| · Zahl der Auszubildenden gegenüber Vorjahr leicht erhöht
· Insgesamt über 4 400 Auszubildende bundesweit, über 6 000 weltweit
· Zahl der Ausbildungsplätze bleibt 2010 stabil
STUTTGART – 1 439 Auszubildende sind im Herbst 2009 an mehr als 45 deutschen Bosch-Standorten ins Berufsleben gestartet. Damit konnte das Unternehmen das bereits hohe Vorjahresniveau noch einmal leicht steigern. „Eine umfassende und hochwertige Ausbildung sichert uns qualifizierte Fachkräfte. Wir bilden daher als Teil unseres gesellschaftlichen Engagements seit vielen Jahren über Bedarf aus, aktuell rund 27 Prozent über Eigenbedarf“, sagt Dr. Wolfgang Malchow, als Bosch-Geschäftsführer unter anderem zuständig für den Personalbereich. Auch für 2010 erwartet Bosch, die Zahl der Ausbildungsplätze stabil halten zu können.
60 Prozent der eingestellten Schulabgänger haben einen Realschulabschluss, 32 Prozent Abitur und acht Prozent einen Hauptschulabschluss. Zu den neu eingestellten Auszubildenden zählen auch die rund 230 Studenten der Dualen Hochschule und der kooperativen Studiengänge. Die Studenten der Dualen Hochschule erhalten nach einem dreijährigem Studium einen Bachelor-Abschluss. Die Absolventen des kooperativen Studienmodells erwerben zwei Abschlüsse, den Facharbeiterbrief in einem IHK-Beruf und den Bachelor-Abschluss. In Deutschland bildet Bosch derzeit mehr als 4 400 Jugendliche aus, weltweit über 6 000. Sie können unter mehr als 40 verschiedenen Berufen wählen.
Mädchenanteil erfreulich
Rund 960 der jungen Leute haben sich dieses Jahr für eine technische Ausbildung entschieden. Sie hatten die Wahl zwischen den klassischen Metall- und Elektroberufen sowie den Ausbildungsgängen Mikrotechnologe, System- und Fachinformatiker. „Erfreulich ist, dass der Anteil der weiblichen Auszubildenden im technischen Bereich weiterhin bei rund 13 Prozent liegt“, so Malchow. Gemessen an der Gesamtzahl aller neu eingestellten Auszubildenden liegt der Mädchenanteil bei rund 23 Prozent. „Bosch fördert vielfältige Angebote für junge Frauen, um deren Interesse an Technik zu wecken. Initiativen wie der „Girls’ Day“, bei dem Mädchen Einblicke in technische Berufe erhalten, oder die femtec, ein Hochschulkarrierezentrum für Frauen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, zeigen vermehrt ihre Wirkung“, so Malchow. Allein 2009 nahmen am „Girls’ Day“ bundesweit mehr als 1 100 Mädchen an 29 Bosch-Standorten teil.
Bildungskooperationen mit Kindergärten und Schulen
Um bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig das Interesse für Technik, Naturwissenschaften und Wirtschaft zu wecken, engagiert sich Bosch als Gründungsmitglied der Initiative „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V.“. Deutschlandweit unterhält das Unternehmen bereits 56 Bildungspartnerschaften mit Kindergärten und Schulen. Darüber hinaus richtete das Unternehmen in diesem Jahr zum 24. Mal in Folge als Patenunternehmen den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Baden-Württemberg aus.
Ausbildung hat lange Tradition bei Bosch
Die Berufsausbildung hat bei Bosch eine lange Tradition: Bereits zwei Jahre nach Eröffnung der „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ in Stuttgart, 1888, stellte Robert Bosch den ersten Lehrling ein. Im Jahr 1913 gründete er eine eigenständige Lehrlingsabteilung mit industrieller Lehrwerkstatt. Bereits 1920 gab es hier 110 Ausbildungsplätze.
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Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 270 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 38 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über
60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafter-funktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.
Mehr Informationen unter www.bosch.com.
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PI6741 - 18. September 2009 |