software in Infotainment-Systemen Bosch wird Mitglied der Genivi-Alliance Referenzplattform speziell für den Einsatz im Auto

  • Technologie-Ansatz für einen weltweiten Industriestandard
  • Kürzere Entwicklungszeiten und geringere Kosten
  • Linux unterstütztes System für innovative Anwendungen
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  • 11. Januar 2011
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Pressetext

Die Robert Bosch Car Multimedia GmbH ist der Genivi-Alliance als so genanntes Core Member beigetreten. Diese Allianz ist ein Branchenverband der Automobil- und Unterhaltungselektronikindustrie, der die Entwicklung und Einführung einer offenen Referenzplattform für Infotainmentsysteme in Fahrzeugen vorantreiben will. "Wir verfolgen damit vor allem das Ziel, Entwicklungszeiten zu kürzen und Entwicklungskosten minimieren zu können", so Dr. Ing. Michael Bolle, Mitglied des Bereichsvorstands mit Zuständigkeit für Entwicklung im Bosch-Geschäftsbereich Car Multimedia.

Darüber hinaus erlaubt dieser Ansatz auch die spätere Verwendung von Genivi-Komponenten (IVI = In-Vehicle-Infotainment) in Systemen von Bosch. Verschiedene Automobilhersteller und -zulieferer haben sich in der Genivi-Allianz zusammengeschlossen und fördern Open-Source-Konzepte für künftige Infotainmentprodukte. Auch Bosch beteiligt sich über seine Tochtergesellschaften Robert Bosch Car Multimedia GmbH und ADIT (Advanced Driver Information Technology) an diesem Projekt und wird das Entstehen einer standardisierten, offenen und erweiterbaren Plattform fördern. "Mit diesem einflussreichen Systemzulieferer, der sich bereits mit der Entwicklung der Generation künftiger Infotainment-Systeme beschäftigt, wird die Allianz zusätzlich gestärkt" – so Graham Smethurst, Genivi Präsident.

Das Nutzbarmachen vorhandener Open-Source-Software wird zu einer schnelleren Produktreife (Time to Market) von innovativen Multimedia- Funktionen in Fahrzeugen führen. Dabei kann auf weitreichende Erfahrungen der Open-Source-Community zur Gestaltung der Benutzeroberfläche zurückgegriffen werden. Schließlich führt der Open-Source-Ansatz neben der einfacheren Integration neuer multimedialer Anwendungen auch zu reduzierten Kosten bei der Verwendung bereits vorhandener Applikationen.

Multimedia in stabiler Automotive-Umgebung
Der Einzug modernster technischer Applikationen aus der Konsumelektronik in Automobilen führt zur stetigen Steigerung der Anforderungen an deren Architektur sowie an Rechnerleistungen und Sicherheit der Kommunikationstechniken im Fahrzeug. Automobiltaugliche Infotainmentsysteme müssen daher künftig von Anfang an Platz für innovative Multimediafunktionen bieten und zugleich speziell für den Einsatz im Auto ausgelegt sein. Darüber hinaus sollen die Systeme und ihre Anwendungen während des gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs dauerhaft aktualisierbar und erweiterbar sein.

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7212 - 11. Januar 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Stephan Kraus

+49 711 811-6286 E-Mail senden

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