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Regenerative Energien
Bosch plant Mehrheitsübernahme
der aleo solar AG
Ausbau der Photovoltaik-Aktivitäten

· Bosch unterzeichnet Verträge zum Erwerb von 39,43 Prozent an der aleo solar AG

· Übernahmeangebot an alle ausstehenden Aktionäre der aleo solar AG, Aktien für 9,00 Euro pro Aktie zu erwerben

· aleo solar AG produziert und vertreibt Solarmodule

Stuttgart – Bosch hat mit der Eriksen-Gruppe, ihr nahestehenden Personen und weiteren Investoren Verträge zum Erwerb von 39,43 Prozent der Anteile an der aleo solar AG, Prenzlau und Oldenburg, unterzeichnet. Der Kaufpreis für diese Anteile beträgt 46 Millionen Euro und entspricht einem Preis pro aleo-Aktie von 9,00 Euro. Bosch beabsichtigt zudem allen ausstehenden aleo-Aktionären ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zu unterbreiten, in dem Bosch jedem aleo-Aktionär ebenfalls 9,00 Euro pro Aktie in bar bieten wird. Das Angebot liegt somit um 43 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Kurs der aleo-Aktie (Xetra®) während der drei letzten Monate. Die gesamte Transaktion ist an die Bedingung geknüpft, dass Bosch nach Abschluss des öffentlichen Übernahmeangebots mindestens 75 Prozent der Anteile an der aleo solar AG hält. Außerdem steht sie unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigungen.

aleo ist ein etablierter Markenhersteller von Solarmodulen, die er auf Basis zugekaufter mono- und polykristalliner Solarzellen fertigt. Die Module werden über ein weitverzweigtes Fachhändlernetz sowie über Installateure an Endkunden in Deutschland und in anderen wichtigen europäischen Märkten vertrieben. Das Unternehmen erzielte 2008 einen Umsatz von rund 360 Millionen Euro und beschäftigte rund 800 Mitarbeiter. Mit dieser Akquisition eröffnet sich Bosch einen breiten Zugang zum Markt, nachdem das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen bereits 2008 mit der Übernahme der thüringischen ersol Solar Energy AG einen Solarzellenhersteller erworben hatte. Verwaltungssitz von aleo ist der Vertriebsstandort Oldenburg. Die Produktionsstätten befinden sich in Prenzlau in Brandenburg und bei Barcelona, Spanien.

Zusätzlich erwirbt Bosch von der Eriksen-Gruppe und ihr nahestehenden Investoren mehr als 60 Prozent der Anteile an der Johanna Solar Technology GmbH, Brandenburg an der Havel, an der auch aleo mit rund 17 Prozent beteiligt ist. Johanna hat 2006 damit begonnen, CIGS Dünnschicht-Solarmodule zu entwickeln und Ende 2008 die Produktion aufgenommen. Die Dünnschichtmodule werden über aleo vertrieben. Johanna beschäftigt 125 Mitarbeiter.

„Mit dem Erwerb stärken wir unsere Position in der Photovoltaik und im Bereich der regenerativen Energien. Gemeinsam mit den Führungskräften und Mitarbeitern von aleo und Johanna sowie im Verbund mit der Mannschaft unserer Tochtergesellschaft ersol sehen wir gute Chancen, dieses zukunftsweisende Geschäftsfeld deutlich auszubauen,“ erklärte Dr. Siegfried Dais, stellvertretender Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung und für den Geschäftsbereich Solar Energy zuständig.

Neben der Photovoltaik bietet die Bosch-Gruppe zahlreiche weitere Systeme zur Nutzung regenerativer Energien an. Bosch Rexroth liefert Getriebe und Antriebstechnik für Windenergieanlagen sowie hydraulische Verstellsysteme für solarthermische Kraftwerke und entwickelt Antriebskonzepte für die noch junge Meeresenergiegewinnung. Bosch Thermotechnik ist ein führender Anbieter für Elektrowärmepumpen und Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung.

Weitere Informationen zum beabsichtigten Übernahmeangebot werden im Internet unter http://angebot.bosch.de veröffentlicht.


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 270 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 38 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafter-funktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

PI6777 - 03. August 2009

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