| · Erster MEMS-Sensor mit Formfaktor 2 x 2 im LGA-Gehäuse
· 55 Prozent Flächeneinsparung gegenüber aktuellen 3 x 3 LGA-Gehäusen
· Selbsttätige Erkennung spezifischer Bewegungen
· Kein externer Mikrocontroller zur Signalanalyse nötig
Der Digitalsensor BMA220 von Bosch Sensortec ist der weltweit kleinste digitale Beschleunigungssensor in einem LGA-Gehäuse – es misst nur 2 mm x 2 mm x 0,98 mm. Damit ist die auf Sensoren für Consumer-Anwendungen spezialisierte Bosch-Tochter schon zum zweiten Male technologischer Schrittmacher: 2007 gelang ihr als erstem Anbieter Sensoren in LGA-Gehäuse mit drei Millimeter Kantenlänge zu packen – bis dahin lag der Standard bei vier Millimetern. Der ungebrochene Trend zur Miniaturisierung in der mobilen Consumer-Elektronik forderte jedoch eine weitere rasche Flächenreduzierung: Die neue Generation der 2 x 2-LGA-Gehäuse belegt auf Leiterplatten nur noch elf Prozent der Fläche eines 6 x 6-Sensors, mit dem Bosch Sensortec 2005 sein Markt-Debüt gab.
Reduzierte Abmessungen, volle Funktion
Mit den reduzierten Abmessungen ist kein Verzicht an Funktionalität und Qualität verbunden: Der bereits in großen Stückzahlen an OEM-Kunden gelieferte BMA220 ist ein vollwertiger dreiachsiger g-Sensor mit digitaler Messwertausgabe, vier programmierbaren Messbereichen von ±2 g bis ±16 g und einer integrierten Auswerte-Elektronik zur Erkennung spezifischer Bewegungsmuster. Für die Anwendung in Pedometern (Schrittzähler) hat Bosch Sensortec speziell auf den BMA220 zugeschnittene Auswertealgorithmen vorbereitet, ein Service, der die Endgeräteentwicklung deutlich verkürzen hilft. Andere Anwendungsbeispiele sind die 3D-Raumorientierung bei Mobiltelefonen, PDA oder auch Game-Controllern sowie gezielte Reaktionen auf Bewegungen, etwa das Stummschalten eines Klingeltons durch zweimaliges kurzes Klopfen auf das Mobiltelefon.
ASIC auf dem Sensor schont den Akku
Die im Sensor integrierte Auswerteelektronik kann dem Mikrocontroller der Host-Applikation die rechenintensive Signalbewertung abnehmen. Hierdurch wird der Stromverbrauch im Mobilgerät stark reduziert und die Akkulaufzeit deutlich verlängert.
Beim BMA220 laufen die Algorithmen zur Bewegungserkennung intern auf einem ASIC, der Sensor kann deshalb selbsttätig unterscheiden zwischen einer beliebigen Bewegung, einer veränderten Lage im Raum, einem einzelnen Klopfen, zweimaligem Klopfen und zwischen langsamen und schnellen Bewegungsänderungen. Die Bewertungs-Parameter lassen sich kundenseitig programmieren. Neue Bewertungsresultate signalisiert der Sensor am Interrupt-Ausgang, zugleich gibt er sie aufbereitet an der digitalen Schnittstelle aus. Mit den komplexen Rohdaten der internen mikromechanischen Messwertaufnehmer muss sich der Endgeräteentwickler nicht mehr auseinandersetzen.
Über Bosch Sensortec
Die Bosch Sensortec GmbH – eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH, dem führenden Anbieter für Fahrzeugsensorik – entwickelt und vermarktet mikromechanische Sensoren sowie deren Applikationen für die Bereiche Consumer Electronics, Sicherheitssysteme und Logistik. Zum Produktportfolio gehören bislang dreiachsige Beschleunigungssensoren sowie Drucksensoren. Das 2005 gegründete Unternehmen hat seine Zentrale in Reutlingen nahe Stuttgart. Mehr Informationen über Bosch Sensortec sind erhältlich unter: www.bosch-sensortec.com.
Über Bosch
Bosch ist seit 1988 auf dem Gebiet der mikroelektromechanischen Systeme (MEMS) aktiv und ein Pionier dieser Technik. Heute arbeiten in der Bosch-Gruppe im Bereich der MEMS-Technik mehrere hundert Entwickler. Bosch bietet der Automobil- und Consumer-Elektronik-Industrie ein breites Sensoren-Spektrum – von Druck- über Beschleunigungs- bis zu Drehratensensoren. Jährlich werden mehr als 200 Millionen Sensoren gefertigt.
Leserkontakt:
Bosch Sensortec, Julia Patzelt
Telelefon +49 7121 3535921
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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 275 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 38,2 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet rund 3 800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.
Mehr Informationen unter www.bosch.com.
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PI6904 - Januar 2010 |