| · Annahmefrist bis zum 12. Oktober 2009 verlängert
· Bosch sichert sich 63,58 Prozent der aleo-Aktien
Stuttgart – Die Bosch-Gruppe verzichtet in ihrem laufenden Übernahmeangebot an die Aktionäre der aleo solar AG auf die Bedingung, nach Abschluss des öffentlichen Übernahmeangebots mindestens 75 Prozent der Anteile an der aleo solar AG zu halten. Durch diese Änderung der Angebotsbedingungen vor dem Ende der bisherigen Annahmefrist am 28. September 2009 verlängert sich die Frist um zwei Wochen. Sie endet damit am 12. Oktober 2009, 24:00 Uhr MESZ. Die Europäische Kommission hat inzwischen die Kartellfreigabe erteilt.
Bosch bietet allen aleo-Aktionären 9,00 Euro in bar pro Aktie. Das Angebot liegt damit um 43 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Kurs der aleo-Aktie (Xetra®) während der drei letzten Monate vor der Ankündigung des Angebots am 3. August 2009. Bosch hatte im August mit der Eriksen-Gruppe, ihr nahestehenden Personen und weiteren Investoren Verträge zum Erwerb von 39,43 Prozent der Anteile an der aleo solar AG unterzeichnet. Der Kaufpreis für diese Anteile entspricht einem Preis pro Aktie von 9,00 Euro. Einschließlich von Zukäufen und angedienten Aktien hat Bosch sich damit insgesamt über 63,58 Prozent der aleo-Aktien gesichert. Damit baut die Bosch-Gruppe ihr Engagement im Bereich Photovoltaik weiter aus und vervollständigt ihre Wertschöpfungskette.
Die Änderung der Angebotsunterlage und weitere Informationen zum Übernahmeangebot sind im Internet unter http://angebot.bosch.de veröffentlicht.
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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 270 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 38 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über
60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafter-funktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.
Mehr Informationen unter www.bosch.com.
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PI6827 - 28. September 2009 |