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Ausbau der Aktivitäten in Süd-Ostasien:
Bosch eröffnet regionales Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Singapur

· Investition von rund 15 Millionen Euro bis 2012

· Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen vor Ort

· Erstes Forschungsprojekt: Organische Photovoltaik in Zusammenarbeit mit der Nanyang Technological University (NTU)

· Wachstum mit Umwelt und Ressourcen schonenden Technologien auch in Asien-Pazifik

Singapur, 3. September 2008 – Die Bosch-Gruppe baut ihre Aktivitäten in Süd-Ostasien weiter aus. Am 3. September 2008 eröffnete das Unternehmen ein regionales Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Singapur. Das "Research and Technology Center Asia Pacific" soll Technologie-Trends und Marktchancen in der Region Asien-Pazifik analysieren und zukunftsträchtige Forschungsthemen vorantreiben. Ziel ist dabei der Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen vor Ort. Das regionale Forschungszentrum für Asien-Pazifik wird auch die beiden seit 2005 tätigen Bosch-Forschungsteams in Tokio und Shanghai koordinieren.

"Die Region Asien-Pazifik bietet ein großes Potential im Bereich Forschung und Entwicklung" so Uwe Raschke, Bosch-Geschäftsführer für Asien-Pazifik. "Mit dem neuen regionalen Zentrum in Singapur sind wir näher an lokalen Forschungstrends und können so hochattraktive Märkte erschließen" so Raschke weiter.

Singapur bietet als Standort neben gut ausgebildeten Forschern auch umfassend ausgestattete Universitäten und Forschungseinrichtungen, stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen und eine günstige Infrastruktur.

Wachstum mit Umwelt und Ressourcen schonenden Technologien
Das erste Projekt des "Research and Technology Center Asia Pacific", in Zusammenarbeit mit der Nanyang Technological University (NTU), widmet sich dem Zukunftsgebiet der Organischen Photovoltaik. Bosch investiert rund 15 Millionen Euro bis 2015 in ein hochmodernes Labor für rund 30 Mitarbeiter.

Das Forschungsprojekt mit der Nanyang Technological University (NTU) ergänzt die Aktivitäten der "Initiative zur Organischen Photovoltaik" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die Bosch in Zusammenarbeit mit BASF unterstützt. Zudem kooperieren BASF und Bosch auch mit der in Dresden ansässigen Heliatek GmbH. Das Unter-nehmen ist auf die Herstellung von Solarzellen der neuen, organischen Generation spezialisiert.

Bosch will über alle Unternehmensbereiche hinweg die Forschung und Entwicklung von Umwelt und Ressourcen schonenden Technologien weiter ausbauen. Verstärkt sollen regenerative Energien erschlossen und genutzt werden.


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 270 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 38 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafter-funktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

PI6350 - 03. September 2008

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