Mobility Solutions

Für mehr Fahrsicherheit Beschleunigungssensoren von Bosch für die Fahrwerkregelung Weltweit erste Nieder-g-Sensoren mit PSI5-Schnittstelle

  • Beschleunigungen im Bereich ±1,6 g und ±16 g präzise messen
  • Digitale Messwertausgabe über Schnittstelle PSI5
  • Programmierbar für Applikationsentwicklung
Beitrag sammeln
PDF herunterladen
  • 21. Februar 2011
  • Mobility Solutions
  • Presseinformation

Pressetext

Fahrwerkregelsysteme können wesentlich zum Fahrkomfort und zur Fahrsicherheit eines Automobils beitragen. Basis für solche Systeme sind Sensoren, die die Dynamik von Fahrwerk und Karosserie präzise erfassen können. Auf diese Aufgabe zugeschnitten sind die beiden neuen Nieder-g-Beschleunigungssensoren SMB431 und SMB433 von Bosch. Mit einem Messbereich von ±1,6 g (1 g = 9,81 ms-2) erfasst der SMB431 die Bewegungen der Karosserie in vertikaler Richtung. Der SMB433 misst im Bereich ±16 g die Vertikalbeschleunigungen der Räder. Die beiden neuen Sensoren sind für Entwicklungszwecke bereits in Musterstückzahlen verfügbar.

Sensoren für Radsysteme und Karosserie
Die Sensoren SMB431 und SMB433 sind speziell für den Einsatz in aktiven Federungssystemen ausgelegt. Diese Systeme verringern die Radlastschwankungen und verbessern so die Fahrbahnhaftung. Mit drei (oder mehr) Sensoren vom Typ SMB431 lassen sich die Beschleunigung der Karosserie in z-Richtung sowie Nick- und Rollbewegungen zuverlässig erfassen. Parallel erfasst der SMB433 präzise die Radbeschleunigung. Das Steuergerät empfängt alle Sensorsignale und passt die Wirkung der Stoßdämpfer kontinuierlich an die aktuelle Fahrbahnbeschaffenheit an.

Das Steuergerät regelt die Dämpfung der Federung und sorgt durch verminderte Karosseriebewegungen für mehr Sicherheit und Komfort. Bremswege werden verkürzt und das Überschlagrisiko verringert. Die Fahrzeuginsassen spüren einen höheren Fahrkomfort und verminderte Chassis-Bewegungen.

Für die beiden Sensoren SMB431 und SMB433 gibt es über die Fahrwerksregelung hinaus eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise zur Neigungsmessung für die Heckklappensteuerung. Beide Sensoren besitzen eine volldigitale Signalbearbeitung und verwenden eine digitale Zweidraht-Schnittstelle PSI5, die auch bei Airbagsystemen genutzt wird. Die Schnittstelle PSI5 bietet gegenüber Analogschnittstellen eine störungssichere Signalübertragung und dient ebenso zur Programmierung und damit zur Applikation des Sensors an das Regelsystem. Die PSI5-Schnittstelle reduziert auch den Aufwand für die externe Beschaltung und die Verkabelung der Sensorik.

Bosch ist führend bei MEMS-Sensoren
Die beiden MEMS-Sensoren sind Teil eines umfangreichen Produktportfolios, das aus Beschleunigungs-, Drehraten-, Druck-, Drehmoment- und Luftmassen-Sensoren besteht. Bosch ist seit mehr als 20 Jahren auf dem Gebiet der MEMS aktiv und gehört damit zu den Pionieren. Mit mehr als 900 Patenten für MEMS und mehr als 1,2 Milliarden ausgelieferter MEMS-Sensoren ist Bosch ein führender Anbieter in diesem Produktsegment.

 Nieder-g-Sensoren SMB431 und SMB433:
 Technische Eckdaten
 Messbereiche ±1,6 g bzw. ±16 g
 Programmierbare
 Filterfrequenzen
 30 Hz, 60 Hz, 120 Hz, 240 Hz
 Digitale Zweidraht-
 Schnittstelle
 PSI5
 Gehäuse SOIC14n
 (Grundfläche 6 mm x 8,6 mm)

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861–1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de, http://twitter.com/BoschPresse.

PI7177 - 21. Februar 2011

Ihr Ansprechpartner für Journalisten

Christian Hoenicke

+49 711 811-6285 E-Mail senden

Diesen Beitrag teilen