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Verpackungstechnik

Effiziente und sichere Verarbeitung von Spritzen
Neue Maschineneinheiten von Moeller & Devicon

· Einfache Line Clearance sichert hohe Produktionseffizienz

· Sensor prüft Spritzenetikette und Position des Nadelschutzes

· Puffersystem ZPS speichert bis zu 600 Spritzen

Moeller & Devicon, ein Unternehmen der Bosch Packaging Technology, entwickelte drei neue Maschineneinheiten für die Verarbeitung von Spritzen. Der Denester USD 100 entnimmt automatisch bis zu 100 Spritzen pro Minute aus den Nestern und positioniert sie für den nächsten Produktionsschritt. Die Montagestation RIL 100 schraubt bis zu 100 Kolbenstangen ein und etikettiert die Spritzen entsprechend. Das Puffersystem ZPS kann bis zu 600 Spritzen speichern. Die drei Einheiten sind zur Integration in vorhandene oder neue, vollautomatisierte Spritzenfülllinien gedacht.

Die kompakten Maschineneinheiten verarbeiten alle Standartformatgrößen von Spritzen im Bereich von 0,5 bis 20 Milliliter. Bei der Konstruktion stand die schnelle Line Clearance im Vordergrund. Der einfache Zugang erlaubt dem Anlagenbediener bei Umstellungen des Fertigungsprozesses eine schnelle Kontrolle um sicherzustellen, dass keine Spritzen vom vorherigen Durchgang in der Anlage verbleiben (Line Clearance). Jede Maschineneinheit ist mit einer Human-Machine-Schnittstelle (HMI) ausgestattet und ermöglicht eine schnelle und nachvollziehbare Anpassung der Produktionsparameter.

Die Förderbänder zwischen den drei Einheiten befinden sich auf gleicher Höhe. Dies gewährleistet einen produktschonenden Transport und erhöht die Produktionssicherheit. Alle wichtigen elektronischen Bestandteile sind im integrierten Schaltschrank untergebracht. Die aufwändige Verkabelung eines externen Schaltschrankes entfällt.

Ein Servo-System treibt die RIL 100 Montagestation für das Einschrauben der Kolbenstangen an. Dieses Servo-System sorgt dafür, dass beim Einschrauben die Position des Kolbens nicht verändert wird und vermeidet dadurch eine mögliche Produktkontamination. Die RIL 100 etikettiert alle Spritzen und gewährleistet eine lückenlose Dokumentation und Nachverfolgbarkeit der Chargen. Für zusätzliche Prozesssicherheit sorgt ein Sensor der die Beschriftung der Spritze und die korrekte Position des Plastikschutzes der Nadel überprüft.

Das Puffersystem ZPS ist die letzte Einheit vor dem Verpacken und fasst ein Kontingent von bis zu 600 Spritzen. Dies gewährleistet einen reibungslosen Produktionsablauf auch bei einem Stopp des Verpackungsprozess von bis zu sechs Minuten.

"Bei der Entwicklung unserer Maschinen achten wir bewusst darauf, dass die Maschinen nahtlos und einfach in Prozess- und Verpackungslinien integriert werden können", erklärt Preben Rasmussen, Produktmanager bei Moeller & Devicon. "Prozesseinheiten müssen auf dem gleichen Leistungs- und Sicherheitsniveau wie die Füll- und Verpackungsmaschinen arbeiten."

Der Denester USD 100, die Montagestation RIL 100 und das Puffersystem ZPS sind auch für die Einbindung in ein Restricted Access Barrier System (RABS) für den gekapselten Betrieb unter Reinraumbedingungen der Klasse A ausgelegt. Alle drei Einheiten sind unter anderem Bestandteile der vollautomatisierten Bosch Füll- und Verschliesslinie FXS 2050 für die Verarbeitung vorsterilisierter Spritzen im mittleren Ausbringungsbereich.

Über Bosch Packaging Technology
Bosch Packaging Technology mit Sitz in Waiblingen ist der führende Anbieter von Gesamtlösungen für Verpackungs- und Prozesstechnik. In 15 Ländern weltweit entwickelt, produziert und vertreibt der Geschäfts-bereich Packaging Technology Module und Systeme für die Pharma-, Süßwaren-, Kosmetik- sowie die Food- und Non-Food-Industrie. Im Jahr 2008 setzten 4 650 Mitarbeiter rund 700 Millionen Euro um.
Mehr Informationen unter www.boschpackaging.com.

Leserkontakt:
Preben Rasmussen
Project Manager / Mech. Design Dept.

Moeller & Devicon
A Bosch Packaging Technology Company
Langgade 43
DK- 4262 Sandved
Tel: +45 5546-2400
Fax: +45 5545-2021
Email: pr@m-d.dk


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 270 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 38 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafter-funktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com.

PI6651 - Mai 2009

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